Der beste Emittent bei Ko-Zertis

Eröffnet von erschrecker im Board Hebelprodukte, Zertifikate und Optionsscheine

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#7: 17.11.2009 19:53 Roti
@erschrecker (#6)

Ich hatte verlustreiche Wochen, als ich mit dem klassischen Derivatehandel anfing. Also Futures und CFD's.
Ich möchte noch ein bisschen lernen, bevor ich dort richtig einsteige. Auch wenn die Finanzierungskosten dort erheblich günstiger sind und nicht wie bei Zertis die Emittenten leider, den Kurs und alles sich selbst zurecht drehen. Entweder einer wie ich akzeptiert die Spielregeln der Zertis und kann davon Leben, ( lebe seit 13 Monaten von der Börse) oder er sucht sich andere Produkte mit denen er überproportionale Gewinne erzielen kann.


Hallo,

denke mal Du hast mit den „richtigen“ Derivaten ein Zeitproblem, d.h. die Haltedauer ist aufgrund des Punktewerts/Hebel bei Futures, CFDs eher kurzfristig während bei Hebelzertifikaten eine längere Haltemöglichkeit bei vernünftigen Hebel erst besser umzusetzen ist? Auch psychologische Gründe denn bei Futures 'tickt' es halt schneller. Stimmt´s ;)

Dennoch gibt es auch Futures die einen kleineren Tickwert haben und somit mit geringerer Kontogröße als bspw. für den FDax gehandelt werden können; FGBL als Beispiel, hier kann auch Overnight die Position gehalten werden was im Vergleich zum FDax doch mit einem kleineren Konto besser möglich ist (z.B. bei einem Kontrakt).

CFD´s sind an sich das ideale Produkt für den „kleinen“ Spekulanten aber durch Machenschaften der sogenannten Market-Maker aber in einem kritisches Licht gerückt. Als Kompromiss unter der Voraussetzung eines guten CFD-Anbieters kann dies das optimale Instrument sein.

Grundsätzlich sollte Marktauswahl, Taktik, Underlying und Broker/Marlet-Maker zum persönlichen Handelsstil (Psyche, Kontogröße, Zeitaufwand, etc.) passen und nicht immer nur Dax/FDax (HomeBias).

@jwulf (#4)

Magst Du noch Alternativen nennen?

Siehe oben ;)

Achtung: dies ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum aktiven Börsenhandel, dieser ist insbesondere bei Derivaten mit einem hohen Risiko behaftet.

Beste Grüße

Roti :)
#6: 17.11.2009 15:39 erschrecker
@ALL

Danke erstmal für die Antworten.
Ich muss auch sagen, dass ich mit HSBC und BNP und GS am besten fahre, was Handelsstörungen, Volumina und Kursversorung anbetrifft.
Seit 13 Monaten handel ich Daytrading. Ich kaufe und verkaufe alles fast alles immer zwichen 8 und 11 Uhr.

@julf
Trotzdessen gehe ich der Anregung von jwulf nach und werde mich mal intensiver mit dem Geschäft der Zertis beschäftigen und euch ende des Jahres mal was dazu posten. Denn bestimmt traden nicht alle hier CFD's oder Futures.

Ich werde sowohl intraday als auch weekly Zertis beobachten.

@roti. Ich hatte verlustreiche Wochen, als ich mit dem klassischem Derivatehandel anfing. Also Futures und CFD's.
Ich möchte noch ein bisschen lernen, bevor ich dort richtig einsteige. Auch wenn die Finanzierungskosten dort erheblich güntiger sind und nicht wie bei Zertis die Emittenten leider, den Kurs und alles sich selbst zurecht drehen. Entweder einer wie ich akzepiert die Spielregeln der Zertis und kann davon Leben, ( lebe seit 13 Monaten von der Börse) oder er sucht sich andere Produkte mit denen er überpropoertionale Gewinne erzielen kann.
#5: 17.11.2009 10:30 fibonaccio
@erschrecker (#1)
coba schlechte erfahrung...
city,hsbc,bnp gute,,,
mfg
#4: 17.11.2009 10:13 jwulf
@Roti (#3)
Magst Du noch Alternativen nennen?

Deutschland ist mit 50.000+ KO-Papieren und 140.000+ Optionsscheinen der größte Markt der Welt für diese Papiere und die enorme Konkurenz sorgt m. E. für oftmals sehr gute Konditionen. Das zeigt sich nicht zuletzt dadurch, daß Spreads und andere Kosten immer mal wieder nach unten gehen.

Du hast Recht, daß der Weg über die Börse in vielen Fällen wenig Unterschied macht, es sind halt gewisse Orderarten die oftmals im OTC-Handel nicht zur Verfügung stehen.

Was die reine Größe eines Emis anbelangt bin ich persönlich etwas kritisch. Ich habe vor ein paar Wochen mal einige Live-Erfahrungen im HS-Thread gepostet als es darum ging, Amazon-Calls nach dem schönen Gewinnsprung zu verticken. Damals bin ich mit dem momentan größten Emi, der Coba, relativ schlecht gefahren. Im Vergleich dazu wäre ich mit der BNP was Quotes und Volumen anbelangt besser weggekommen.

Ich will hier auch noch eine Lanze für HSBC brechen, die ich in Bezug auf Informationspolitik (Zinsen, Vola, etc) und auf den Kundenservice (Reaktion auf Nachfragen) als top empfinde. Ich habe ja unten schon mal auf das Monatsheft hingewiesen, wo regelmäßig auch Informationen auf gehobenem Anfänger-Niveau drinstehen die es einem ermöglichen, die Vor- und Nachteile der einzelnen Papiere kennenzulernen.

Hier übrigens eine URL zur Größe der einzelen Emis und zu der Vielfalt der Papiere: http://www.scoach.de/DE/Showpage.aspx?pageID=59
#3: 16.11.2009 21:03 Roti
@erschrecker (#1)

am besten ist es keine Optionsscheine und Hebelzertifikate (KO-Scheine, Turbo´s, etc.) zu handeln ;)

Wenn dann eher bei den großen Emittenten und bekannten Underlyings, bspw. beim Dax, Dow, Nasdaq dürfte zwischen den Emittenten doch ein größerer Wettbewerb sein.

Auch wenn Du über die Börse (bspw. Scoach, Euwax ) orderst neben dem OTC-Orderweg, Du begibst dich in "die Hände" der Emittenten was Spread, Preisstellung, in den Produkten berechneten Kosten, gepreiste Vola, etc. etc. - den trotz gewisser Spielregeln über den börslichen Weg bleibt es dennoch dabei.

Viel Erfolg.

Beste Grüße

Roti :)
#2: 16.11.2009 18:35 jwulf
@erschrecker (#1)
Hi,
mir fallen dazu spontan 2 Dinge ein:

Zum einen ist zwischen der Kursstellung und der Ausführung nochmal zu unterscheiden. Wenn irgendwo ein Stop Loss / Buy zieht wird Deine Order ja zur Market-Order. Wenn es dann aber noch 30 Sekunden dauert, bis Deine Order durch ist, nützt es Dir nichts, wenn Du 10 Sekunden nach Stop-Marke eine tollen Quote bekommen hättest.

Scoach oder Euwax (oder beide) veröffentlichen regelmäßig Statistiken, wie die einzelen Emis da abschneiden. HSBC rühmt sich in seinem Monatsheftchen immer, sowohl bei der Quote-Präsenz wie auch bei der Ausführungsgeschwindigkeit im obersten Bereich mitzuspielen.

Was die Frage der Fairheit / Aktualität der Quotes anbelangt könnte es sich lohnen, für einen volatilen Handelsmoment die Quote-Historie der einzelne Emis exemplarisch für ausgewählte KOs nachzuverfolgen. Das kannst Du z. B. bei Scoach machen, dort siehst Du auch das Quote-Volumen.

Berichte doch mal, was Du rausgefunden hast!
#1: 16.11.2009 08:30 erschrecker
Moin Tradergemeinde

Ich bitte Euch um die Hilfe bei Ko-Zertis.
Es geht mir darum, den besten Emittenten zu finden. Jeder kennt das, dass bei sehr volatilen 1-5 Minuten( wo z.B. der Dax um 20 Punkte steigt, dann wieder gleich um 10 Punkte fällt) der Emittent keine oder verzögert "niedrigere" Kurse stellt. Der andere Emittent hat auf einmal bei der gleichen sehr volatilen Marktbeschriebung statt 20k im Bid uns Ask nur 2k im Bid und Ask stehen.

Jeder von euch kennt es und weiß es auch. Nun weiß ich "nur", dass z.B. die Goldman Sachs Zerti viel Volumen haben. Was ich als Positiv aufnehme und bevorzugen würde.

Meine Frage. Kennt Ihr Emittenten die bei volatilen Märkten (Dax geht auf einmal um 40 Punkte hoch etc.) fast sek. genau den Kurs stellen ? UND
eventuell noch mehr Eckpunkte dich ich nicht angesprochen habe, die aber auch sehr wichtig sein können oder müssen, wenn man, wie ich "nur" 10 Punkte mitnehmen möchte.

Schon einmal jetzt vielen Dank im Voraus.