Alle Analysen Björn Heidkamp GOLDUSD-23905332
DAX

DAX – Hängepartie im Markt

EURJPY

DOW30 - EURJPY - AUDCHF – Die Handelsideen für den 26.03.2019 by Tickmill

DAX

Geht dem DAX die Puste aus?

DAX

DAX: Aufhellung erst wieder ab der 11.580er-Marke

DAX

DAX – Schwache Eröffnung

EURUSD

EURUSD - GBPJPY - XAGUSD – Die Handelsideen für den 25.03.2019 by Tickmill

EURUSD

Standortbestimmung für den 25.03.2019

GLD

Goldpreis kann sich über $1.300 halten und setzt Aufwärtstrend fort

DAX

DAX-Future erreicht 200 Tage Linie und stürzt ab

EURUSD

EUR/USD vor neuer Abwärtsbewegung?

EURGBP

Euro/GBP: Vorbereitungen laufen nach Plan!

EURUSD

Euro/USD: Der Boden nimmt Gestalt an!

DAX

DAX – Wie im Lehrbuch

EURCAD

EURCAD - GBPAUD - NZDUSD – Die Handelsideen für den 22.03.2019 by Tickmill

USDJPY

USDJPY - EURAUD - EURSGD – Die Handelsideen für den 21.03.2019 by Tickmill

DAX

DAX – Sonnenuntergang

EURUSD

EURUSD Analyse: EU-Gipfel entscheidet über Brexit-Verschiebung

DAX

DAX – Abprall an der 200-Tagelinie

GLD

XAUUSD - AUDNZD - EURJPY – Die Handelsideen für den 20.03.2019 by Tickmill

DAX

DAX – Abwartende Haltung

EURSEK

ASX - USDTRY - EURSEK – Die Handelsideen für den 19.03.2019 by Tickmill

FDAX

DAX: Aufwärtsimpuls läuft weiter

DAX

DAX: Schon über 10 Prozent plus seit Jahresbeginn

DAX

DAX – Freundliche Woche voraus?

CADJPY

CADJPY - NIKKEI - GBPJPY – Die Handelsideen für den 18.03.2019

11.03.2019
Wie bewerten Sie diesen Artikel?

Gold vor bedeutsamen Widerständen

Kagels Trading GmbH
http://www.kagels-trading.de

Analyst. Björn Heidkamp

Markt: Gold Future Endlos Kontrakt (COMEX)
Zeitpunkt der Analyse: 09.03.2019
Letzter Kurs: 1.299,30 USD/Unze

Gold vor bedeutsamen Widerständen

Der abgebildete Chart zeigt die historische Kursentwicklung des Gold Futures von 1984 bis heute, bei Kursen von 1.299,30 USD/Unze. Ein Notierungsstab bildet die Kursschwankungen des Gold Futures für ein Quartal ab.
Langfristige Abwärtstrendlinie erstmalig überschritten

Mitte August erreichte der Goldpreis mit 1.174,60 das Jahrestief aus 2018. Ausgehend von diesem wichtigen Marktwendepunkt stabilisierten sich die Kurse.
Im Zuge der im September 2018 eingeleiteten Aufwärtsbewegung hievten die Bullen den Goldpreis erstmalig knapp über die seit 2011 gültige langfristige Abwärtstrendlinie (logarithmische Skalierung).
Im ersten Anlauf um das mächtige Widerstandsbollwerk zwischen 1.345 und 1.390 behielten die Bären jedoch aufgrund des mittelfristig verbrauchten Momentums vorerst wiederholt die Überhand. Seit 2014 ist in dieser Zone eine starke Abgabebereitschaft der Investoren zu beobachten.

Korrektur im mittelfristigen Aufwärtstrend

Ausgehend von dem im Februar erreichten Bewegungshoch bei 1.344 befindet sich das gelbe Edelmetall aktuell in einer Korrekturbewegung auf die Aufwärtsbewegung seit September 2018. Innerhalb der abgelaufenen Woche fielen die Notierungen bis auf 1.282, ehe, gerade zum Wochenschluss mit Unterstützung der US-Arbeitsmarktdaten, eine Umkehr mit einem Schlusskurs nahe am Wochenhoch eingeleitet wurde.
Gold im Einklang saisonaler Zyklen

Aufgrund historischer Erfahrungswerte lassen sich für Rohstoffe statistische Durchschnittswerte berechnen.
Typische Durchschnittsverläufe der letzten 20 Jahre zeigen für Gold im Februar ein zyklisches Hoch. Ausgehend von diesem Hoch korrigierte der Goldpreis dann bis Ende März/Anfang April. In der folgenden Phase von Anfang April bis Ende Mai fand traditionell ein weiterer Anstieg in Richtung des Februarhochs statt.
Aus Gesamtsicht dieser historischen Zyklen ist der Zeitraum von Mitte Februar bis Mitte Juni eine neutrale Seitwärtsbewegung. Weder das Februarhoch, noch das bis dato noch nicht ausgebildete (Ende)März- (Anfang) Apriltief wurden in den geglätteten Durchschnittsverläufen der Vergangenheit klar über- bzw. unterschritten. Erst in den Sommermonaten beginnt der saisonal starke Edelmetallzeitraum.

Mit dem Jahresanfangsanstieg und dem Marktwendepunkt im Februar stimmt der aktuelle Jahresverlauf des gelben Edelmetalls mit den statistischen Daten der Vergangenheit überein. Ob es sich mit dem Wochentief bei 1.282 um ein gültiges zyklisches Tief handelt, ist trotz des bullischen Wochenverlaufs aus einer rein saisonalen Sicht eher fraglich.

Fazit

Aus der langfristigen Perspektive befindet sich Gold seit fast fünf Jahren in einer neutralen Konsolidierung.
Aus einer kurz- und mittelfristigen Sichtweise fehlen weiterhin die technischen und saisonalen Hinweise, dass diese Seitwärtsbewegung vor den Sommermonaten verlassen werden kann.
Betrachtet man den mittelfristigen Wochenchart, so befindet sich das gelbe Edelmetall weiterhin in einem etablierten Aufwärtstrend. Der Abwärtsschub der letzten Wochen ist lediglich als gesunde Korrektur zu werten.

Bei Kursen unter 1.275 ist eine Fortsetzung der laufenden Korrektur bis 1.260 und 1.250 zu erwarten, ohne die mittelfristige Aufwärtsbewegung zu gefährden.
Erst Notierungen unter 1.170 neutralisieren die langfristig verhalten positiven Aussichten.

Überschreitet der Goldpreis 1.310 ist ein weiterer Anstieg in Richtung der analytisch kaum zu überschätzenden Widerstandszone zwischen 1.345 und 1.390 wahrscheinlich. Ein Überschreiten dieses Bereiches erhöhter Abgabebereitschaft scheint in nächster Zeit ohne saisonalen Rückenwind jedoch zu ambitioniert.

Erst Notierungen über dieser kritischen Region würden eine mehrjährige Bodenbildungsphase zum Abschluss bringen und das langfristige Chartbild deutlich verbessern.
Kurse um 1.600 scheinen dann nicht mehr unwahrscheinlich.

Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Hinsichtlich der Weiterleitung der Analysten-Meinungen unterliegt die Tradesignal GmbH der Aufsicht der BaFin. Alle Analysen sowie die mit den verfügbaren Darstellungs- und Analysewerkzeugen erstellten und angezeigten Ergebnisse dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigungen, Bearbeitungen sowie sonstige unberechtigte Nutzungen werden zivil- und strafrechtlich verfolgt.