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DAX – Hängepartie im Markt

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DOW30 - EURJPY - AUDCHF – Die Handelsideen für den 26.03.2019 by Tickmill

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Geht dem DAX die Puste aus?

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DAX: Aufhellung erst wieder ab der 11.580er-Marke

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DAX – Schwache Eröffnung

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DAX: Aufwärtsimpuls läuft weiter

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30.12.2018
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DAX: Wie weit kann es noch nach unten gehen?

Durchschnittliche Drawdown-Phasen des DAX

Der DAX musste in den letzten Wochen herbe Verluste hinnehmen. Wir schauen daher heute auf das langfristige "Big-Picture" und untersuchen unter Nutzung verschiedener Daten, wie weit das Abwärtspotential noch reicht.

Eine Datenauswertung der DAX-Renditen zeigt folgende Kennzahlen:
Die durchschnittliche jährliche Rendite liegt bei knapp 6%, der Blick aufs Risiko zeigt einen mittleren Rückgang in Höhe von rund -18%. Die Rendite des Jahres 2018 liegt interessanterweise bei -18,77%. Auch wenn sich die aktuelle Phase für manch einen Anleger ggf. schlimm anfühlt, so ist der Rückgang letztendlich völlig im normalen Bereich und entspricht ziemlich exakt dem mittleren Verlust des DAX in den letzten 49 Jahren. So gesehen ist die aktuelle Phase mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit eine gute Einstiegsgelegenheit.

Grafisch können Sie dies in der oberen Grafik mit einem Blick anhand des rot eingezeichneten Drawdowns erkennen. Wie Sie sehen, ist die aktuelle Schwankungsbreite des DAX ist im Vergleich zu früheren Abwärtsphasen völlig normal. Sie sehen dort aber auch, dass es in seltenen Einzelfällen deutlich schlimmere Drawdown-Phasen gab. Der maximale Drawdown beträgt -73,59%. Sollte sich die aktuelle Phase als schlimme Krise und nicht nur als gewöhnliche Korrektur entpuppen, wären somit definitiv noch weitere Verluste möglich. Aus diesem Grund macht es Sinn, bereits jetzt zu untersuchen, wo die nächsten Unterstützungen auf der Unterseite liegen. Lassen Sie uns hierzu einen Blick auf den langfristigen DAX-Chart werfen.

Aktuelle Situation des DAX

Die rot eingefärbte Zone zeigt einen wichtigen Unterstützungsbereich. Dieser wurde im Jahr 2000, 2007, 2014, 2015 sowie 2016 mehrfach ausgehandelt und ist daher von hoher Relevanz. Diese Zone könnte als Rettungsanker fungieren, sofern der DAX noch weiter fallen sollte.

Darüber hinaus haben wir zwei Bollinger Bands (2-fache Standardabweichung in dunkelgrau, 3-fache Standardabweichung in hellgrau) eingezeichnet. Unter statistischen Gesichtspunkten ist es unwahrscheinlich, dass der DAX signifikant außerhalb dieses Bereiches notiert. Nach heftigen Rückgängen bildet der DAX oftmals zwischen dem hell- und dem dunkelgrauen Bereich einen Boden aus (siehe z.B. vertikale schwarze Pfeile).

In seltenen Einzelfällen fällt der DAX noch weiter und verlässt auch den hellgrauen Bereich nach unten (siehe z.B. schräge schwarze Pfeile). Dies ist auch in diesem Dezember kurzfristig passiert. Die Art und Weise, wie sich der aktuelle Abverkauf vollzieht, ist insofern historisch gesehen durchaus bemerkenswert.

Was können wir aus den Daten lernen?

Aus den gezeigten Daten können wir folgendes ableiten:
  1. Das Ausmaß der Korrektur im DAX ist historisch gesehen vollkommen normal und entspricht dem durchschnittlichen Rückgang. Ein wesentlich stärkerer Drawdown sollte sich insofern nur dann ergeben, wenn wir uns inmitten einer heftigen Krise befinden. So eine Situation tritt aber selten auf. Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit somit groß, dass wir das schlimmste bereits hinter uns haben.
  2. Die Bollinger Bands zeigen einen überverkauften DAX und fungieren somit technisch gesehen als kurzfristige Unterstützung. Das untere Bollinger Band fällt aber schnell, so dass mittelfristig wieder mehr Abwärtsspielraum besteht.
  3. Sollte der DAX weiter fallen, liegt die nächste große charttechnische Unterstützungszone zwischen 8.600 und 10.000 Punkten (rot eingefärbte Zone). Die untere Begrenzung des übergeordneten Aufwärtstrendkanals liegt aktuell bei rund 8.000 Punkten. Dies entspräche einem Rückgang über rund 40% und wäre damit historisch gesehen ein nur selten auftretender starker Verlust.

Fazit zum DAX

Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die aktuelle Situation eine günstige Einstiegsgelegenheit darstellt. Anleger sollten aber vor einem Einstieg auf kurzfristige Stabilisierungssignale achten. Solange sich der Abverkauf weiter fortsetzt, ist Vorsicht geboten. Sollte der DAX weiter fallen, werden wir die gezeigten Unterstützungszonen als mögliche Umkehrpunkte im Auge behalten.

DAX vs. TradingBrothers-Handelssysteme

Der nachfolgend dargestellte Chart zeigt einen Vergleich der Performance zwischen DAX und unseren Handelssystemen seit 2005:
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Viel Erfolg wünscht
Falk Elsner von TradingBrothers.

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