Alle Analysen Henrik Becker EURGBP
EURUSD

EUR/USD erreicht neues Jahrestief

DAX

DAX-Future kann sich über 11.000 Punkte halten und zeigt Stärke

GLD

Goldpreis testet $1.300 Marke und kann Aufwärtstrend fortsetzen

EBAYL

Hedgefonds kauft diese Aktie! 70% Kurs-Chance?

DAX

DAX – nach oben gedeckelt

EURAUD

EURAUD - AUDCHF - CADJPY – Die Handelsideen für den 15.02.2019 by Tickmill

GBPJPY

GBPJPY - USDCHF - FTSE100 – Die Handelsideen für den 14.02.2019 by Tickmill

DAX

DAX – behauptete Eröffnung

DAX

DAX – feste Eröffnung

NKF

Nikkei - XAUUSD - USDCAD – Die Handelsideen für den 13.02.2019 by Tickmill

DAX

DAX – freundliche Eröffnung

EURUSD

EURUSD - WTI - CADJPY – Die Handelsideen für den 12.02.2019 by Tickmill

DAX

DAX: Die Bären haben im Augenblick die Vorteile

DAX

DAX – erstmal abwarten

GLD

Aufwärtstrend im Goldpreis weiter intakt

DAX

DAX-Future beendet Korrektur mit Outside Reversal

EURUSD

EUR/USD unter Druck und nähert sich dem Jahrestief

GBPUSD

GBPUSD - S&P500 - NZDUSD – Die Handelsideen für den 11.02.2019 by Tickmill

EURUSD

Standortbestimmung für den 11.02.2019

DAX

DAX – Impulse nach oben fehlen

AUDUSD

AUDUSD - EURAUD - FTSE100 – Die Handelsideen für den 08.02.2019 by Tickmill

DAX

DAX – Wie gewonnen so zerronnen

EURGBP

EURGBP - EURNZD - SMI200 – Die Handelsideen für den 07.02.2019 by Tickmill

EURUSD

EURUSD Analyse: USA und Russland auf Konfrontationskurs

DAX

DAX – Positiv mit Pause

03.02.2019
Wie bewerten Sie diesen Artikel?

Euro/GBP Langzeit: Ein neuer Trend steht an!

Die Performance, welche sich seit meiner letzten Betrachtung (oberer Chart; 21.03.2017) für das Währungspaar Euro/GBP eingestellt hat, konnte meine damalige Sichtweise weitestgehend nachvollziehen. Demzufolge hat sich eine lethargische Phase als Teil der seit 2015 laufenden Aufwärtsbewegung eingestellt. Die finale Rallye, wie diese im oberen Chart dargestellt ist, ist noch nicht eingetreten, wenngleich die Betonung auf noch liegt. Beding dadurch hat sich die temporäre Komponente der lethargischen Korrektur deutlich vergrößert, woraufhin ich die Skalierung meiner Wellenzählung entschieden habe.

Ausblick:

Seit Mitte 2016 bildet sich Welle (B) eine aufwärtsgerichtete ABC-Korrektur aus. Wie für eine „B“ sehr typisch bedient sich diese Welle eines Triangles (a-b-c-d-e) in dessen Welle (c) sich aktuell das Geschehen abspielt. Auf der folgenden Seite werde ich wie üblich tiefer auf das kürzere Prozedere eingehen. Nach Abschluß von (B) wird die sich anschließende sehr große (D) den Euro einen neuen Aufwärtstrend bescheren. Denn auch aus sehr großer Höhe betrachtet bewegt sich das Währungspaar im Rahmen eines Triangles (A-B-C-D-E). Für echte Euphorie scheint dennoch kein Platz zu sein, denn das eigentliche Ziel von (D) sowie der kleineren (C) liegt auf dem 0.62 Retracement (1.0116 £).
Wie das unterhalb liegende Zeitlineal es aufzeigt, erwarte ich den Anlauf an den Zielbalken erst für die erste Hälfte der folgenden Dekade. Die zwischenzeitliche Performance wird sich, zumindest aus größerer Höhe betrachtet, eher seitlich ausrichten. Natürlich werden sich Amplituden schon groß und damit nutzbar ausnehmen, wie Sie es auf der folgenden Seite lesen können. Gefahren würden sich erst mit Bruch der 0.38 Unterstützung (0.8332 £) einstellen. Gesetzt den Fall kann nicht mehr von der Ausbildung des Triangles ausgegangen werden. Das endgültige Aus für das aufgezeigte positive Bild würde sich indes erst durch ein deutliches Unterschreiten des 0.50 Retracements (0.8043 £) manifestieren. Gesetzt den Fall fällt der Euro sofort und mit sehr hohem Momentum bis auf das Level der unteren hellroten Trendlinie. Sehr realistisch erachte ich dieses Szenario allerdings nicht.

Die mittleren Aussichten nehmen sich nicht so schön aus, wie die auf Seite „1“ beschriebenen. Wie der Chart es zeigt, erwarte ich eine seitliche Ausrichtung, in Form eines größeren Triangles (a-b-c-d-e). Aktuell bildet sich Welle (c) des Triangles aus. Diese für sich 3-teilige Welle (A-B-C) bewegt sich in (B) und bildet damit einen kleinen Aufwärtstrend aus. Viel ist von dieser Bewegung natürlich nicht zu erwarten, denn deren Grenzen werden durch die Trianglelinie vorgegeben. Wie im Chart dargestellt dürfte sich der Aufwärtstrend (B) bereits im Bereich des 0.76 Retracements (0.8996 £) erschöpfen.
Sehr positiv wird diese Sichtweise dadurch unterstützt, daß das Währungspaar die Unterstützung bei 0.8662 £ (0.62 Retracement) nicht mittels Schlußkurs unterschritten wurde. In meinen wöchentlichen Ausgaben werde ich Sie diesbezüglich auf den aktuellen Stand halten. Im Verlauf der folgenden Monate wird der Euro noch einmal unter Druck geraten und bis zur 1.00-Unterstützung bei simulierten 0.8516 £ fallen. Den Bruch dieser Linie erwarte ich dementgegen nicht. Gesetzt den Fall, schließt sich eine größere Korrekturbewegung an, in deren Verlauf der Euro bis in einen Bereich von 0.70 £ hineinfallen kann und wohl auch wird. Eine Wendung hin zu einem positiveren Szenario würde sich erst durch einen Ausbruch aus dem Triangle einstellen. Auch wenn das große Bild sich sehr positiv ausnimmt, bleibe ich für den mittleren Bereich eher skeptisch eingestellt. Andererseits kann ich dem Chart keine größeren Gefahren oder gar eine crashartige Entwicklung ablesen.

Fazit:

Der Euro befindet sich seit fast drei Jahren in einer, aus größerer Höhe betrachtet, lethargischen Phase. Diese Konstellation wird sich aller Voraussicht nach noch längere Zeit, mindestens das gesamte aktuelle Jahr, fortsetzen. Kaufsignale sind, ausgenommen für den sehr kurzfristigen Horizont, auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Ein kleines bis ca. 0.90 £ reichendes Signal entsteht über dem 0.62 Retracement (0.8811 £). Zur Absicherung Ihrer Positionen sollten Sie auf das 0.62, spätestens 0.38 Retracement (0.8662/0.8332 £) zurückgreifen.

Henrik Becker

Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person nicht im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten nicht an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Es besteht kein Interessenskonflikt.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Hinsichtlich der Weiterleitung der Analysten-Meinungen unterliegt die Tradesignal GmbH der Aufsicht der BaFin. Alle Analysen sowie die mit den verfügbaren Darstellungs- und Analysewerkzeugen erstellten und angezeigten Ergebnisse dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigungen, Bearbeitungen sowie sonstige unberechtigte Nutzungen werden zivil- und strafrechtlich verfolgt.