Alle Analysen Jens Chrzanowski EURUSD
EURUSD

EURUSD Analyse: Senkt die EZB den Leitzins auf Negativniveau?

DAX

DAX – Hü und hott – Gap nach oben

DAX

DAX: Erholungen?

GOLDUSD-23905332

Goldpreis setzt Aufwärtstrend fort und erreicht neues Jahreshoch

FDAX

DAX-Future setzt Abwärtstrend fort

EURUSD

EUR/USD scheitert am Vorjahrestief und setzt Abwärtstrend fort

HDAX

HDAX: Ist der große DAX gut?

EURUSD

EURUSD Analyse: Trumps Spiel mit den Zöllen

SLV

SILBER - Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk!

BS1

WTI ÖL - Nächster Trade in Vorbereitung!

EURUSD

EUR/USD korrigiert im Abwärtstrend und testet Vorjahrestief

GLD

Goldpreis setzt Aufwärtstrend fort und kann über $1.500 schließen

FDAX

DAX-Future findet Unterstützung an 50% Korrektur

B-269U

Rohöl: WTI-Future testet Juni-Tief und prallt ab

DAX

DAX: Verhaltene Erholungen

EURUSD

Standortbestimmung für den 12.08.2019

INL

Wir Shorten INTEL!

DAX

DAX - SHORT Trade in Sichtweite!

SPX

S&P500 - Wir Shorten die nächste Abwärtslawine!

EURUSD

EURUSD Analyse: Eskalation im Handelsstreit?

GOLDUSD-23905332

GOLD - Wir sichern weiter Gewinne ab!

DAX

DAX: Die Bären drücken

GLD

Goldpreis setzt Aufwärtstrend fort und erreicht neues Jahreshoch

DAX

DAX-Future nach deutlichen Kurseinbruch im definierten Abwärtstrend

EURUSD

EUR/USD setzt Abwärtstrend fort und erreicht neues Jahrestief

17.07.2019
Wie bewerten Sie diesen Artikel?

EURUSD Analyse: Trübe Konjunkturaussichten

Für die Investoren war gestern der ZEW Index sehr enttäuschend. Dieser hat sich weiter verschlechtert, was auf eine weitere Eintrübung der Konjunktur in Deutschland hindeutet. Damit verfestigt sich die Einschätzung, dass die Konjunkturaussichten für dieses Jahr weiter schlecht bleiben. Die BIP Zahlen für das 2. Quartal 2019 für Deutschland dürften damit auch nicht besonders ausfallen. Der seit 10 Jahre anhaltende Aufschwung in Deutschland könnte sich damit dem Ende zu neigen.

Die Konjunkturaussichten in den USA sind zwar auch eingetrübt, aber die Wirtschaft deutet nach wie vor Vollbeschäftigung an. Die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie seit der Finanzkrise nicht mehr, allerdings bewegt sich die Inflation nach wie vor unter der 2-Prozent-Marke. Dies ist a-typisch, da Vollbeschäftigung eigentlich steigende Löhne nach sich ziehen sollte, was die Inflation anheizt. Dem ist aktuell nicht so. Damit ist wahrscheinlich, dass die FED bei der nächsten Sitzung tatsächlich die Zinsen senken könnte.

Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

Unterschrift

Rückblick (10.07.2019 – 17.07.2019)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1210 und damit 80 Pips unter dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR konnte sich am Mittwochnachmittag aber in einer deutlichen Impulsbewegung bis in den Bereich der 1,1260 schieben. Am Donnerstag ging es dann in der Spitze sogar bis an die 1,1286. Hier kam es dann wieder zu Abgaben, die den EUR zurück in den Bereich der 1,1250 brachten. Zum Wochenschluss hin konnte sich der EUR erneut an die 1,1270 schieben. An diesem Level ging er dann auch aus dem Wochenhandel. Zu Wochenbeginn versuchte der EUR erneut nach Norden auszubrechen. Es blieb aber bei einem Versuch. Im Nachgang dessen ging es moderat abwärts, wobei die 1,1250 übergeordnet gehalten werden konnte. Am Dienstag setzte erneute Schwäche ein. Der EUR rutschte bis an die 1,1202 und fand erst hier einen Halt. Die Erholungen im Nachgang blieben aber überschaubar.

Der EUR schaffte es nicht, sich an das Hoch der Vorperiode zu schieben. Er schaffte es nicht einmal die 1,1300 zu erreichen. Das Tief im Betrachtungszeitraum liegt knapp über dem Level der Vorperiode. Der EUR ist in den vergangenen fünf Handelstagen in einer sehr kleinen Range seitwärts gelaufen. Diese lag unter der der Vorperiode und auch unter dem Jahresdurchschnitt.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1269/71 weiter bis an die 1,1281/83 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde knapp überschritten, das Setup hat damit nicht gepasst. Die Rücksetzer gingen nicht wesentlich unter die 1,1205, unsere unteren Anlaufziele wurden damit nicht erreicht.

Wochenhoch*: 1,1286 Vorwoche 1,1311
Wochentief*: 1,1202 Vorwoche 1,1193
Wochenschluss: 1,1270 Vorwoche 1,1225
Wochen-Range*: 84 Pips Vorwoche: 118 Pips

Wie könnte es weitergehen?

EUR/USD-WS: 1,1349/71/98.....1,1414/24....1,1516/66/72.....1,1602/58
EUR/USD-US: 1,1213/02.....1,1193/78/54/23/04.....1,1088/27....1,0955

Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

Box-Bereich: 1,2550 bis 1,0504
Tagesschlusskurs-Marken: 1,1425 und 1,1151
Intraday-Marken: 1,1334 und 1,1203
Die Range: 1,3479 bis 0,9631

Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

EURUSD Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der EUR ist in den letzten Handelstagen wieder deutlich unter alle wesentlichen Durchschnittslinien gefallen und hat sich darunter auch etabliert. Damit hat sich das Chartbild wieder eingetrübt. Die Aufwärtsbewegung an die 1,1412 vor gut zwei Wochen kann mittlerweile als ein klassischer Fehlausbruch interpretiert werden. Der EUR hat es in den letzten Handelstagen nicht mehr geschafft, sich an die EMA20 (aktuell bei 1,1248) zu schieben. Ganz im Gegenteil - er ist mittlerweile auch unter die EMA50 (aktuell bei 1,1240) gefallen. Damit hat der EUR nun die EMA50 und die EMA20 vor sich. Diese muss er überwinden, um überhaupt neue Perspektiven auf der Oberseite zu haben. Allerdings hat er auch noch die EMA200 (aktuell bei 1,1276) vor sich. Damit würde sich das Chartbild erst wieder aufhellen, wenn es der EUR schafft, sich über die 1,1276 zu schieben und dort auch zu etablieren.

Sollte sich weitere Schwäche einstellen, so könnte er EUR übergeordnet bis an die 1,1100 und dann weiter an die 1,1050 laufen.

Fazit: Der EUR muss wieder über die EMA20/50 und dann über die EMA200, um weiteres Potential auf der Oberseite zu realisieren. Solange er unter diesen Durchschnittslinie notiert, könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die übergeordnet bis an die 1,1100 bzw. an die 1,1050 gehen könnten.

Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

Long-Setup: Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1210 zu halten. Sollte dies gelingen, so könnte er versuchen, unsere nächste Anlaufmarke bei 1,1220/22, bei 1,1230/32 und dann bei 1,1239/41, bzw. die 1,1246/48 zu erreichen. Vorstellbar ist, dass es in dem Bereich bei 1,1239/48 zunächst schwer werden könnte weiter zu kommen. Eventuell ist die Aufwärtsbewegung hier auch beendet. Wird das Level aber mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte der EUR auch direkt weiter an unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1253/55, bei 1,1263/65 bzw. 1,1274/76 laufen. Auch im Bereich der 1,1274/76 könnte es schwer werden weiter zu kommen. Kann sich der EUR über die 1,1274/76 schieben, so wäre der Weg an unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1281/83, bei 1,1292/94 und dann bei 1,1300/02 frei. Kommt es hier zu keinen Rücksetzern, so wären unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1309/11, bei 1,1321/23, bei 1,1331/33, bei 1,1342/44, bei 1,1350/52 und dann bei 1,1361/63 zu finden.

Short-Setup: Kann sich der EUR nicht über der 1,1210 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst an die 1,1200/1,1198, an die 1,1188/86, an die 1,1177/75, an die 1,1169/67, an die 1,1156/54 und dann an die 1,1146/44 gehen. Rutscht der EUR unter die 1,1146/44, so könnte es dann an unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1137/35, bei 1,1130/28, bei 1,1120/18 und dann an die 1,1112/10 bzw. an die 1,1103/01 gehen. Bei ausgesprochener Schwäche wäre auch ein Erreichen unserer Anlaufziele bei 1,1095/93, bei 1,1088/86, bei 1,1071/69 und bei 1,1160/58 denkbar.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/abwärts

Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

• 17.07.2019: EU – Verbraucherpreisindex
• 18.07.2019: USA – Philly Fed Herstellungsindex
• 23.07.2019: USA –Hausverkäufe

Hinweise in eigener Sache:

Neue, niedrigere Forex Spreads! EURUSD 0,6 Pips typisch
• Nochmals verbesserte Forex Spreads. Im MetaTrader 4 & MetaTrader 5
• EUR/USD 0,6 Pips typisch
• GBP/USD 1,0 Pips typisch
• USD/JPY 0,9 Pips typisch
• Ohne zusätzliche Kommission! No-Dealing-Desk - STP & Market Execution! Keine Stop-Mindestabstände!

Alle neue Forex Spreads, Ihre mögliche Ersparung und mehr Details hier.

Traden Sie DAX30 beim DAX-Spezialisten!

• Verlässlicher, typischer Spread zur Haupthandelszeit: nur 0,8 Punkte. Ohne zusätzliche Kommission!
• CFD Minis, Minilots: Handeln Sie auch CFD Indizes wie DAX30 ab 0,1 Kontrakte. 1 Punkt im DAX entspricht hier nur 10 Eurocent.
• Keine Requotes, keine Stop-Mindestabstände, keine Mindesthaltedauer, keine Restriktionen!
• Teilschließungen, Reverse-Orders und Time-Stops einfach managen wie noch nie! Nutzen Sie auch zum DAX30-Handel unser „Tuning“ für den MetaTrader.
• Guten Morgen DAX-Index, täglich 08:30 Uhr: Setups und Trading-Ideen live mit High-Speed-Trader Heiko Behrendt: http://www.admiralmarkets.de/wissen/webinare/


Im Namen von Admiral Markets wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!
Unterschrift
Ihr Jens Chrzanowski
Admiral Markets Group AS, Member of the Management Board, Co-CEO

► Handeln Sie verantwortungsvoll ◄ Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 84 Prozent der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die Basisinformationsblätter („KID") zu den Handelsinstrumenten finden Sie hier, den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren hier und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken über folgenden Link: DISCLAIMER: https://admiralmarkets.de/risikohinweis

Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person nicht im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten nicht an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Es besteht kein Interessenskonflikt.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Hinsichtlich der Weiterleitung der Analysten-Meinungen unterliegt die Tradesignal GmbH der Aufsicht der BaFin. Alle Analysen sowie die mit den verfügbaren Darstellungs- und Analysewerkzeugen erstellten und angezeigten Ergebnisse dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigungen, Bearbeitungen sowie sonstige unberechtigte Nutzungen werden zivil- und strafrechtlich verfolgt.