Alle Analysen Jens Chrzanowski EURUSD
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DAX – Hängepartie im Markt

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DOW30 - EURJPY - AUDCHF – Die Handelsideen für den 26.03.2019 by Tickmill

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Geht dem DAX die Puste aus?

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DAX: Aufhellung erst wieder ab der 11.580er-Marke

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DAX – Schwache Eröffnung

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EURUSD - GBPJPY - XAGUSD – Die Handelsideen für den 25.03.2019 by Tickmill

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Standortbestimmung für den 25.03.2019

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Goldpreis kann sich über $1.300 halten und setzt Aufwärtstrend fort

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DAX-Future erreicht 200 Tage Linie und stürzt ab

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EUR/USD vor neuer Abwärtsbewegung?

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Euro/GBP: Vorbereitungen laufen nach Plan!

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DAX – Wie im Lehrbuch

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EURCAD - GBPAUD - NZDUSD – Die Handelsideen für den 22.03.2019 by Tickmill

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USDJPY - EURAUD - EURSGD – Die Handelsideen für den 21.03.2019 by Tickmill

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DAX – Sonnenuntergang

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EURUSD Analyse: EU-Gipfel entscheidet über Brexit-Verschiebung

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DAX – Abprall an der 200-Tagelinie

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XAUUSD - AUDNZD - EURJPY – Die Handelsideen für den 20.03.2019 by Tickmill

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DAX – Abwartende Haltung

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ASX - USDTRY - EURSEK – Die Handelsideen für den 19.03.2019 by Tickmill

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DAX: Aufwärtsimpuls läuft weiter

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DAX: Schon über 10 Prozent plus seit Jahresbeginn

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DAX – Freundliche Woche voraus?

CADJPY

CADJPY - NIKKEI - GBPJPY – Die Handelsideen für den 18.03.2019

13.03.2019
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EURUSD Analyse: Brexit-Abstimmung scheitert erneut

In Europa blicken wieder einmal alle Parteien gespannt auf Großbritannien und das Abstimmungschaos zwischen dem britischen Unterhaus und Premierministerin Theresa May. Die gestrige Abstimmung über die Zugeständnisse der EU and Großbritannien scheiterte wieder einmal krachend. Eine bittere Niederlage Mays. Wenn keine Lösung gefunden wird, steht Ende März der harte Brexit bevor, mit unabsehbaren Folgen für Wirtschaft und Märkte innerhalb der EU und Großbritanniens.

Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

Unterschrift

Rückblick (06.03.2019 – 12.03.2019)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1302 und damit gut 70 Pips unter dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Es ging bis Donnerstagmittag in einer engen Box seitwärts. Der EU sackte dann, im Rahmen der EZB Zinsentscheidung und der anschließenden Pressekonferenz, dynamisch ab. Er lief bis zum Abend an die 1,1176 und konnte sich erst dort stabilisieren und im Nachgang dessen erholen. Diese Erholung führte das Währungspaar bereits am Freitag wieder über die 1,1200. Der EUR schaffte es sich über diesem Level festzusetzen und im Nachgang dessen auch einen Wochenschluss über dieser Marke zu formatieren. Zu Wochenbeginn ging es dann in weiteren kleineren Impulsen aufwärts, wobei es der EUR am Dienstag schaffte, bis an die 1,1304 zu laufen, dort aber abprallte.

Das Hoch im Betrachtungszeitraum lag deutlich unter dem Level der Vorperiode, ebenso das Tief. Mit dem Tief bei 1,1176 notierte der EUR so tief wie seit Ende Juni 2017 nicht mehr. Er hat es, nach dem Rutsch am Donnerstag, nicht mehr geschafft, sich über der 1,1305 zu etablieren. Der Wochenschluss lag deutlich unter dem der Vorwoche. Die Range war in den letzten fünf Handelstagen etwas größer als fünf Handelstage zuvor.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1309/11 weiter bis an die 1,1320/22 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde erreicht und um einige Pips überschritten. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1198/96 knapp unter unsere nächste Anlaufmarke bei 1,1180/78. Hier hat das Setup besser gegriffen als auf der Oberseite.

Wochenhoch*: 1,1325 Vorwoche 1,1420
Wochentief*: 1,1176 Vorwoche 1,1290
Wochenschluss: 1,1231 Vorwoche 1,1363
Wochen-Range*: 149 Pips Vorwoche: 130 Pips

Wie könnte es weitergehen?

EUR/USD-WS: 1,1308/39/79....1,1423/66.....1,1503/21/48/62/72.....1,1602/58
EUR/USD-US: 1,1268/40/15........1,1192/78/26.....1,1088/27....1,0955

Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

Box-Bereich: 1,3039 bis 1,0504
Tagesschlusskurs-Marken: 1,1515 und 1,1058
Intraday-Marken: 1,1378 und 1,1137
Die Range: 1,3479 bis 0,9631

Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

EURUSD Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der EUR bewegte sich seit Wochen in einer engen Box seitwärts, ist aber in der letzten Handelswoche aus seiner Box gefallen. Er ist dynamisch unter das wichtige Level bei 1,1220 gerutscht, konnte sich aber in den letzten Handelstagen wieder über diese Marke schieben. Er hätte notiert aktuell unter der EMA50, die bei 1,290 verläuft. Sollte der EUR es schaffen, sich über diese Durchschnittsmarke zu schieben und kann er zwei grüne Kerzen hintereinander darüber ausbilden, hätte er Potential bis an die EMA200 (aktuell bei 1,1345) und dann weiter bis zur Abwärtslinie bei 1,1418 zu laufen. Das wäre aus unseren Augen das Maximale, was wir aktuell und übergeordnet auf der Oberseite an Potential sehen.

Scheitert der EUR an der EAM50 so könnte er zunächst bis an die EMA20 zurücksetzen (1,1255/50) Darunter wäre das Tief bei 1,1176 und dann die 1,1150/00 die nächsten denkbaren übergeordneten Anlaufziele.

Fazit: Der EUR muss über die EMA50 um weiteres Potential auf der Oberseite realisieren zu können. Sollte er sich über die 1,1290 schieben können, könnte er weiteres Potential bis an die 1,1345 bzw. an die 1,1418 erschließen. Gelingt dies nicht, so wären die 1,1250 bzw. die 1,1176 die denkbaren Anlaufziele auf der Unterseite.

Rahmenbedingungen:

Die Briten scheinen sich mit Ansage auf den harten Brexit zuzusteuern. Gestern ist die Premierministerin erneut mit dem Versuch gescheitert, die Vereinbarung mit der EU durch das Parlament zu bringen. Heute wird darüber abgestimmt, ob die Briten ohne Vertragsvereinbarung aus der EU aussteigen sollen. Es ist davon auszugehen, dass es hier keine Mehrheit gibt. Am Donnerstag wird dann über eine Fristverlängerung entschieden. Sollte die Briten dafür stimmen, müssen auch die EU Staaten dem zustimmen. Dass eine Fristverlängerung etwas bringt, glauben selbst Optimisten nicht. Es sieht aktuell danach aus, als ob die Briten, mit allen Konsequenzen, ohne Vereinbarung aus der EU aussteigen. Es ist davon auszugehen, dass der Brexit das beherrschende Thema in den nächsten Wochen sein wird.

Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

Long-Setup: Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1285 zu halten und zu stabilisieren. Sollte dies gelingen, so könnte er versuchen, die 1,1303/05 bzw. die 1,1314/16 zu erreichen. Denkbar ist, dass sich der EUR schwertun könnte, über die 1,1300 zu laufen um sich dort festzusetzen. Eventuell geht es in den kommenden fünf Handelstagen nicht wesentlich über die 1,1303/16. Sollte es das Währungspaar aber schaffen, die 1,1314/16 hinter sich zu lassen, so könnten unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1320/22, bei 1,1331/33 bzw. bei 1,1344/46 erreichbar sein. Kann der EUR sich bis die 1,1344/46 schieben, so könnte der EUR auch hier Probleme haben weiter zu kommen. Wird das Level aber mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte er dann unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1349/51, bei 1,1362/64, bei 1,1374/76, bei 1,1380/82, bei 1,1394/96 und bzw. bei 1,1403/07 und im Nachgang dessen bei 1,1413/15 versuchen zu erreichen.

Short-Setup: Kann sich der EUR nicht über der 1,1290 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst an die 1,1276/74, an die 1,1266/64, bzw. an die 1,1252/50 gehen. Kommt es bei 1,1252/50 zu keinen Erholungen, so ist denkbar, dass der EUR unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1242/40, bei 1,1228/26 bzw. bei 1,1220/18 erreichen könnte. Unter der 1,1220/18 wären unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1208/06, bei 1,1198/96, bei 1,1180/78 und dann bei 1,1167/65 zu finden.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts

Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

• 14.03.2019: USA – Hausverkäufe
• 15.03.2019: EUR – Verbraucherpreisindex
• 15.03.2019: USA – JOLTs Stellenangebote
• 20.03.2019: USA – FED Zinsentscheid

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Unterschrift
Ihr Jens Chrzanowski
Admiral Markets Group AS, Member of the Management Board, Co-CEO

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Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person nicht im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten nicht an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Es besteht kein Interessenskonflikt.

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