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EUR/USD stabilisiert sich am Vorjahrestief

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WTI Öl - Wilder Ritt auf schwarzem Gold!

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Gold: Aufbruch in neue Höhen?

03.02.2019
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Euro/GBP Langzeit: Ein neuer Trend steht an!

Die Performance, welche sich seit meiner letzten Betrachtung (oberer Chart; 21.03.2017) für das Währungspaar Euro/GBP eingestellt hat, konnte meine damalige Sichtweise weitestgehend nachvollziehen. Demzufolge hat sich eine lethargische Phase als Teil der seit 2015 laufenden Aufwärtsbewegung eingestellt. Die finale Rallye, wie diese im oberen Chart dargestellt ist, ist noch nicht eingetreten, wenngleich die Betonung auf noch liegt. Beding dadurch hat sich die temporäre Komponente der lethargischen Korrektur deutlich vergrößert, woraufhin ich die Skalierung meiner Wellenzählung entschieden habe.

Ausblick:

Seit Mitte 2016 bildet sich Welle (B) eine aufwärtsgerichtete ABC-Korrektur aus. Wie für eine „B“ sehr typisch bedient sich diese Welle eines Triangles (a-b-c-d-e) in dessen Welle (c) sich aktuell das Geschehen abspielt. Auf der folgenden Seite werde ich wie üblich tiefer auf das kürzere Prozedere eingehen. Nach Abschluß von (B) wird die sich anschließende sehr große (D) den Euro einen neuen Aufwärtstrend bescheren. Denn auch aus sehr großer Höhe betrachtet bewegt sich das Währungspaar im Rahmen eines Triangles (A-B-C-D-E). Für echte Euphorie scheint dennoch kein Platz zu sein, denn das eigentliche Ziel von (D) sowie der kleineren (C) liegt auf dem 0.62 Retracement (1.0116 £).
Wie das unterhalb liegende Zeitlineal es aufzeigt, erwarte ich den Anlauf an den Zielbalken erst für die erste Hälfte der folgenden Dekade. Die zwischenzeitliche Performance wird sich, zumindest aus größerer Höhe betrachtet, eher seitlich ausrichten. Natürlich werden sich Amplituden schon groß und damit nutzbar ausnehmen, wie Sie es auf der folgenden Seite lesen können. Gefahren würden sich erst mit Bruch der 0.38 Unterstützung (0.8332 £) einstellen. Gesetzt den Fall kann nicht mehr von der Ausbildung des Triangles ausgegangen werden. Das endgültige Aus für das aufgezeigte positive Bild würde sich indes erst durch ein deutliches Unterschreiten des 0.50 Retracements (0.8043 £) manifestieren. Gesetzt den Fall fällt der Euro sofort und mit sehr hohem Momentum bis auf das Level der unteren hellroten Trendlinie. Sehr realistisch erachte ich dieses Szenario allerdings nicht.

Die mittleren Aussichten nehmen sich nicht so schön aus, wie die auf Seite „1“ beschriebenen. Wie der Chart es zeigt, erwarte ich eine seitliche Ausrichtung, in Form eines größeren Triangles (a-b-c-d-e). Aktuell bildet sich Welle (c) des Triangles aus. Diese für sich 3-teilige Welle (A-B-C) bewegt sich in (B) und bildet damit einen kleinen Aufwärtstrend aus. Viel ist von dieser Bewegung natürlich nicht zu erwarten, denn deren Grenzen werden durch die Trianglelinie vorgegeben. Wie im Chart dargestellt dürfte sich der Aufwärtstrend (B) bereits im Bereich des 0.76 Retracements (0.8996 £) erschöpfen.
Sehr positiv wird diese Sichtweise dadurch unterstützt, daß das Währungspaar die Unterstützung bei 0.8662 £ (0.62 Retracement) nicht mittels Schlußkurs unterschritten wurde. In meinen wöchentlichen Ausgaben werde ich Sie diesbezüglich auf den aktuellen Stand halten. Im Verlauf der folgenden Monate wird der Euro noch einmal unter Druck geraten und bis zur 1.00-Unterstützung bei simulierten 0.8516 £ fallen. Den Bruch dieser Linie erwarte ich dementgegen nicht. Gesetzt den Fall, schließt sich eine größere Korrekturbewegung an, in deren Verlauf der Euro bis in einen Bereich von 0.70 £ hineinfallen kann und wohl auch wird. Eine Wendung hin zu einem positiveren Szenario würde sich erst durch einen Ausbruch aus dem Triangle einstellen. Auch wenn das große Bild sich sehr positiv ausnimmt, bleibe ich für den mittleren Bereich eher skeptisch eingestellt. Andererseits kann ich dem Chart keine größeren Gefahren oder gar eine crashartige Entwicklung ablesen.

Fazit:

Der Euro befindet sich seit fast drei Jahren in einer, aus größerer Höhe betrachtet, lethargischen Phase. Diese Konstellation wird sich aller Voraussicht nach noch längere Zeit, mindestens das gesamte aktuelle Jahr, fortsetzen. Kaufsignale sind, ausgenommen für den sehr kurzfristigen Horizont, auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Ein kleines bis ca. 0.90 £ reichendes Signal entsteht über dem 0.62 Retracement (0.8811 £). Zur Absicherung Ihrer Positionen sollten Sie auf das 0.62, spätestens 0.38 Retracement (0.8662/0.8332 £) zurückgreifen.

Henrik Becker

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