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#11902: 28.05.2020 19:03 Jorge4810
@JackLackey (#11892)
hallo - bist du noch in Coffee investiert? und in Euro - USdollar?
#11901: 17.05.2020 18:15 JackLackey
@truckerj (#11900)

Die Regierungen der EU versuchen die marode EU mit allen Mitteln aufrecht bzw. zusammen zu halten.

Die Engländer haben die komplexen Zusammenhänge und Risiken erkannt
und haben mit dem Austritt aus der EU eine intelligente Entscheidung getroffen.
Sie werden dadurch in Zukunft entscheidende Vorteile gegenüber den anderen EU-Länder erlangen.

Um international die Kapitalströme weiterhin in den Euroraum aufrecht zu halten,
muss der EURO eine gewisse Stabilität und einen strukturellen Wert haben.

Diese notwendigen Bedingungen werden durch entsprechende Massnahmen / Einflussnahme (Manipulationen) der EZB
(und der nationalen Zentralbanken) versucht aufrecht zu halten bzw. zu schaffen.

Die EZB hat z. B aktuell rund 51 Milliarden Euro in Fremdwährungen, um den Euro zu stärken bzw. zu stützen.
Und die EZB ist an den Devisenmärkten ständig aktiv und ist schon immer aktiv gewesen.

Das aktuelle Ziel ist also ein starker EURO.

Auf der anderen Seite kann ein schwacher EURO den Export von europäischen Waren fördern,
weil diese Waren für außereuropäische Länder günstiger werden.

Alle Versuche bzw. Aktivitäten der EZB, der Zentralbanken und Regierungen sollen also die EU zusammen halten
und die Stabilität des Euro bewirken aber auch die europäische Wirtschaft, gerade jetzt in der Corona-Krise und den wirtschaftliche Folgen des Shut-Downs wieder ankurbeln. Das sind Gegensätzliche Ziele und diese lassen sich nicht gleichzeitig realisieren.

Über kurz oder lang werden aber die Kapitalströme aus RenditeIinteressen und Risikoabwägungen
verstärkt aus dem Euroraum abgezogen und u.a. in die US-Finanzmärkte sowie in asiatische Finanzmärkte investiert werden. Dies wird den Euro stark schwachen.

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Hier gibt es ein paar wenige Fakten und Zusammenhänge dazu....

https://www.youtube.com/watch?v=1PG8Cl1rjog

https://www.youtube.com/watch?v=gz8DTS0Wv9w

https://www.youtube.com/watch?v=LqmIuEaeWIQ

Unser Motivations- und Lernziel: „Tradingerfolg ist, wenn sehr gute Vorbereitung auf besonders geeignete Gelegenheit trifft und diese mit einer möglichst perfekt abgestimmten Strategie genutzt werden kann.“
#11900: 09.05.2020 13:33 truckerj
@JackLackey (#11893)
Wie verhindert die EZB das denn?
Kommt ihr recht, denke ich.

Mein Thread:
http://www.tradesignalonline.com/forum/thread.aspx?id=26830

Tippen Sie den DAX
#11899: 09.05.2020 10:40 JackLackey
@gradwohl (#11896)

Es kommt wie es kommen muss.....

Der Durchbruch nach unten Richtung 1,06 ist nur eine Frage der Zeit.... spätestens im 3. Quartal......die EZB wird weiterhin versuchen dies zu verhindern, wird aber auf Dauer nicht gelingen....

Unser Motivations- und Lernziel: „Tradingerfolg ist, wenn sehr gute Vorbereitung auf besonders geeignete Gelegenheit trifft und diese mit einer möglichst perfekt abgestimmten Strategie genutzt werden kann.“
#11898: 09.05.2020 10:39 JackLackey
@gradwohl (#11895)

Super... hast die kurzfristige Tendenz wieder sehr gut voraus gesehen.

Wir sind aber längerfristig unterwegs und kümmern und in der Regel nicht um diese kurzfristigen Bewegungen...

Auf jeden Fall Danke für deinen wertvollen Input was immer wieder eine Bereicherung und Ergänzung zum Gesamtbild ist.

Weiter so...

LG

J.L

Unser Motivations- und Lernziel: „Tradingerfolg ist, wenn sehr gute Vorbereitung auf besonders geeignete Gelegenheit trifft und diese mit einer möglichst perfekt abgestimmten Strategie genutzt werden kann.“
#11897: 09.05.2020 10:35 JackLackey
Der Beitrag wurde vom Verfasser bearbeitet. Originalbeitrag anzeigen.
Was wir sehen:

Siehe auch:

@JackLackey (#11875)

Weltweit existieren gigantische Kapitalsummen, welche nach Anlagemöglichkeiten suchen.

Aktuell sind immer noch extrem hohe Kapitalsummen bei sehr vielen Fonds (Themenfonds, Hedgefonds, Geldmarktfonds, u.s.w. ) in Cash geparkt.

Diese müssen über kurz oder lang wieder angelegt werden.

Viele Staatsanleihen werden mittlerweile nicht mehr als sichere Anlage eingestuft, da hier Minuszinsen (garantierter Verlust) sowie ein latentes Kursrisiko existieren.

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Die massiven und extrem schnellen Kursrückgänge im 1. Quartal waren in einem aussergewöhnlichen Zusammentreffen von vielen verschiedenen Wirkfaktoren begründet.

Hierbei wurden unter extrem hohen Umsätzen viele schwachen Hände und High-Risk-Marktteilnehmer aus dem Markt geschmissen.

Stichwort: Extreme effektive Marktbereinigung

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Nachdem nun in den letzten Wochen Short-Eindeckungen statt fanden und vor allem einige grossen Player mutig die ersten Langfrist-Investitionen getätigt haben, sind die Märkte stark angestiegen.

Die noch nicht investierten Marktteilnehmer sind aber immer noch sehr verunsichert.

Viele von ihnen erwarten eine erneuten Rückgang der Kurse aufgrund der negativen fundamentalen Wirtschaftssituation. Diese Unsicherheit wird in den kommenden Wochen noch anhalten, also bis Ende Juni noch für eine hohe Volatilität sorgen.

Da sich die Welt in allen Bereichen seit vielen Jahren immer schneller verändert und nun, durch diese Corona-Krise eine unglaubliche Beschleunigung dieser globalen Veränderungen aktiviert wurde, werden auch die Bewertungen von vielen System relevanten Unternehmen sowie von vielen zukunftsorientierten Unternehmen (vor allem High-Tech, Informationstechnologien, Cybersecurity, Bio-Tech, Neue Energien, u.s.w.) völlig anders bewertet, als bisher die meisten Unternehmen bewertet wurden.

Das sogenannte KGV verliert dabei immer mehr an Bedeutung und schon seit vielen Jahren werden solche Unternehmen mit überdurchschnittlich hohen KGVs bewertet, was man an dem ansteigenden Trend der Bewertungen klar ersehen kann.

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In Zukunft werden durchschnittliche KGVs immer mehr Richtung 30 oder sogar höher gehen, da diese Unternehmen die Zukunft der Gesellschaften in allen Bereichen grundlegend bestimmen und dominieren.

Dies erkennen immer mehr grosse Marktteilnehmer und daher ist jetzt ein ausgewähltes Investment in solche Zukunftsträchtigen Unternehmen die erneuerte und angepasste Strategie.

Wir erwarten daher jetzt im Mai bis Ende Juni noch eine grosse Unsicherheit an den Märkten mit einer entsprechenden hohen Volatilität.

Im 2. Halbjahr erwarten wir dann den verstärkten Zufluss von Anlagekapital in die Märkte und einen deutlichen Anstieg, vor allem in den USA. Der S+P wird dann die alten ATH erreichen und (nach üblichen Konsolidierungen) danach bis in die Zone um die 3500 ansteigen.

Wichtig ist auch zu beachten, das die Regierungen und Notenbanken ein sehr grosses Interesse daran haben, das die Märkte steigen. Sie dürfen nicht wieder extrem fallen, da all die staatlichen und halbstaatlichen Anlagegelder (Pensionsfonds, Rentenfonds, Versicherungen, u.s.w.) unbedingt höhere Kurse benötigen, damit die Sozialsysteme nicht zusammen brechen.

Daher stützen immer mehr Regierungen und Notenbanken (z.B die SNB) direkt und indirekt mit entsprechenden Käufen die Märkte. Bei den Anleihenmärkte geschieht dies mittlerweile offiziell und in einem gigantischen Ausmaß.

Die außerordentlichen und historisch einmaligen Massnahmen der Notenbanken beeinflussen die globalen Finanzmärkte in einem nie da gewesenen Ausmaß. Und die Zinssätze der Notenbanken sowie die Zinsen an den Anleihemärkten zeigen nicht mehr an, was sich an den Kapitalmärkten unter normalen Umständen ergäbe, sondern das, was die Zentralbanken sehen möchten"

Bei den Aktienmärkten ist es den grossen Zentralbanken noch nicht erlaubt massiv einzugreifen, dies wird aber durch entsprechende Gesetzesänderungen noch kommen.

Jetzt schon ist es sehr auffällig, dass vor allem im umsatzschwachen Nachthandel immer wieder die Kurse hoch gezogen werden. Dies ist schon seit vielen Wochen auffällig zu beobachten.

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Man könnte dies auch als reinen Zufall abtun. Aber an den Märkten gibt es keine Zufälle, sondern immer nur Absichten und Erwartungen, welche die entsprechenden Aktivitäten begründen.

Diese grosse Rettungsversuche, die destruktiven Strukturen in allen Gesellschaftsbereichen, vor allem in dem globalen Finanzsystem aufrecht zu halten, werden aber unweigerlich scheitern.

Spätestens im Zeitraum 2021 bis 2023 (ausgehend von China) wird eine grosse zweite Abwärtsbewegung in der Wirtschaft und am Aktienmarkt die dringend notwendige Veränderungen herbei zwingen. In dieser Phase werden die Märkte erneut stark einbrechen, was aber dann zu einmaligen langfristigen sehr erfolgreichen Kaufgelegenheiten führen wird.
#11896: 07.05.2020 11:04 gradwohl
@JackLackey (#11879)
👍 könnte gehen
schaumermal
der Senf jedenfalls ist gebrochen

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#11895: 07.05.2020 10:58 gradwohl
@gradwohl (#11888)

Bingo

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#11894: 07.05.2020 10:51 sauri
Hi Jack,
danke für das Feedback. Bin langfristig Deiner Meinung beim Öl, die Situation mit dem negativen Future beim WTI und dem Preis um 20 USD beim BRENT war für mich interesannt, weil ja eigentlich Russland einen Preis zwischen 25-30 braucht.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/streit-mit-der-opec-putins-heikler-oel-poker-16672563.html

Ist aber jetzt auch wieder in dem Range.
#11893: 07.05.2020 08:11 JackLackey
Der Beitrag wurde vom Verfasser bearbeitet. Originalbeitrag anzeigen.
@JackLackey (#11879)

Der Durchbruch nach unten Richtung 1,06 ist nur eine Frage der Zeit.... spätestens im 3. Quartal......die EZB wird weiterhin versuchen dies zu verhindern, wird aber auf Dauer nicht gelingen....

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