Stillhaltergeschäfte

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#585: 03.06.2019 13:39 dachs99
@Hittfeld

Es ist richtig, dass es bei Swissquote keine sogenannten Kombi Orders für Optionen gibt. Für mich ist das nicht wichtig, weil diese Kombinationen gar nicht handle. Aber es stimmt schon. Wer IC oder BF tradet, für den ist eine solche Erfassungsmaske eine gute Sache.

Danke auch wegen dem Hinweis bezüglich Saxobank. Es ist gut zu wissen, dass du mit dieser Adresse offenbar zufrieden bist.

LG

dachs99
#584: 31.05.2019 08:19 Hittfeld
@dachs99
Swissquote ist nicht nur für Schweizer als Broker/Bank interessant (Vollbank!). Hat aber einen gravierenden Nachteil : Man kann in der Maske keine Spreadorders aufgeben. Von IC oder BF ganz zu schweigen.

Dies ist bei Saxobank nunmehr elegant möglich. Auch können dort die Indexoptionen (SPX) gehandelt werden.

Schön dich wieder an Bord zu haben.
#583: 23.05.2019 13:09 Milchbubi
@dachs99

habe die homepage gefunden
#582: 23.05.2019 11:18 Milchbubi
@dachs99

Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Es wäre schön, wenn Du mir noch einen link auf Deine homepage zeigen könntest.
#581: 18.05.2019 12:54 dachs99
@ Milchbubi

Hallo an alle

Ja, ich handle nur Indizes. Anfänglich ausschliesslich den DAX. Diese Geschäfte poste ich auch auf meiner Homepage. Seit einiger Zeit mache ich zwecks Diversifikation auch Stillhaltergeschäfte auf den SP500.

Es scheint, als wäre ich damit etwas aus der Zeit gefallen. Ich habe vor wenigen Tagen auf meiner Homepage geschrieben: "Youtube sei Dank, erfährt man in vielen Videos, was andere Stillhalter handeln. Eine Zeitlang waren Optionen auf (vor allem amerikanische) Aktien hoch im Kurs. Jetzt wechselt die Stillhaltergemeinde offenbar zu Optionen auf Rohstoffe. Ich frage mich einfach, weshalb nicht mehr Leute Optionen auf den DAX oder auf andere Indizes schreiben. Meine Homepage zeigt es. Diese Methode bringt Monat für Monat stetige Einnahmen. Und das bei einem absolut überschaubaren zeitlichen Aufwand. Was will man mehr"

Doch nun zu deinen Fragen:

Ich bin Schweizer und handle auf Swissquote, wie es wohl die meisten Schweizer Trader tun. Eine spezielle Handelssoftware ist übrigens nicht im Spiel. Die Trades gebe ich von Hand in die Handelsmaske ein. So einfach ist das.

Swissquote ist nicht nur ein Broker, sondern eine richtige Bank. Das ist ein Vorteil bezüglich der Einlagensicherung. Hier gibt einen staatlichen garantierten Einlagenschutz, welcher weitergeht, als die Einlagensicherung eines Brokers ohne Bankenlizenz.

Trotzdem. Die Wahl des Brokers und allenfalls einer Tradingsoftware sind bei Stillhaltergeschäften nicht ausschlaggebend. Gehandelt wird ja wenig, siehe auch meine Homepage. Die Gebühren sind überall niedrig und die Handelsplattform ist auch überall absolut okay. Wichtig ist, dass man EUREX-Optionen handelt, also den sogenannten ODAX-Kontrakt. Bei den amerikanischen Optionen ist es der E-Mini-Kontrakt der CME. Ich erkläre das kurz. Eine Zeitlang habe ich einen zweiten Broker getestet. Meine Wahl fiel auf IG. Ueber diese Gesellschaft kann ich nichts Negatives sagen. Bei den Optionen bietet IG ein "Hausprodukt" an, welches auch Vorteile aufweist. Es ist fast rund um die Uhr handelbar. Ausserdem sind nicht nur ganze Kontrakte, sondern auch Kommastellen davon handelbar. Aber es gibt einen grossen Nachteil. Die Preise sind deutlich schlechter gestellt als bei den EUREX-Optionen (vermutlich deshalb, weil IG jedes Optionsgeschäft bei der EUREX hedged). Deshalb mein Ratschlag. Handle gleich das Original, also nur EUREX-Optionen. Das geht nicht nur bei Swissquote, sondern bei anderen Brokern auch.
#580: 12.05.2019 13:03 flanello
Ups. Ja ich habe mich um eine Null vertan.
#579: 10.05.2019 17:57 vogel5
Der Beitrag wurde vom Verfasser bearbeitet. Originalbeitrag anzeigen.
@Milchbubi (#577)

In den 80er Jahren kam mal ein Schweizer, Kurt Ohligmüller, in der Trader- und Anlegerszene groß raus. Er machte Stillhaltergeschäfte und hatte dafür wohl eine Menge Geld von rechts und links eingesammelt. Das ging Jahre lang. Der Mann wurde als Geldmaschine gehandelt. Eines Tages hieß es, Kurt Ohligmüller habe sich das Leben genommen..

Ich selber habe daher nie ungedeckte Stillhaltergeschäfte gemacht. Kurse von Aktien könne nur bis Null fallen, können aber in den Himmel steigen. So verlor ein Herr Porsche eine Menge Geld an VW-Aktien, die er zu einem Termin liefern musste, aber nicht hatte und ein Herr Piech hat ihn übernommen. Das kostete aber nur Geld und ein paar Tränen und einem berühmten Vasallen von ihm seinen Job..

Grüße
#578: 10.05.2019 17:23 Milchbubi
@dachs99

Wie ich lese handelst Du als Stillhalter Optionen auf den
Dax.

Mich würde nun interessieren, ob Du an der Eurex oder an amerikanischen
Börsen z.B. mit der TWS handelst und bei welchem Broker Du bist.

Wenn Du nicht mit der TWS handelst, würde mich Deine Handelssofware
interessieren.
#577: 10.05.2019 13:09 Milchbubi
@flanello,

ich dachte beim Ausüben der Aktie würde mich das
100 *175 € = 17500 € kosten.

Eine Kontogröße von 20000 € müsste doch genügen?

Milchbubi
#576: 10.05.2019 08:13 flanello
@Milchbubi:
Hast Du dich mit dem maximalen Verlust bzw. der Margin beschäftigt?

McDonalds steht zur Zeit bei ca. 175€.
Der maximale Verlust des nackten Puts (bei einem fallen der Aktie auf 0€ und einem 175er Put) wäre 175.000€.
Bei einem fallen der Aktie um 20% wären es immerhin noch 35.000€
Das muss das Konto bzw. die Margin abkönnen.

Ich würde mich z.B. mit einem Cash Secured Put wohler fühlen.
=> Geld für maximalen Verlust vorhalten oder Aktien mit geringeren Kursen nehmen.
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