Alle Analysen Henrik Becker INX
DAX

DAX – Vorbörslich fester – gelingt der Ausbruch?

EURUSD-23905331

EURUSD – Stoxx50 – EURGBP – Die Handelsideen für den 18.01.2019 by Tickmill

DAX

DAX – Vorbörslich etwas schwächer

AUDUSD

AUDUSD – EURMXN – USDCHF – Die Handelsideen für den 17.01.2019 by Tickmill

SDXP

SDAX | Zeit, sich mal wieder um den Kleinen zu kümmern

EURUSD-23905331

EURUSD Analyse: Großbritannien stimmt gegen EU-Deal

DAX

DAX – Rangetrading mit Chancen

XAUUSDOZ/LP

WTI – XAUUSD – USDJPY – Die Handelsideen für den 16.01.2019 by Tickmill

DAX

DAX – Brexit – na und!

AUDCHF

AUDCHF – EURTRY – USDCNH – Die Handelsideen für den 15.01.2019 by Tickmill

TS1

WTI-Future mit technischer Erholung

DAX

DAX: Heißes Market-Event am Dienstag!

DAX

DAX – Erholungen verkaufen?

USDCAD

Nikkei – USDCAD – EURGBP – Die Handelsideen für den 14.01.2019 by Tickmill

FDAX

Bodenbildung beim DAX?

EURUSD-23905331

Euro/USD Langzeit: Auf zu neuen Ufern!

GLD

Goldpreis im Wochenverlauf wenig verändert

DAX

DAX-Future setzt Kurserholung im Abwärtstrend fort

EURUSD-23905331

EUR/USD kann Kursgewinne nicht halten

CADJPY

SMI200 – CADJPY – USDRUB – Die Handelsideen für den 10.01.2019 by Tickmill

EURUSD-23905331

EURUSD – NZDCAD – ASX200 – Die Handelsideen für den 10.01.2019 by Tickmill

GBPUSD

GBPUSD – USDJPY – XAGUSD – Die Handelsideen für den 09.01.2019 by Tickmill

GLD

Kommt eine Konsolidierung beim Gold – Die Handelsideen für den 08.01.2019 by Tickmill

DAX

DAX – EURGBP – USDCAD – Die Handelsideen für den 07.01.2019 by Tickmill

WAF

Siltronic AG: Kommt jetzt das dicke Ende?

03.01.2019
Wie bewerten Sie diesen Artikel?

S&P 500 Langzeit: 4.000 als Ziel!

In meiner jüngsten Langzeitanalyse, vom Mai vergangenen Jahres (oberer Chart), hatte ich für den S&P 500 den Anstieg bis zur 1.62-Linie (2.846 Punkte) und eine sich daran anschließende größere Korrektur prognostiziert. Die zwischenzeitliche Performance konnte diesem Anspruch weitestgehend gerecht werden, wie die Charts es zeigen. Die derzeit noch währende Korrektur hat tatsächlich ein sehr großes temporäres Ausmaß angenommen; ist deren Abschluss noch nicht einmal ansatzweise erkennbar, wie Sie es im Anschluß lesen werden. Mehr als das Ablaufen einer größeren Korrektur, z. B. einen Crash, sollte man aus dieser Entwicklung indes nicht herauslesen.

Ausblick:

Seit ´09 befindet sich der S&P in einem stabilen Aufwärtstrend, welcher sich hier als große Welle (V) der in zeitlicher Dimension schon fast astronomischen Welle (III) darstellt. Diese zwingend fünfteilige (1-2-3-4-5) Welle (V) formt derzeit Welle (4) aus, in deren Verlauf sich bereits größere Punktverluste eingestellt haben. Auf der folgenden Seite werde ich wie üblich näher auf die mittelfristigen Aussichten, und damit auf die Struktur von Welle (4) eingehen. Wie der Blick auf das Zeitlineal (1.00 Retracement; Jun 26) es zeigt, wird sich die Korrektur noch über das gesamte Jahr und aller Voraussicht nach noch bis tief ins kommende Jahr hinziehen. Weitere signifikante Verluste sind dementgegen nicht mehr zu erwarten. Denn wie für eine Welle „4“ üblich wird sich diese Korrektur als Triangle ausformen und somit eine seitliche Performance aufweisen. Dabei ist das Anlaufen an die 0.24-Unterstützung bei 2.277 Punkte nicht vollends auszuschließen; wesentlich tiefer verläuft die Korrektur allerdings nicht.
Nach abgeschlossener Welle (4) wird die sich anschließende finale (5) den Index wieder sehr dynamisch steigen lassen. Solange die Korrektur noch nicht abgeschlossen ist, dient das sehr große 0.62 Retracement (3.937 Punkte) als Ziellinie. Denn erst nach Abschluß von (4) kann ich ein genaueres Ziel projizieren. Abgesehen von einem leichten Überschießen, ist kein signifikant stärkeres Ansteigen zu erwarten. Das Erreichen dieses massiven Widerstandes ist erst für 2022/23 zu erwarten, wie das schwarze Zeitlineal es aufzeigt. Die mittelfristigen Avancen weisen, gegenüber den langfristigen, durchaus nutzbare Bewegungen innerhalb von Welle (4) auf. Durch das Erreichen der 0.38-Unterstützung (2.408 Punkte) konnte die erste Unterwelle (a) des Triangles (a-b-c-d-e) nahezu idealtypisch ausgebildet werden. Der Abschluß dieser Welle ist indes noch nicht erfolgt, sodaß erneute Kursverluste, zumindest regeltechnisch, noch möglich wären. Als Ziel würde, gesetzt den Fall dass die aktuelle Unterstützung gebrochen wird, das größere 0.24 Retracement (2.277 Punkte) dienen.

Henrik Becker
Größere Chancen auf Realisierung räume ich diesem Szenario indes nicht ein. In meinen wöchentlichen Ausgaben beleuchte ich die kurzfristigen Aussichten näher, weshalb ich an dieser Stelle nicht darauf eingehe. Der bereits erfolgte relativ deutliche Sprung über das in der Hierarchie hoch angesiedelte 1.62 Retracement bei 2.846 Punkten ist bezogen auf die künftige Performance sowie dem von mir beschriebenen Szenario, ein sehr positives Indiz. Allein dieser Schritt ist als Bestätigung dafür anzusehen, daß dem S&P der Willen weiter steigen zu wollen innewohnt. An den folgenden Wochen und Monate wird sich ein kleinerer Aufwärtstrend einstellen, in dessen Verlauf der Index durchaus wieder bis zur 1.62-Linie steigen kann. Ein eventueller Sprung über diesen massiven Widerstand ist nicht automatisch als Kaufsignal anzusehen. Größere Gefahren für das dargestellte Szenario erwarte ich nicht. Erst ein deutlicher Bruch des 0.24 Retracements (2.277 Punkte) würde diesem Anspruch gerecht werden. Wie zuvor schon erwähnt, sehe ich diesen Schritt nicht.

Fazit:

Der seit 2009 laufende Aufwärtstrend ist, ungeachtet der momentan noch laufenden Korrektur, auch weiterhin die bestimmende Formation. Die Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung wird noch längere Zeit auf sich warten lassen. Die Gefahr eines sprichwörtlichen Crashs nimmt sich dagegen äußerst gering aus. Dennoch sollten Sie die Unterseite nicht aus den Augen verlieren und Ihre Positionen auf folgenden Retracements absichern: langfristige sollten bei 1.973 (0.38 Retr.; Seite 1), mittelfristige bei 2.277 (0.24 Retr.) und kurze bei 2.408 (0.38 Retr.) aus dem Rennen gehen.

Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person nicht im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten nicht an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Es besteht kein Interessenskonflikt.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Hinsichtlich der Weiterleitung der Analysten-Meinungen unterliegt die Tradesignal GmbH der Aufsicht der BaFin. Alle Analysen sowie die mit den verfügbaren Darstellungs- und Analysewerkzeugen erstellten und angezeigten Ergebnisse dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigungen, Bearbeitungen sowie sonstige unberechtigte Nutzungen werden zivil- und strafrechtlich verfolgt.