Support und Online-Hilfe

Tradesignal Online Charting

Einleitung

Das Tradesignal Online Charting kommt aus dem Hause der Tradesignal GmbH und wird den Nutzern der Internetseite: www.tradesignalonline.com kostenlos zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe des Chartings können Sie eigene Wertpapieranalysen erstellen, die auf der Anwendung der Technischen Analyse beruhen.Nutzen Sie die verschiedenen Tools wie zum Beispiel diverse Linienstudien (Trendlinien und Trendkanäle, Fibonacci Retracements, Arcs und Fans...) und wenden Sie eine große Auswahl an neuen und beliebten Indikatoren an.

Das Charting

Überblick über das Chartingtool
Die Seitenleiste (links) und die Werkzeugleiste (rechts) werden durch einen Klick auf das Online-Logo bzw. den Schraubenschlüssel geöffnet. Mit den Reißzwecken unten rechts und links lassen sich diese dauerhaft festpinnen.

In der Seitenleiste (links) sind, ähnlich zum alten Charttool, Wertpapiere, gespeicherte Charts, Indikatoren und Handelssysteme zu finden. Zusätzlich befinden sich dort nun die Ausgabe der Alarme und die Hilfe.

In der oberen Leiste befinden sich zusätzlich die Funktionen „Neu“, „Speichern“, „Teilen“, „Periode“, „Zeitspanne“, „Layout“ und "Eigenschaften".
Neuen Chart im Chartingtool öffnen

Ein neuer Chart im Charttool kann über die Schaltfläche „Neu“ geöffnet werden.
Ein bereits gespeicherter Chart kann über „Gespeicherte Charts“ in der linken Symbolleiste geöffnet werden.
Portfolios

Portfolios sind unter „Wertpapiere“ zu finden. Die einzelnen Wertpapiere aus dem Portfolio können entweder durch einen Klick auf das Portfolio oder über „Mitglieder“ aufgerufen werden.
Wertpapiersuche

Die Wertpapiersuche befindet sich in der linken Symbolleiste unter „Wertpapiere“. Die Wertpapiere werden nach Aktien, Indizes, Futures, Anleihen und Fonds sortiert.
Targetcursor

Der Targetcursor wird durch die gedrückte linke Maustaste im Chart ausgelöst. Analog wird er auf einem Tablet oder Smartphone durch längeres Drucken mit dem Finger ausgelöst. In der Werkzeugleiste kann er ebenfalls aktiviert werden. Das Fenster für den Targetcursor ist frei bewegbar und auch pinnbar.
Zeitspanne ändern

Zum Ändern der Zeitspanne bitte in der oberen Leiste auf Zeitspanne klicken und die gewünschte Zeitspanne auswählen. Außerdem kann auch mit dem Mausrad im Chart gescrollt werden oder mit gedrückter rechter Maustaste der Chart gestaucht werden. Analog dazu können auf einem Tablet oder Smartphone die Finger genutzt werden. Mit einem Finger wird im Chart gescrollt und mit zwei Fingern wird der Chart gestaucht.
Um zum aktuellen Zeitraum zurück zu kehren, kann der Pfeil unten rechts genutzt werden.
Änderung der Periode

Die Änderung der Periode für alle momentan geöffneten Symbole erfolgt durch einen Klick auf die Uhr.Um nur die Periode für ein Symbol zu ändern, reicht ein Klick auf die Uhr in der Mini-Toolbar des Symbols.
Eigenschaften

Das Eigenschaftenfenster wird über das Zahnrad in der oberen Leiste geöffnet. Die meisten Eigenschaften können direkt in der Mini-Toolbar geändert werden. Die lässt sich dafür schnell mit Rechtsklick auf das Tool anzeigen.
Werteskala anpassen

Die Anpassungsoptionen für die Werteskale werden mit einem Klick auf die Werteskala angezeigt. Stauchen und Ziehen des Charts sind auch mit gedrückter rechter Maustaste möglich.
Chart speichern

Speichern oder „Speichern unter“ erfolgt über einen Klick auf das Diskettensymbol in der oberen Leiste.
Label können durch einen Klick auf das Label gelöscht werden. Ein neues Label kann durch das Pluszeichen vorne hinzugefügt werden. Neue Label werden durch „Neues Label“ erzeugt. Mit "Umbenennen" können bei bereits gespeicherten Charts die Label bearbeitet werden.
Gemeinsames Bearbeiten

Charts können auch gemeinsam bearbeitet werden. Charts, die von anderen Usern freigegeben wurden, sind mit einer Hand gekennzeichnet. Charts, die selbst freigegeben wurden, sind mit dem „Teilen“ Symbol gekennzeichnet.Die Freigabe von Charts wird über „Dateifreigabe bearbeiten“ gesteuert.
Subcharts einfügen

Leere Subcharts mit eigenen Datenskalen werden über „Layouts“ eingefügt. Nach einem Klick in den neuen Subchart kann ein neues Symbol eingefügt werden.
Equillacode schreiben

Ein Programmierbereich für einen Indikator, ein Handelssystem oder eine Funktion wird durch den Button „Neues Dokument“ geöffnet.
Der Equillacode von vorhandenen Indikatoren, Funktionen oder Handelssystemen kann über „Skript bearbeiten“ verändert werden.
Chart veröffentlichen

Ein Chart kann im Forum veröffentlicht, als Bild gespeichert, gedruckt oder in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Dazu genügt ein Klick auf "Teilen" in der oberen Leiste.
Blättern

Das Fenster mit den Pfeilen zum Blättern kann über die Werkzeugleiste aufgerufen werden. Das Fenster ist frei beweglich. In dem Fenster kann mit dem Pfeil auch auf die Chartübersicht zugegriffen werden.
Instrumente verschieben

Instrumente können per Drag&Drop verschoben. Dafür das Instrument anklicken und mit gehaltener Maustaste bewegen. Prinzipiell ist ein Verschieben in alle blau eingefärbten Flächen möglich. Wenn das Instrument in die rechte oder linke Werteskala geschoben wird, wird die jeweilige Werteskala genutzt.
Performance Report

Der Performance Report ist unter "Neu" zu finden.
Chartart ändern

Die Chartart kann in der Mini-Toolbar des Symbols geändert werden.
Seitenleisten verkleinern

Die Größe der linken Seitenleiste lässt sich in dem Reiter "Hilfe, Tutorials & Support" unter Einstellungen verändern.
Alle Werkzeuge löschen

Zum Löschen aller Werkzeuge bitte die Eigenschaften öffnen und "Alle Werkzeuge entfernen" anklicken.
Kursfenster

Das Kursfenster mit WKN-/ISIN-Angaben und ähnlichem ist in der rechten Seitenleiste untergebracht. Dort werden immer die Werte für das aktuell ausgewählte Wertpapier angezeigt. Die Anzeige des Kursfensters kann in den Einstellungen deaktiviert werden.
Ungespeicherte Charts und Änderungen

Ungespeicherte Charts und ungespeicherte Änderungen an Charts der letzten Stunde werden in einem extra Ordner gesichert und können von dort wieder hergestellt werden. Mit Rechtsklick und Aktualisieren kann die Ansicht aktualisiert werden und über das Kontextmenü können die Charts wieder hergestellt werden.
Papierkorb

Gelöschte Charts, Indikatoren, Handelssysteme und Funktionen werden zuerst in den Papierkorb des jeweiligen Reiters verschoben und können von da aus wieder herstellt werden. Nach 5 Tagen wird der Papierkorb automatisch geleert.
MItglieder eines Index oder Optionen bzw. Futures aufrufen

Im Kontextmenü des jeweiligen Index können die Mitglieder aufgerufen werden. Dazu bitte entweder auf den Pfeil neben dem Index klicken oder mit Rechtsklick das Kontextmenü öffnen. Im Kontextmenü dann Mitglieder, Futures oder Optionen anklicken.
Undo- und Redo- Funktion

Im Charting gibt es nun zwei Icons in der Menüleiste. Nach Änderungen der Chartelemente, des betrachteten Zeitraums, der Chartperiode und der Einstellungen für Indikatoren oder Werkzeuge können diese Änderung wieder rückgängig gemacht werden. Dabei können mehr als 10 Änderungen zurück genommen werden. Die bekannten Tastaturbefehle STRG-Z und STRG-Y werden ebenfalls unterstützt.
Chartübersicht

Die Chartübersicht kann entweder über Layout --> Chartübersicht, über das Navigationsfenster oder über einen Rechtsklick auf einen Ordner in den gespeicherten Charts erreicht werden. Die Charts in der Chartübersicht aktualisieren sich auch selbstständig neu.
Zum Verändern der Größe der Charts bitte auf Layout klicken und die entsprechende Größe auswählen.
Mit Hilfe der Haken oben rechts an jedem Chart ist eine Mehrfachauswahl möglich. Die Bearbeitungsfunktionen werden unten in der Leiste angezeigt.
Standardeinstellungen

In dem großen Einstellungsdialog können links neben den jeweiligen Einstellungen die Standardeinstellungen gesetzt werden.
In den Einstellungen kann die Bestätigung beim Setzen der Standardeinstellungen deaktiviert werden.

Werkzeuge

Die Werkzeugleiste befindet sich rechts. Die Symbolleiste enthält alle gängigen Chartwerkzeuge. Zeichenwerkzeuge sind die grundlegenden Werkzeuge für die Chartanalyse. Tradesignal Online Charting bietet Ihnen eine große Auswahl von Zeichenwerkzeugen, die flexibel einsetzbar und individuell konfigurierbar sind. Alle Zeichenwerkzeuge haben praktische Funktionen zum Klonen, Verlängern und Positionieren. Das optische Erscheinungsbild der Zeichenwerkzeuge kann von Ihnen frei gestaltet werden. Die Beschreibung der Werkzeuge erfolgt der Reihe nach von Links nach Rechts.



Trendlinie (Linie zwischen zwei frei wählbaren Ankerpunkten)
Trendlinien können verwendet werden um:
  • Kurstrends zu visualisieren
  • Marktphasen zu kennzeichnen
  • Widerstandszonen zu markieren
  • Unterstützungszonen zu markieren
Das einfachste Analysewerkzeug in der Chartanalyse ist sicherlich die Trendlinie. Sie wird verwendet um Trends in Kursbewegungen zu visualisieren. Sie kann verwendet werden um markante Kursebenen wie Kursgipfel oder Kurstäler als Widerstand- oder Unterstützungsebenen zu markieren. Mit Hilfe der Trendlinie können komplette Analysen erstellt werden, nach denen der Händler seine Handelsentscheidungen trifft. Mit Hilfe von Trendlinien kann in einem Chart die grobe Struktur von Kursmustern erarbeitet und hervorgehoben werden.



Trendkanal (Trendkanal zwischen zwei frei wählbaren Ankerpunkten)
Mit dem Trendkanal-Werkzeug können Sie Trendverläufe visualisieren. Benutzen Sie den Trendkanal für:
  • Markierung starker Kurstrends
  • Markierung von Widerstands- und Unterstützungszonen
  • Markierung von Kursmustern
  • Markierung von Seitwärtsbewegungen
Der Trendkanal gehört zu dem Standard Analysewerkzeugen der Chartanalyse. Mit seiner Hilfe lassen sich Trendverläufe visualisieren. Der Trendkanal bietet durch seine zwei parallelen Linien eine gute Möglichkeit, exakte Analysen anzufertigen. Darüber hinaus kann er zum Markieren von Kursmustern ebenso, wie zur Markierung markanter Kursebenen verwendet werden. Der Anwender kann mit Hilfe eines Trendkanals die verschiedenen Marktphasen deklarieren, die hauptsächlich aus starken und schwachen Kurstrends oder seitwärts gerichteter Bewegungen bestehen. Mit Hilfe des Trendkanals können außerdem exakte Handelsentscheidungen getroffen werden.



Stopplinie (Waagerechte Linie zum Markieren von Kursebenen)
Verwenden Sie die Stopplinie um:
  • Waagerechte Linien zu ziehen
  • Widerstandsebenen zu markieren
  • Unterstützungsebenen zu markieren
  • Kursbewegungen exakt zu vermessen
  • Eine Linie an einer benutzerdefinierten Kursmarke zu platzieren
Die Stopplinie ist eine einfache waagerechte Linie, die nur einen Ankerpunkt benötigt. Sie wird an ein bestimmtes Kursniveau angelegt und ist automatisch in beide waagerechte Richtungen des Charts verlängert. Die Stopplinie ist Alarmaktiv und kann somit für das präzise Timing von Ein- und Ausstiegen verwendet werden.



MaßbandDas Maßband ist eine besondere Form der Trendlinie, in der bereits ein Maßband integriert ist, um zum Beispiel einen Abstand zu messen.

Pfeil (Pfeilobjekt zwischen zwei Ankerpunkten, mit automatischer Beschriftungsmöglichkeit)
Der Pfeil dient ebenso, wie die senkrechte Linie und einige andere Tools, dazu, Situationen im Chart zu markieren und in Verbindung mit Analysewerkzeugen und Beschriftungen, aussagekräftige Charts zu erstellen.



A (Tool zum Anlegen von Textobjekten im Chart)
Oft ist es nötig, Beschriftungen oder Hinweise in einen Chart einzubringen. Zum Beispiel um bestimmte Situationen zu erläutern, bevor der Chart in einem Webforum oder per Mail veröffentlicht wird.



Hilfslinie (Einfache senkrechte Linie, mit Datums- und Zeitangabe)
Die senkrechte Linie dient der Markierung einzelner Handelsperioden. Sie können damit eine Kerze, einen Stab oder ein Signal eines Indikators deutlich hervorheben.



Andrews Pitchfork
Dr. Andrews Pitchfork ist eine Analysetechnik, die darauf ausgelegt ist, Trendkanäle, sowie Widerstands- und Unterstützungslinien zu finden. Die Idee dahinter ist, dass Kursbewegungen, unterbrochen durch Konsolidierungsphasen in Trends verlaufen. Durch Auswahl von drei bedeutenden Kurswendemarken und der darauf aufbauenden Berechnung von drei Trendlinien, die die Pitchfork ergeben, wird die erwartete Haupttrendrichtung im Chart sichtbar gemacht.

Verwenden Sie die Pitchfork für:
  • Die Identifikation von Widerstands- und Unterstützungslinien, entlang eines Kurstrends
  • Die Analyse einer möglichen Haupttrendrichtung, nach einer Korrekturbewegung

Linearer Regressionskanal (Trendkanal auf Basis einer Regressionslinie zwischen zwei Ankerpunkten)
Der Regressionskanal ist ein Zeichenwerkzeug, das eine Symbiose aus automatischen und diskretionären Elementen darstellt. Sie als Anwender können den Start- und Endpunkt des Kanals sowie die Methode zur Berechnung der äußeren Grenzen wählen. Die genaue Lage im Chart ergibt sich jedoch durch die mathematische Berechnung der Mittellinie. Die Mittellinie des Kanals, wird auf Basis der linearen Regression berechnet. Dabei kommt die Methode der kleinsten Quadrate zum Einsatz. Mit dieser Methode kann eine Linie durch eine Menge von Datenpunkten gezogen werden, die den Trend in diesen Daten möglichst effektiv abbildet.

Verwenden Sie einen Regressionskanal für:
  • Das Abbilden des vorherrschenden Kurstrends
  • Die Suche nach Swing Umkehrpunkten
  • Das Auffinden von Widerstands und Unterstützungsebenen

Gann Linie (45 Grad Linie nach W.Ganns Analysemethode)
Die Gann Linie ist angelehnt an W.D. Ganns Analysemethode der Gann Winkel. W.D. Gann stellte in seinen Publikationen ab etwa 1929 einige seiner recht esoterisch anmutenden Methoden vor. Er betrachtet die Bewegungen auf der Kursachse, sowie der Zeitebene als zusammengehörig und in einem gemeinsamen Raum stattfindend. Daher rührt die Methode, Trendlinien an Hand von Winkel und Zeitangaben zu konstruieren.

Verwenden Sie die Gann-Linie für:
  • Das markieren von Trendbewegungen
  • Die Suche nach Widerstands- und Unterstützungsbereichen

Fibonacci Retracements (Gitter aus Retracement- und Projektionslinien auf Basis zweier Ankerpunkte im Abstand der Fib. Zahlenreihe)
Fibonacci Retracements können verwendet werden um:
  • Kursziele von Korrekturbewegungen zu ermitteln
  • Kursziele von Trendbewegungen zu ermitteln
  • Kursziele von Kursausbrüchen zu ermitteln
  • Die Marktlage und das Trendverhalten eines Marktes zu beurteilen
  • Einstiegspunkte an potentiellen Wendepunkten zu finden
Fibonacci Retracements sind ein Gitter aus waagerechten Linien, das zwischen zwei Kursebenen gezeichnet wird. Dabei können Sie sowohl Korrekturbewegungen als auch Trendbwegungen als Basis für die Berechnung der Retracements verwenden. Die errechneten Linien werden nach dem Zahlenverhältnis der Fibonacci Zahlenreihe ermittelt und orientieren sich somit am so genannten Goldenen Schnitt. Die zu Grunde liegende Theorie besagt, dass Kursbewegungen ähnlichen Rhythmen folgen, wie natürliche Prozesse. Mit den Retracements wird nach möglichen Endpunkten von Korrekturbewegungen gesucht oder es werden Kursziele von gemessenen Bewegungen ermittelt.



Fibonacci Zeitprojektion (Gitterprojektion der Strecke zw. zwei Ankerpunkten in die Zukunft auf der Zeitachse)
Die Zeitprojektion, verlängert eine Strecke zwischen zwei Ankerpunkten, auf der Zeitachse. Es wird eine Anzahl von senkrechten Linien in den Chart eingefügt, deren Abstand vom rechten Ankerpunkt der Basisstrecke an Hand der Fibonacci Zahlenreihe ermittelt wird. Somit ergeben sich harmonisch verteilte Zielebenen, die auf der Suche nach Umkehrpunkten im Chart unterstützend verwendet werden können.

Verwenden Sie die Zeitprojektion für:
  • Die Suche nach möglichen Kurswendepunkten
  • Die Bestimmung von Zeitzielen für laufende Kursbewegungen

Fibonacci Zeitzone (Senkrechtes Gitter von Linien, mit Abständen nach der Fib. Zahlenfolge)
Die Fibonacci Zeitzonen sind ein ähnliches Werkzeug, wie die Fibonacci Zeitprojektion. Allerdings ist der Aufbau wesentlich einfacher gehalten und die Gestaltungsmöglichkeiten sind demzufolge wesentlich geringer.

Benutzen Sie die Fib. Zeitzonen für:
  • Die Suche nach Zeitzielen für Kursbewegungen
  • Die Suche nach möglichen Wendepunkten in Kursbewegungen
  • Die Unterstützung von anderen Analysewerkzeugen

Fibonacci Fans (Fächer um eine Basislinie aus zwei Ankerpunkten. Winkelveränderung im Verhältnis der Fib. Zahlenreihe)
Die Fibonacci Fächer stellen eine Serie von Trendlinien zur Verfügung, deren Abstände untereinander durch die Fibonacci Zahlenreihe beeinflusst werden. Die Idee dahinter ist, dass Kursbewegungen nach kurzen Konsolidierungen in ähnlichen Mustern weiterlaufen wie vorher. Durch die Konsolidierungsunterbrechungen sind sie lediglich ein Stück nach unten oder oben auf der Kursskala versetzt.

Benutzen Sie die Fibonacci Fächerlinien um:
  • Im Aufwärtstrend eine Serie von Unterstützungslinien zu finden
  • Im Abwärtstrend eine Serie von Widerstandslinien zu finden

Fibonacci Arcs (Bögen um eine Basislinie mit zwei Ankerpunkten, Abstände aus der Fib. Zahlenfolge abgeleitet werden)
Die Fibonacci Bögen sind ein Analysehilfsmittel, dem die ähnlichen Grundgedanken, wie bei den Retracementgittern oder der Fibonacci Zeitprojektion zu Grunde liegen. Es wird unterstellt, dass sich Kursbewegungen in harmonischen Mustern abspielen und dass die Dimensionen dieser Bewegungen im Einklang mit der Fibonacci Zahlenreihe stehen.

Benutzen sie die Fibonacci Bögen für:
  • Die Suche nach Konsolidierungszielen in Kursbewegungen
  • Die Suche nach Widerstands- und Unterstützungszonen

Ellipse (Ellipse, mit frei wählbarer Ausdehnung auf beiden Achsen)
Die Ellipse wird verwendet um die Ausdehnung von Konsolidierunsgzonen zu verfolgen. Dabei liegt die Idee zu Grunde, dass sich Kursbewegungen in harmonischen Verhältnissen abspielen.



Rechteck (Rechteck, mit frei wählbaren Abständen auf beiden Achsen)
Das Rechteck ist ein reines Zeichenhilfsmittel. Es kann verwendet werden um Seitwärtsmärkte und Konsolidierungszonen zu markieren oder andere Markierungen in eine Chartanalyse einzuzeichnen.

Verwenden Sie das Rechteck-Tool für:
  • Die Markierung von Widerstands- und Unterstützungszonen an markanten Kursebenen
  • Das Einrahmen von Konsolidierungszonen
  • Die Markierung von Kursmustern

Kreis (Kreis mit frei wählbarem Durchmesser)
In Chartanalysen werden oft Elemente benötigt um Markierungen einzufügen oder bestimmte Dinge optisch hervorzuheben. Mit dem Kreis-Werkzeug ist dies leicht möglich.

Benutzen Sie das Kreis-Tool für:
  • Die Optische Markierung von Kursmustern
  • Die Hervorhebung von Schnittpunkten an Trendlinien oder anderen Analyselementen
  • Die Markierung von Kurszielen

Bogen (Halber Kreis, mit frei wählbarer Ausdehnung auf beiden Achsen)
Der Bogen ist ein Werkzeug, was sicher ausschließlich zum optischen Markieren von Situationen im Chartbild verwendet wird.

Chartart

Bei Tradesignal Online stehen verschiedene Chartarten zur Auswahl. Zu den beliebtesten Chart arten gehören: Linien-, Candlestick-, Bar- und Point & Figure-Chart. In Japan verbreitet sind neben Candlestick auch Kagi, Renko und Three-Line Break. Tradesignal Online Charting bietet Ihnen auch die Möglichkeit, einen Indikator (beispielsweise RSI, Momentum, CCI...) nicht nur als Linienchart, sondern auch z.B. als Point & Figure-, Kagi- oder als Three-Line Break-Chart anzuzeigen.



Linie
Der Linienchart ist die einfachste und älteste Darstellungsform von Wertpapierkursen. Von Handelsperiode zu Handelsperiode wird die Linie durch die entsprechenden Kurswerte verlängert. Dadurch entsteht die fortlaufende Darstellung der Kursentwicklung. Üblich ist es, bei Wertpapierkursen, den Schlusskurs als Linie darzustellen.



Bar-Chart
Es wird der High-, Low- und Close-Kurs als Balken angezeigt. Der Close-Kurs ist auf der rechten Seite des Balkens und ein eventuell angegebener Open-Kurs befindet sich auf der linken Seite. Der Bar-Chart ist europäischen Ursprungs.



Candlesticks
Es wird der Open-, High-, Low- und Close-Kurs angezeigt und der Raum zwischen Open und Close ist der Kerzenkörper (weiß oder rot gefärbt). Ein weißer Kerzenkörper steht für steigende Kurse und ein roter Kerzenkörper für fallende Kurse. Die Candlestick-Chart-Technik ist mit ca. 400 Jahren die älteste Technik.



Point and Figure
Der Point and Figure Chart ist die wohl älteste Darstellung von Börsenkursen, die bekannt ist. Zumindest wird dies in einigen Fachpublikationen behauptet. Wer sich mit der Technischen Analyse beschäftigt, stößt meist zunächst auf Charts mit Liniendarstellung, Balken oder Kerzen. Die P&F Charts sind weniger verbreitet, werden aber trotzdem von vielen Händlern genutzt und in einigen Foren auch intensiv diskutiert. Informationen zur Berechnung von Point & Figure finden Sie hier



Stepped-Line
Die Darstellungsmethode Stepped Line erzeugt eine art Treppendarstellung im Chart. Während bei der normalen Liniendarstellung die Kursniveaus durch eine direkte Linie verbunden werden, wird bei der Stepped Line eine rechtwinklige Verbindung zum nächsten Kurs gezeichnet.



Symbol
Der Symbolchart ist eine Abwandlung der normalen Liniendarstellung. Anstelle der verbundenen Schlusskursniveaus, wird hier an jeder Handelsperiode ein Symbol gezeichnet. Für die Darstellung stehen zahlreiche Symbole zur Verfügung.



Filled Area
Filled Area Charts sind für die Darstellung von Wertpapierkursen selbst wenig geeignet. Sie können zwar schön gefüllte Flächen darstellen, jedoch geht bei dieser Art der Darstellung von Kursen, zu viel wertvolle Information verloren.



Histogramm
Für jeden Wert in der zeitreihe wird ein Balken oder auch Nadel genannt gezeichnet. Die häufigste Verwendung findet diese Darstellungsart bei Indikatoren. Es lassen sie die Veränderungen zu Vortageswerten durch verschiedenfarbige Nadeln besonders gut hervorheben.



Linked-Forest-Chart
Diese Darstellung unterscheidet sich nur unwesentlich vom Histogramm. Die Spitzen der Nadeln werden hier mit einer durchgehenden Linie verbunden. Ansonsten ist die Darstellung und Anwendung identisch zur Histogramm-Darstellung.



Candlevolume-Chart
Candlevolume-Charts sind eine kombinierte Darstellungsform für Kurswerte und Volumenwerte. Candlevolume-Charts sind eine Darstellungsform für Wertpapierkurse, die dem Handelsvolumen eine zentralere Bedeutung in der grafischen Darstellung einräumen, als dies bei den Standard-Charttypen der Fall ist.



Equi-Volume-Chart
Equivolume-Charts entstehen durch Kombination von Kursbewegung und Handelsvolumen und werden als zweidimensionale Boxen gezeichnet. Dabei geht die Information zu Eröffnungs- und Schlusskurs verloren.



Kagi-Chart
Der Kagi-Chart wird als zusammenhängende auf- und abwärtsgerichtete Linie dargestellt. Während die aufwärtsgerichtete Kagi-Linie blau wird, sobald sie über das letzte Hoch steigt, wird die abwärtsgerichtete Kagi-Linie rot, wenn sie unter das letzte Tief fällt. Die blaue Kagi-Linie wird Yang-Linie und die rote Kagi-Linie wird Yin-Linie genannt. Die Flexionslinie stellt die kurze horizontale Verbindung zwischen Yin- und Yang-Linie dar. Die Kagi-Charts basieren auf Schlusskursen. Eine neue Kagi-Linie wird in der nächsten Spalte nur dann eingezeichnet, wenn die Kurse um das zuvor eingegebene Reversal, gegen die letzte Bewegung, steigen oder fallen. Werden ständig neue Höchst- oder Tiefstkurse aufgestellt, wird die Kagi-Linie in Trendrichtung verlängert. Bewegen sich die Kurse aber um weniger, als dass zuvor eingegebene Reversal, gegen die letzte Kursbewegung, so wird diese Kursbewegung ignoriert und nicht im Chart vermerkt. Deswegen hat der Kagi-Chart auch keine feste Zeitskala. Veränderbar ist das Reversal (Umkehr).



Renko-Chart
Renko Charts sind eine Form der Kursdarstellung die ebenso wie die Candlestick Darstellung aus Japan stammt. Abgeleitet ist der Begriff Renko vom japanischen Wort Renga für Ziegel. Ein Renko-Chart besteht aus einfarbigen Ziegeln, die Bricks genannt werden. Für die Darstellung der Kurszeitreihe als Renko-Chart, reichen die Schlusskurse eines Wertpapiers aus. Das Handelsvolumen und die anderen Kursinformationen wie Höchst- und Tiefstkurs, werden nicht berücksichtigt.



Three-Line Break
Diese Chartmethode verwendet blaue und rote Säulen, die Linien genannt werden. Eine blaue Linie wird eingezeichnet, wenn die Kurse auf ein neues Hoch ansteigen oder wenn die Kurse höher steigen als das Hoch der letzten drei aufeinander folgenden roten Linien. Eine rote Linie wird eingezeichnet, wenn die Kurse auf ein neues Tief fallen oder wenn die Kurse tiefer fallen als das Tief der letzten drei aufeinander folgenden blauen Linien.Daher kommt der Name dieser Chart-Technik, die auch nur Schlusskurse berücksichtigt. Markieren die Kurse weder ein neues Hoch noch ein neues Tief, so bleibt der Chart unverändert.Variierbar ist das Reversal (Umkehr).



Heikin Ashi Chart
Auf den ersten Blick sind Heikin Ashi Charts den Candlestick Charts sehr ähnlich. Es handelt sich auch hier um einen Chart, der ursprünglich aus Japan kommt und zur Visualisierung von Preisen und ihren Veränderungen auf die aus dem Candlestick bekannten Kerzen zurückgreift. Heikin Ashi Charts jedoch setzen dabei auf durchschnittliche Preise