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03.02.2019
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Dax-Langzeit: Kein Grund zur Sorge!

In meiner letzten Langzeitbetrachtung, für den Dax, hatte ich im Mai vergangenen Jahres die Fortführung des Aufwärtstrends prognostiziert. Doch sollte sich die damals schon laufende Korrektur noch weiter fortsetzen. In deren Verlauf sollte sich ein maximaler Kursverlust bis 10.400 Punkte einstellen (oberer Chart auf Seite 2) und damit die Ausbildung eines Diagonalimpulses untermauern. Diese Sichtweise habe ich aufgrund der zwischenzeitlichen Performance verworfen, denn die Korrektur ist etwas über das prognostizierte Ziel hinausgeschossen. Am Fortbestand des Aufwärtstrends halte ich ungeachtet dessen fest. Wie der aktuelle Chart es zeigt, traue ich dem Dax sogar noch etwas mehr zu, als bislang.

Ausblick:

Aktuell bildet der Dax Welle (II) der großen Welle (V; nicht dargestellt) des Aufwärtstrends aus. Diese Korrekturwelle ist auch noch nicht abgeschlossen und formt sich aller Voraussicht nach als Triangle aus. Auf der folgenden Seite werde ich wie immer näher darauf eingehen. Wie das rote Zeitlineal es aufzeigt, könnte mit Erreichen des 1.00 Retr. (nov 8) Welle (II) bereits als abgeschlossen gelten. Doch für den vorliegenden Fall erwarte ich aufgrund der inneren Struktur den Abschluß erst auf dem 1.62 Retracements (jan 23) des Zeitlineals und damit erst für Anfang 2020! Somit sollte uns der Dax das gesamte laufende Jahr noch mit der Korrektur in Atem halten. Doch ist das bereits erreichte 0.38 Retracement (8.737 Punkte) ist ein sicheres Anzeichen auf den Erhalt des aktuellen Trends.
Dennoch kann sich im Verlauf von Welle (II) der Dax noch einmal zu Besuch dieser signifikanten Unterstützung entschließen. Dann nämlich sollte sich Welle (II) als Flat und nicht wie von mir erwartet, als Triangle ausbilden. Aufgrund des sehr großen Triangels (A-B-C-D-E), welches sich als Welle (IV) ausgebildet hat, erwarte ich diese Variante indes nicht. Dennoch sollte auch dieses Szenario im Hinterkopf verbleiben. Nach abgeschlossener (II) wird die folgende (III) den Index wieder kräftig steigen lassen. Auch für diese Bewegung gibt das rote Zeitlineal eine Zielzone an. Das blaue Instrument zeigt die Mindestanforderung an die größere Welle (V), und damit den Abschluß des Aufwärtstrends an.

Die mittelfristigen Avancen stehen im Zeichen von Welle (II) und damit im Zeichen eines Triangles (a-b-c-d-e). Bedingt durch den ausgebliebenen Schlußkurs unterhalb des 1.62 Retracements (10.392 Punkte) kann davon ausgegangen werden, daß Welle (C) und resultierend daraus auch die Trianglewelle (c) bereits abgeschlossen wurden. Die sich daran anschließende Welle (d) wird den Dax wieder relativ stark steigen lassen. Der Startschuß hierfür fällt indes erst mit Überschreiten des 0.50 Retracements bei aktuell 11.650 Punkten. Dieser Schritt kann auch als Kaufsignal mit Fantasie bis ca. 13.300 angesehen werden.
In meinen wöchentlichen Ausgaben gehe ich näher darauf ein. Das grüne Zeitlineal liefert Anhaltspunkte über den zeitlichen Verlauf der einzelnen Trianglewellen. Solange die 1.62-Unterstützungslinie (10.392 Punkte) nicht mittels Schlußkurs gebrochen wird, behält das beschriebene Szenario seine Gültigkeit. Auf der anderen Seite ist eine grundlegende Trendwende nicht zu erwarten. Im Verlauf von Welle (d) kann der Dax maximal bis zur 1.38-Linie (14.183 Punkte) steigen.

Wesentlich stärker fällt der Höhenflug nicht aus. Erst ein nachhaltiges Überschreiten dieses Widerstandes würde eine gewisse Aufhellung der Konstellation bedeuten und das sofortige Ansteigen bis 16.720 Punkten (1.62 Retracement) begünstigen. Der Abschluß des Triangles und damit von Welle (II) wird erst Ende´19 bis Anfang´20 erfolgen. Die beiden Zeitlineale geben hierfür Zielbereiche an. Eine Welle „E“ ist relativ schwer prognostizierbar, zumal Welle (d) noch ausständig ist. Gefahren für das beschriebene Bild würden erst durch einen eventuellen Bruch des 1.62 Retracements (10.392 Punkte) die Bühne betreten.

Fazit:

Der Dax bildet im Rahmen des seit 2011 laufenden Aufwärtstrends eine größere Korrektur aus. Bedingt dadurch ist ein längeres Kaufsignal zeitnah nicht zu erwarten. Oberhalb von 11.650 Punkten (0.50 Retracement) entsteht ein etwas kleineres Kaufsignal mit Ziel bei 13.300 Punkten. Langfristige Positionen sollten bei 8.737 Punkten (0.38 Retracement), kürzere auf dem 1.62 Retracement (10.392 Punkte) abgesichert werden.

Henrik Becker

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