Charts für den Nichttagesspieler

Eröffnet von Hirse im Board Aktien Deutschland - Im Fokus der technischen Analyse

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#6568: 21.02.2019 21:21 Zuli
@Hirse (#6566)

genau, das mit den fallenden Rentenmärkten und gleichzeitig fallenden Aktienmärkten habe ich auch schon öfter geschrieben und wird wahrscheinlich für viele die größte neue Erkenntnis in diesem Jahr werden.

Beim Gold könnte es zunächst erst einmal einen Rücksetzer zur 1.280 geben, nachdem die kurzfristigen Aufwärtsziele erreicht waren.



Kommentare meinerseits stellen keinerlei Analysen dar, die irgendwelche Kauf- oder Verkaufs-
Empfehlungen beinhalten! Äußere lediglich meine persönliche Meinung.


"Der Bau von Luftschlössern kostet nichts, aber ihre Zerstörung ist sehr teuer." Francois Mauriac

Die Krise hat (noch) nichts gelöst...Cut, Print or Default !? In Europa wird es Schuldenschnitte geben.

Die große Gezeitenwende steht an und es heißt in den Jahren sein Vermögen zu schützen, und das gilt für sämtliche Investments, Weltwirtschaft, Gesellschaftsordnung und Geldpolitik. P.S. Erste markante Einschnitte wird man ab 2017 sehen und diese werden nicht die letzten sein und uns mindestens bis 2021 begleiten.

Die Herausforderung ist es, in der Veränderung erfolgreich zu sein :rolleyes:
#6567: 21.02.2019 19:56 robbyredford
@Hirse (#6561)

danke für deine ausführungen!!

hannover rück war (ist??) sicher der topp-pic im mdax-segment.

darüberhinaus gibt es ziemlich viel aktien, die technisch zumindest für einen trader interessant aussehen.
auffallend dabei, dass es so viele konjunkturzyklische werte sind. der begriff tretmine hierzu gefällt mir :laugh:

dann gibt´s da noch so´n paar dauerläufer wie quiagen oder die vom kollegen erwähnte mtu, oder...
aber das risiko bei diesen "kleineren werten" ist eben auch höher.

interessant vielleicht noch die telefonica deutschland:
heute übrigens mit durchwachsenen zahlen.
vermutlich eher einn langweiler, dafür aber mit > 9% dividenrendite ;)

good luck!
#6566: 21.02.2019 19:44 Hirse
@Zuli (#6564)

Bei den Anleihen wundere ich mich auch und halte die jüngste Entwicklung für irrational. Allerdings ist es vielleicht auch genau die Schnittmenge: Aktien und Anleihen sind zusammen gestiegen, die Flut hebte die Boote. Und wenn die Anleihen fallen, dann auch die Aktien. Ich bin auch der Meinung, dass die Renditen hier nach einer Bodenbildung in den USA aussehen und eigentlich höher stehen müssten. Aber das könnte auch in den kommenden Tagen korrigiert werden, wenn fallende Anleihen zu fallenden Aktien (am Ziel) und Gold (am Ziel) führen würde.

Kupfer könnte zwar ein kleiner Squeeze vom Terminmarkt aus betrachtet gewesen sein - die jüngsten Daten sind dank des Shutdowns noch immer veraltet -, aber da sich Gold und Öl auch erholt haben, passt Kupfer ins Bild der Rohstoffpreiserholung.

Hier in Europa gibt es zuviele bearishe Aktien wie Sektoren - ergo Bärenmarktrally - in den USA war die Erholung in allen Sektoren da. Heißt für mich: Ein gespaltener Markt ist kein Trendmarkt. Ob die Amis neue Hochs machen oder in die Nähe der alten Hochs gehen, bleibt abzuwarten. Eher selektiv Chancen suchen und auf die Schlaftablette von Kostolany verzichten. ;)
#6565: 21.02.2019 11:35 Zuli
@Zuli (#6564)

nicht ganz passend zum Konjunkturausblick ist aber Dr. Copper. Da nimmt man aber vielleicht schon die anstehende Inflation vorweg!?

Zu dem Bild passt dann auch Versorger zu kaufen, wie auch RWE und EON, die technisch auch alle sehr gut aussehen. Bin da auch schon länger Long und hoffe auf weitere Zugewinne.


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"Der Bau von Luftschlössern kostet nichts, aber ihre Zerstörung ist sehr teuer." Francois Mauriac

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#6564: 21.02.2019 11:20 Zuli
@Hirse (#6560)

danke für Deine Einschätzung. Das deckt sich zum Teil, wobei ich bei den Amis auch weiterhin auf ein mögliches Auslaufen der B oder was auch immer setzen würde. Die neuen Allzeithochs sind natürlich grundsätzlich möglich und auch der S&P hatte über 2.700 das ganz bearishe Bild negiert, an neue Hochs mag ich aber nicht ganz glauben. Mögliche Hochs könnten Anfang März bzw. Mitte Mai liegen. Wo und ob sie dann markiert werden, werden wir sehen...also lassen wir uns überraschen, was sie sich schönes ausgedacht haben, um von der anstehenden Ertragsrezession zu profitieren.

Die Techs dürften als Leader ausfallen und könnten den Markt ausbremsen, wenn die Momentummonster weiter verkauft werden.

Die Konjunktur läuft nicht besonders, wofür wir laufend neue Indikationen erhalten. Meiner Meinung sind da die Marktteilnehmer auch viel zu optimistisch für den weiteren Jahresverlauf, wo viele optimistisch bezgl. einer Stabilisierung sind.

Schau auch einmal auf den BDI. Hatte neulich schon geschrieben, dass der fällt und fällt. Und da scheint's kein Halten zu geben.

Alles in allem bleibe ich dabei, dass dies eine blutleere Rally ist und das Sentiment und die Fundamentals dagegen stehen. Das muss kurzfristig noch nicht relevant sein, wird die Märkte aber früher oder später einholen. Die Anstiegskräfte habe ich in der Tat aber zuletzt unterschätzt. Sie scheinen das Ganze wieder bis zur letzten Rille nach oben ausreizen zu wollen. Wir sind damit kurz vor den nächsten Aufwärtszielen im DAX, S&P, Dow & Co und immer noch in einer breiten Widerstandszone. In einigen Indizes spitzt es sich derzeit auch zu und wir sehen Keile, die in Kürze aufgelöst werden. Daher bin ich wirklich gespannt, wie die das in den nächsten Tagen und Wochen auflösen werden und muss es nur überleben ;)

Die Stärke der Amis liegt übrigens auch daran, dass die Unternehmen derzeit wie wild ihre eigenen Aktien zurückkaufen und damit bei niedrigem Volumen ihre Kurse pushen. Böse Zungen behaupten dazu auch, dass damit die Manager über die Optionsprogramme nur ihre eigenen Taschen füllen, was nicht ganz falsch ist. :D War zuletzt ja sogar ein politisches Thema, was man vielleicht nun angehen möchte, auch wenn dies eigentlich nicht zu Trump passt.

Beim EUR/USD erwarte ich weiterhin eine Bereinigung nach unten Richtung 1,0985-1,08xx, um im Anschluss nach oben durchstarten zu können.

Bei den Renten gehe ich eher von steigenden Renditen aus. Die 10jährigen US-Renditen signalisieren das m.M. auch. Was der Bund in der europäischen Gemengelage daraus macht, ist natürlich eine andere Sache. Ein Anstieg von derzeit 0,11 bei den 10jähringen Bunds auf 0,50% ist aber jederzeit möglich.



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"Der Bau von Luftschlössern kostet nichts, aber ihre Zerstörung ist sehr teuer." Francois Mauriac

Die Krise hat (noch) nichts gelöst...Cut, Print or Default !? In Europa wird es Schuldenschnitte geben.

Die große Gezeitenwende steht an und es heißt in den Jahren sein Vermögen zu schützen, und das gilt für sämtliche Investments, Weltwirtschaft, Gesellschaftsordnung und Geldpolitik. P.S. Erste markante Einschnitte wird man ab 2017 sehen und diese werden nicht die letzten sein und uns mindestens bis 2021 begleiten.

Die Herausforderung ist es, in der Veränderung erfolgreich zu sein :rolleyes:
#6563: 21.02.2019 10:08 Hirse
@Hirse (#6561)
Im DAX finde ich die technische Seite bei RWE sehr spannend. Die "Energiewende" hat die einstigen Dinos von 2011 bis 2015 zu Winzlingen mutieren lassen, RWE galt schon als DAX-Abstiegskandidat und ist auch heute einer der ganz kleinen Werte nach der Marktkapitalisierung. Steigende Strompreise in 2018 kommen mit Zeitverzug (wegen Hedging) beim Unternehmen an und der Chart steht natürlich auch an einem massiven Widerstand. Wenn er diesen knacken kann, dann wäre die Aktie prozyklisch interessant. Die Entscheidung darüber dürfte in den kommenden Wochen fallen.
#6562: 21.02.2019 10:03 Hirse
@Hirse (#6560)

Kurz zur China: Ich finde die Doppeltiefformation mit einem Abstand von 3 Jahren gut - bis den Abwärtstrend kann ich mir die Bewegung gut vorstellen, die würde dann im 1. HJ 2019 laufen
#6561: 21.02.2019 09:53 Hirse
@robbyredford (#6556)

Sehr gute Frage! Da die ganzen Konjunkturabhängigen Werte eine Tretmine sind und als solche von mir eingeschätzt wurden, habe ich am Anfang des Jahres wegen der relativen Stärke für Hannover Rück entschieden, habe die Sonderspekulation Innogy (wegen Übernahme) und spekulativ Hochtief genommen.
Im Blick habe ich die Gerresheimer - neues Management ist da, der Vorsitzende kommt von Stabilus. Gestern meldete der AR Dr. Herberg einen Insiderkauf über 2,045 Mio Euro (um 64). In den letzten Monaten gab es einige Insiderkäufe, der letzte Verkauf ist knapp 2 Jahre her.
Was gefällt mir nicht? Der Chart...sehr erratisch, viel Unruhe. 2019 soll auch eher wieder ein Übergangsjahr werden, erst in der kommenden Dekade sind höhere Margen avisiert. Im positiven Fall geht es Richtung 75, aber neue ATHs halte ich in 2019 für unwahrscheinlich.

Sofern es etwas Schwäche in der nahen Zukunft am "Zielbereich" um 2800 (S&P 500) geben sollte, ist die Aktie oben auf der Watchlist.
#6560: 21.02.2019 09:39 Hirse
@Zuli (#6555)

Kurz zur Erwartung des Märztiefs: Die Erwartung war anders - ein harter Abverkauf über einen Zeitraum von 3-4 Monaten und das war es als Schwäche, als Blaupause für einen solchen Abverkauf dienten die Beispiele 1946 und 1957 - vom Muster wurde es 57. Somit wäre ein Januartief fällig gewesen. Der harte Abverkauf kam nach der Veröffentlichung der Publikation, an ein Tief am 24.12. glaubte keiner...der Unterschied ist allerdings die Stärke des Anstiegs, erste Signale am 26.12. und 04.01. folgten historisch rare Signale der Stärke, so dass deutlich wurde, dass das Tief im Kasten ist. Die Stärke des Anstiegs ist die Überraschung. Die Widerstände um 2800/15 sehen alle und erwarten einen Rückgang...ob der dann so stark wird, ist die andere Frage.

Der große Widerspruch liegt zum einen in den Bonds, zum anderen im zyklischen DAX. Im DAX sieht es wie eine Bärenmarktrally aus, in den USA sieht es am ehesten nach neuen Hochs aus - oder Doppelhoch.

Zum USD: Ich persönlich erwarte im 1. HJ nur ein seitwärts - die Mehrheit erwartet 1,20 und ich sehe nicht den Grund für tiefer, aber auch nicht für höher.
#6559: 18.02.2019 19:27 Wobi
Die Schweizer ???? Sieht gut aus für weiter up ?? eventuell zuerst Konsolidierung ? Ziel 9600 und höher ...
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