Marktbreiteindikatoren

Eröffnet von oops im Board Indikatoren aus aller Welt

sachdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen :)
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#4: 09.12.2015 00:05 chilli
http://stockcharts.com/symsearch/?q=advance%20and%20decline%20-volume%20&section=symbol&start=0&showtasc=true&showstore=true&showmm=true&showpcl=true&showscan=false&showvideos=true&author=&blog=&startdate=&enddate=

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Jean Ziegler
"Es geht um Prinzipien: Arbeiten so viel wie man kann, guten Glaubens sein, Eitelkeit und Arroganz vermeiden.
All das habe ich in Thun gelernt."

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man greift sich an den Kopf und fasst ins Leere
#3: 14.11.2013 22:24 chilli
Marktbreiteindikatoren, einfach und logisch nachvollziehbar

Jürgen Nowacki in Investoren Wissen zum Thema Chartanalyse
vom 13. November 2012, 16:00 Uhr

in den letzten Wochen und Monaten habe ich Ihnen einige Marktbreiteindikatoren vorgestellt. Aufgrund der aktuellen Lage am Markt möchte ich auf einige Tools noch einmal zu sprechen kommen und sie anhand von praktischen Beispielen auf die aktuelle Marktsituation anwenden. Sie erkennen dann schnell den hohen Nutzen und können das erworbene Wissen gleich in die Praxis umsetzen.

Heute möchte ich auf ein ganz einfaches, aber nicht minder erfolgreiches Instrument eingehen, den A50R Index. In Verbindung mit dem marktbreiten S&P500-Aktienindex, in dem die 500 größten US-Unternehmen enthalten sind, heißt er dann SPXA50R. Das A50 steht dabei für den einfachen Gleitenden Durchschnitt (Average) über 50 Tage oder Wochen (Simple Moving Average 50 oder kurz SMA50) - je nachdem, ob Sie eine mittelfristige oder eine langfristige Marktuntersuchung vornehmen wollen. Kurz gefasst geht es darum, festzustellen, wie viele der im Index erfassten Aktien oberhalb ihres SMA50 notieren.

Der Gleitende Durchschnitt hat die Funktion einer Unterstützungs- oder Widerstandslinie, weshalb Sie in vielen Charts auch zwei Durchschnittslinien eingezeichnet finden. Die etwas kürzere (SMA50) und die langfristige Trendlinie (SMA200). Nimmt die Anzahl der Aktien, die oberhalb ihrer Unterstützungslinie notieren, tendenziell ab, so verliert der Index seine marktbreite Unterstützung. Je weniger steigende Aktien einen Index stützen, umso anfälliger wird er für Korrekturen und Trendwechsel. Stellen Sie sich ein Fundament für Ihr Haus vor. Ist es stabil, so haben Sie 100 Jahre und länger Freude daran. Aus diesem Grunde hat man auch Kirchen gerne dort gebaut, wo es bereits vorher schon Kirchenbauten gab. Man hat einfach das gute Fundament und das bereits vorhandene Baumaterial wiederverwendet.



Die Kauf- und Verkaufssignale im Schaubild

Im folgenden Beispiel sehen Sie den S&P500 (SPX) von April 2006 bis Februar 2012. Die US-Börse können Sie auf den DAX übetragen, weil es hier eine starke positive Korrelation der Märkte gibt. Sie erinnern sich an den guten Jahresauftakt im DAX in diesem Jahr? Er war der guten US-Börse geschuldet. Sie sehen im Chart, dass die Weihnachtsrallye im November 2011 began, als der SPXA50R die rote Linie bei 52,5 Prozent nach oben durchlief. Das heißt, immer mehr Aktien haben ihre 50-Tage-Linie (Widerstandslinie SMA50) nach oben durchbrochen (Widerstandslinien werden nach einem Durchbruch zu Unterstützungslinien). Erreichen mehr als 52,5 Prozent der Aktien im Index ein Kaufsignal (obere vertikale rote Linie), entsteht für den Index ein gutes Fundament für weiter steigende Kurse. Sie sehen das deutlich im kleineren Chartbild, in dem der Index abgebildet ist. Rote und grüne Pfeile markieren die Verkaufs- und Kaufsignale.


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BU: Die Buffer Zone wurde willkürlich eingezeichnet, um Fehlsignale herauszufiltern. Bei einer Seitwärtsbewegung kann es beispielsweise passieren, dass der Markt um die 50-Prozent-Marke herum oszilliert. Dann kaufen Sie erst, wenn die Marke von 52,5 Prozent nach oben überschritten wird. Umgekehrt entsteht das Verkaufssignal, wenn 47,5 Prozent nach unten durchbrochen werden. Sie können die Signale auch noch einmal optimieren, indem Sie den Gleitenden Durchschnitt optimieren. Im oberen Fall hat man einen exponentiellen Gleitenden Durchschnitt aus 150 Tagen gebildet, um die Vorlaufzeit zu verkürzen. Quelle und weitere infos unter: stockcharts.com



Wie ist die aktuelle Lage?



Bevor ich auf die aktuelle Situation eingehe, frage ich Sie, liebe Leser, lässt sich eine Marktbreite von 100 Prozent noch toppen? Nein, natürlich nicht, werden Sie gleich sagen. Aber wie ist das mit 90 oder 80 Prozent? Das schon eher, aber es ist schwierig. Ihnen wird sofort klar, worauf ich hinaus will: Uns interessiert die Frage, wann ist ein Markt überkauft und wann überverkauft. Im folgenden Chart sehen Sie ganz aktuell, dass 85 Prozent (Mitte September 2012) ein Spitzenwert war. Die Linie fiel anschließend langsam ab, bis sie am 22. Oktober die rote 50-Prozent-Marke nach unten durchbrach und bis auf 40 Prozent sank. Sie erholte sich dann leicht, stieg noch einmal kurz über die 50-Prozent-Marke (Anfang November) und steht jetzt bei 38,40 Prozent. Das Fundament ist brüchig, liebe Leser, und Sie können sich jetzt ein Bild davon machen, was mit den Aktienkursen in naher Zukunft passieren wird, nicht wahr?

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Fazit: Dieser Marktbreiteindikator ist ein Frühindikator. Er zeigt Ihnen, wie ein Kalender an, ob Sie sich im Herbst oder im tiefsten Börsenwinter befinden. Es gibt auch im Herbst schöne warme Tage, die man nutzen sollte, um seinen Garten winterfest zu machen.

Viel Erfolg am Markt wünscht Ihnen

Ihr Jürgen Nowacki

Chefredakteur Investoren Wissen und Trading Coach
http://www.investor-verlag.de/technische-analyse/marktbreiteindikatoren-einfach-und-logisch-nachvollziehbar/104147741/

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#2: 14.11.2013 21:57 chilli
US-Marktbreiteindikatoren richtig nutzen (Teil I)

Jürgen Nowacki in Investoren Wissen zum Thema Börse - vom 10. Juni 2013, 16:00 Uhr

Der US-Aktienmarkt stellt nach wie vor die Leitbörse für Asiens und Europas Aktienmärkte dar. Wem es gelingt, am US-Markt die richtigen Trends und Branchen zu identifizieren, kann sich bei deutschen Aktien einen enormen Informationsvorsprung verschaffen. Die sogenannte Advance Decline Line (AD-Linie) gehörte zu den ersten Indikatoren, mit denen Händler an der Wall Street prüften, ob sich die Aktien der New York Stock Exchange (NYSE) im Trend befanden oder ob ihr Trend vor einer Wende stand.

AD-Linien werden auch heute noch auf sehr einfache Weise berechnet, für den NYSE-Index mit seinen mehr als 3.000 Aktien ebenso wie für die wichtigsten Branchenindizes. Trotz ihrer simplen Berechnung - oder vielleicht gerade deswegen - haben sie nichts an Faszination verloren. Ich möchte Ihnen daher zeigen, welchen Nutzen Sie aus diesem Indikator ziehen können.


Die Grundlagen der Advance Decline Line

Die AD-Linie zeigt Ihnen an, ob in einem Index netto mehr Aktien steigen oder fallen. Angenommen der DAX steigt um ein Prozent und Sie stellen fest, dass dieser Anstieg von nur 10 Aktien getragen wird. Dann ziehen Sie daraus den Schluss, dass der Anstieg des Index auf wackligen Beinen steht, oder nicht?

Der Analyst John J. Murphy interpretiert den Index folgendermaßen:
„ .... Die Advance-Decline-Linie zeigt uns, ob die „Truppen" (= Index, Anm. der Autorin) mit den „Generälen" (= Advance Decline Linie des NYSE Composite, Anm. der Autorin) Schritt halten. Solange die AD-Linie zusammen mit beispielsweise dem Dow Jones Index steigt, ist die Breite oder Gesundheit des Marktes in Ordnung. Gefahr taucht dann auf, wenn die AD-Linie beginnt, vom Dow abzuweichen. Anders ausgedrückt: Wenn Sie eine Situation haben, in der der Dow-Industrieindex neue Höchstkurse macht, während der breite Markt (gemessen durch die AD-Linie) dieser Bewegung nicht folgt, beginnen die Techniker, sich wegen einer „schlechten Marktbreite" oder einer AD-Divergenz zu sorgen. Historisch gesehen gipfelt die AD-Linie deutlich vor den Marktindizes, weshalb sie so genau beachtet wird." Zitat aus dem Buch „Technische Analyse der Finanzmärkte" von John J. Murphy und aus VTAD-Wiki.

Berechnung der AD-Linie

Für die Berechnung des Indikators wird von der Anzahl der gestiegenen Aktien die Anzahl der gefallenen Aktien abgezogen. Um eine Indikatorlinie zu konstruieren, wird das Ergebnis dieser Subtraktion zum Advance-Decline-Wert des Vortages addiert. Die Advance-Decline-Linie zeigt einen eigenen Trend an.

Advance-Decline-Linie = (Anzahl gestiegene Aktien - Anzahl gefallene Aktien)
+ Wert Advance-Decline-Linie vom Vortag

(Quelle: VTAD-Wiki)

Sie sehen also, wie einfach die Methode ist.

Im folgenden Beispiel zeige ich Ihnen die aktuelle AD-Linie des NYSE-Index. Auf Wochenbasis steigt die nach der obigen Formel berechnete Linie von netto minus 2.000 (letzte rote gestrichelte Linie) auf jetzt Plus 1.165.

AD-Linie des NYSE-Index
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(Quelle:StockCharts.com)

Die AD-Linie der Wall Street signalisiert uns damit vorläufige Entwarnung im Hinblick auf eine möglicherweise drohende Korrektur. Der US-amerikanische Markt ist von einer Aktienmarktkorrektur weiter entfernt als pessimistische Marktbeobachter annehmen.

Externe Schocks (schwarze Schwäne), wie sie die Aktienmärkte zeitweise erreichen - denken Sie an Unfälle von Atomreaktoren - sind mit dieser Methode allerdings nicht aufzuspüren, das sollte Ihnen klar sein. Und für eine Markteintrittsstrategie sollten vor einem Investment noch zusätzliche Analysen durchgeführt werden.

Eine weitere Methode, die Marktbreite zu prüfen, stellt die AD-Line-Percent-Methode dar, die ich Ihnen morgen zeigen werde.

Viel Erfolg am Markt wünscht Ihnen
Ihr Jürgen Nowacki

US-Marktbreiteindikatoren richtig nutzen (Teil II)

Der US-Aktienmarkt stellt nach wie vor die Leitbörse für Asiens und Europas Aktienmärkte dar. Wem es gelingt, am US-Markt die richtigen Trends und Branchen zu identifizieren, der kann sich bei deutschen Aktien einen enormen Informationsvorsprung verschaffen. Gestern zeigte ich Ihnen, wie einfach sich die Advance Decline Line (AD-Linie) berechnen lässt.

Heute bauen wir auf dieses Investoren-Wissen auf und generieren eine Signallinie, die nicht mit absoluten Zahlen arbeitet, sondern mit Prozentwerten, die AD-Line-Percent-Methode. Auch hier werde ich Ihnen nach einer Einführung und Erläuterung der Vorteile die aktuelle Marktbreitesituation zeigen. Damit sind Sie dann in der Lage, für die nächsten Tage Entscheidungen zu treffen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit besser sind als die Empfehlungen der Wirtschaftspresse. Denn wie heißt es so schön unter Börsianern: Börse und Wirtschaft können, müssen aber nichts miteinander zu tun haben.

Nachfolgend zeige ich Ihnen zunächst den Rechenweg:

Die Formel: AD Percent = (Advances Less Declines) / Total Issues

Beispiel 1: AD Percent = (70 - 7) / 77 = +63/77 = + 81,81%

Beispiel 2: AD Percent = (12 - 65) / 77 = -63/77 = - 68,83 %

Im ersten Beispiel sind 70 Aktien von insgesamt 77 Aktien im Index gestiegen und 7 Aktien gefallen. Somit rechnen Sie 63 geteilt durch 77 und kommen auf den Prozentwert 81,81 Prozent. Im zweiten Beispiel: Nur 12 Aktien des betrachteten Index sind gestiegen, 65 Aktien sind im Kurs gefallen. Der AD-Percent-Indikator bekommt ein Minuszeichen, weil mehr Aktien gefallen als gestiegen sind, und beträgt -68,83 Prozent.

Ich zeige Ihnen nun einen AD-Percent-Chart vom Technologieaktien-Subindex des S&P 500. Dieser Index, auf den es auch einen ETF (Exchange Traded Fund) gibt, beinhaltet 77 Aktien aus dem IT-Sektor. Am 7. Juni notierte der Index positiv mit 61,04 Prozent, was die Prognose unterstützt, dass vor allem Technologieaktien weiter im Kurs steigen dürften. Wie stark der Technologietrend wirklich ist, hängt von seinen Aktien ab. Der Index allein kann Ihnen diese Einschätzung kaum liefern, aber die Marktbreite-Indikatoren können es.
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Das Fazit

Eine Beteiligung von mehr als 50 Prozent zeigt dem Techniker, wie sicher das Kauf- oder Verkaufssignal ist.

Man könnte auch sagen: Die Qualität der Kaufsignale, die vom Index kommen, wird umso größer, je mehr Aktien aus dem Index im Aufwärtstrend steigen und umgekehrt je mehr Aktien in der Baisse fallen.

Besonders interessant ist, wie Sie sich vorstellen können liebe Leser, die Beobachtung von Divergenzen.
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Quelle http://stockcharts.com

Das aktuelle Beispiel des XLI (ETF auf US-Industrieaktien) zeigte im unteren Chartverlauf des Index einen negativen Trendverlauf (fallende rote Linie). Allerdings verbesserte sich der Marktbreiteindikator (vertikale Linien, grün gestrichelt) und gab dem Börsianer frühzeitig Signale, in Industrieaktien long zu gehen. Und Sie wissen, was dann einige Tage später im DAX passierte. Wenn Sie mit dem letzten grünen Signal Ende April in den Markt eingestiegen sind, konnten Sie mit dem DAX im Börsenmonat Mai bis 15 Prozent verdienen.

Viel Erfolg am Markt wünscht Ihnen
Ihr Jürgen Nowacki
Fachbuchautor & Tradingcoach

Quelle http://www.investor-verlag.de/boerse/us-marktbreiteindikatoren-profitabel-nutzen-teil-i/104167361/

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http://stockcharts.com/school/doku.php?id=chart_school:technical_indicators:advance_decline_indi
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man greift sich an den Kopf und fasst ins Leere
#1: 14.11.2013 19:48 oops
vermutlich gibt es den ARMS INDEX bei Tradesignal Terminal,

ARMS Index TRIN
http://vtadwiki.vtad.de/index.php/TRIN

http://www.vtad.de/sites/files/terminanhang/Final%20VTAD%2014%2012%202011.pdf weil für den Dax kaum Marktbreite Indikatoren zur Verfügung gestellt werden

http://www.tradesignalonline.com/lexicon/view.aspx?id=45&se=Arms Index
http://www.tradesignalonline.com/lexicon/view.aspx?id=12716&se=Arms Index

TRIN (Arms-Index)
Posted in März 5th, 2008
by admin in Indikatoren

Fragt man einen erfahrenen Trader nach den drei wichtigsten Volumenindikatoren, dann kann man davon ausgehen, dass der TRIN (TRading-INdex) auf jeden Fall darunter ist. Der TRIN ist prinzipiell ein alter Indikator, da er schon 1967 entwickelt wurde. Der Erfinder ist Richard W. Arms. Das ist auch der Grund, warum er zusätzlich unter dem Namen „Arms-Index“ bekannt ist.

Die Amerikaner sehen den TRIN als wichtigen Gesamtmarkt-Indikator an. Er wird deshalb in den USA von den großen Börsenkursanbietern als eigenständiger Index angeboten (z.B. an der NYSE mit Symbol $TRIN). Solch ein Angebot gibt es in Deutschland eher selten, aber man kann sich den DAX-TRIN leicht selbst zusammenstellen. Entweder benutzt man ein programmierbares Chart-Programm oder bedient sich einer Tabellenkalkulation (z.B. Excel)

Was ist der TRIN?
Üblicherweise wird der TRIN für das kurzfristige Trading benutzt. Er dient hierbei zur Identifizierung von Überkauf-/Überverkauft-Situationen. Der DAX und der DOW besitzen jeweils nur 30 Einzelwerte. Dadurch marschieren die Einzelwerte des DAX und des DOW nicht selten im Gleichschritt, so dass alle Werte gleichzeitig steigen, bzw. fallen. Bevorzugt man ein Trading im „Swing“, wo eine Position zwischen 5 und 20 Tage gehalten wird, so ist der ungeglättete TRIN eher ungeeignet. Man kann aber den geglätteten TRIN für die Analyse psychologischer Stimmungen benutzen. Mit einer 10 oder 20fachen Glättung erreicht man gute Resultate.
Die Stärke des ungeglätteten TRIN liegt im Erkennen von kurzfristigen Übertreibungen. Hat der TRIN einen extremen Wert angenommen, dann kann man davon ausgehen, dass eine schnelle Gegenbewegung bevorsteht. Die Gegenbewegung dauert meist nur ein oder zwei Tage, kann aber von aggressiven Tradern Erfolg versprechend ausgenutzt werden.

Berechnung:
TRIN = ((gestiegene Aktien/gefallene Aktien) / (Volumen der gestiegenen Aktien/Volumen der gefallenen Aktien))

Interpretation
Prinzipiell zeigt der TRIN die gestiegenen und gefallenen Aktien im Verhältnis zu dem dazugehörigen Volumen. Der Trin ist dabei ein Oszillator, der um den Wert 1 schwankt. Ein ungeglätteter TRIN über 1 ist als bearish und unter 1 als bullish anzusehen. Kommt der TRIN beim DAX in Grenzbereiche über 3 oder unter 0,2, dann neigt der Markt zum “kippen”. In diesen Fällen ist der Markt überverkauft bzw. überkauft. Werte unter 0,7 sind als bullishe Einstiegssignale und Werte über 1,4 sind als bearishe zu bewerten. Die Grenzwerte des TRIN sind jedoch nicht fix. Je mehr Aktien als Berechnungsgrundlage dienen, desto genauer ist der TRIN. Die genannten Grenzbereiche verändern sich bei Glättungen oder beim Wechsel der Märkte.
Um den TRIN in der Praxis verwenden zu können, muss man mathematische Besonderheiten berücksichtigen. Führt man einen Gleitenden Durchschnitt (GDL) in den TRIN ein, dann verändern sich die Eckdaten der Interpretation. Zuvor hieß es, dass ein TRIN über 1 bearish und über 1 bullish ist. Diese Bewertung ändert sich. Aus mathematischer Sicht kann ein TRIN nicht unter den Wert Null fallen. Auf der anderen Seite kann aber der TRIN einen unendlich hohen Wert annehmen. Wegen der Mittelung der Werte über einen GDL verschiebt sich die bullishe/bearishe Grenze immer zu einem Wert der über 1 liegt. Hat man z.B. einen Abwärtstrend, dann werden umso häufiger Werte in den GDL einfließen, die wesentlich über den Wert 2 liegen. Das hebt rechnerisch den GDL noch weiter über das Niveau 1. Deshalb ist es möglich, dass z.B. der DAX-TRIN mit einen GDL(20) den Wert 1,1 annimmt und man diesen als leicht bullish ansehen muss, wenn der langfristige Durchschnittswert GDL(100) bei 1,3 liegt.

- Bild -

Bild: Beispiel für die Anwendung des TRIN beim DAX. Der TRIN wurde mit einem Bollinger-Band umrahmt. Die Signalpfeile geben jeweils ein Einstiegssignal wieder. Bei einer Haltedauer von einem Tag entstand so eine Trefferquote von ca. 56%.
Quelle
http://www.volumen-analyse.de/blog/?p=5

weitere Info auf der Web-Seite von Richard Arms
http://www.armsinsider.com/education/whatistrin/whatistrin.asp

http://www.godmode-trader.de/nachricht/Professionelles-Trading-mit-TICK-und-TIKI,a434791.html $TICK und $TIKI

http://stockcharts.com/h-sc/ui?s=%24TICK
http://stockcharts.com/h-sc/ui?s=$trinq $TRIN
http://stockcharts.com/h-sc/ui?s=$trinq$TRINQ
http://www.worden.com/ TRIN und TICK gab es bis vor kurzem kostenlos und ohne Registrierung 15 Min. zeitverzögert, viell. reicht eine Registrierung aus...

Definitionen engl.
http://www.investopedia.com/terms/a/arms.asp
http://stocks.about.com/od/evaluatingstocks/a/090209TRIN.htm
http://www.multicharts.com/trading-software/index.php/File:Arms_Index_(TRIN).png kennt jemand diese Seite






Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte !
[ Antoine de Saint-Exupéry ]

und irgendwie kochen sie doch alle nur mit Wasser......