Alle Analysen Björn Heidkamp DAX
GLD

Goldpreis im Wochenverlauf etwas fester und kann sich über $1.400 halten

DAX

DAX-Future korrigiert im Aufwärtstrend und fällt unter 12.500 Punkte zurück

EURUSD

EUR/USD stabilisiert sich am Vorjahrestief

BS1

WTI Öl - Wilder Ritt auf schwarzem Gold!

GOLDUSD-23905332

Gold: Aufbruch in neue Höhen?

DAX

DAX: Dow auf Allzeithoch, und der DAX…

EURUSD

Standortbestimmung für den 15.07.2019

NKFX

Nikkei: Trendhoch weiter in Sicht

GOLDUSD-23905332

Gold und Silber - Strukturelles Desaster!

DAX

DAX – Längere Seitwärtsbewegung voraus

USDCHF

USDCHF weiter mit starker Korrektur – Die Handelsideen für den 12.07.2019 by Tickmill

EURAUD

EURAUD - WTI - FGBS – Die Handelsideen für den 11.07.2019 by Tickmill

MCDF

MC Donald’s - Zum Mond und nie wieder zurück?

BS1

WTI Öl - weitere Zugewinne, wir bleiben Investiert!

DBM

WTI ÖL - Wir sind Long investiert!

EURUSD

EURUSD Analyse: Anleger erwarten Zinssenkung

DAX

DAX – Inselumkehr?

EURUSD

EURUSD vor dem Test des Trendtiefs

DAX

DAX – Gap in Gefahr

FEXD

EURO STOXX 50: Massiver Big Picture Breakout?

CADCHF

CADCHF an wichtigem Widerstand

GLD

Goldpreis im Wochenverlauf etwas schwächer, schließt aber über $1.400

DAX

DAX-Future setzt Aufwärtstrend fort und erreicht neues Jahreshoch

EURUSD

EUR/USD deutlich unter Druck und testet erneut das Vorjahrestief

DAX

DAX: Erste Warnsignale

03.12.2018
Wie bewerten Sie diesen Artikel?

DAX mit kritischen Signalen

Kagels Trading GmbH
http://www.kagels-trading.de

Analyst: Björn Heidkamp

Markt: DAX-Index (Xetra)
Zeitpunkt der Analyse: 02.12.2018
Letzter Kurs: 11.257 Indexpunkte

DAX mit kritischen Signalen

Der abgebildete Chart zeigt die langfristige Kursentwicklung des deutschen Aktienindex DAX von 1990 bis heute, bei Kursen von 11.257 Indexpunkten. Jeder Notierungsstab stellt die Kursbewegung des DAX für ein Quartal dar.
Im Oktober hat der DAX erstmalig seit 2009 die eingezeichnete Aufwärtstrendlinie unterschritten. Parallel dazu, rutschte das deutsche Börsenbarometer signifikant unter die Unterstützungen der seit März 2018 bestehenden Seitwärtsbewegung um 11.700.
Der daraus resultierende dynamische Ausverkauf stoppte vorerst bei etwa 11.000.

Mittelfristige Konsolidierung

Aus der Perspektive des mittelfristigen Wochencharts befindet sich der DAX in einer Konsolidierungsphase auf die Abwärtsbewegung von 12.456 auf etwa 11.000 von Ende September bis Ende Oktober. Diese neutrale Seitwärtsbewegung wird durch die Widerstände zwischen 11.700 und 11.870 und dem Unterstützungsbereich um die psychologisch wichtige 11.000er Marke eingegrenzt.
Relative Schwäche gegenüber USA weiter anhaltend

Schon das ganze Jahr über lässt sich eine relative Besserentwicklung der US-Märkte gegenüber dem DAX beobachten. Auch im Hinblick auf die „Erholungsbewegung auf die Kursverluste“ der letzten Wochen und Tage schneidet die Entwicklung des deutschen Börsenbarometers schlechter als die seiner US-Pendants ab. Weiterhin finden sich für die absehbare Zukunft so gut wie keine Hinweise, dass der DAX die US-Indizes wie den S&P 500 nachhaltig hinter sich lassen könnte.

Hoffnungsschimmer Saisonalität

Aufgrund historischer Erfahrungswerte lassen sich für Aktien und Indizes statistische Durchschnittswerte berechnen.
Die Periode von November bis Januar ist für Aktionäre statistisch gesehen der beste Drei-Monats-Zeitraum des Jahres. Und selbst wenn man den Zeitabschnitt auf November bis April ausdehnt, zeigt sich die Überlegenheit der Wintermonate gegenüber den Sommermonaten.

Fazit

Insgesamt hat sich die langfristige Ausgangssituation aufgrund der kritischen Signale stark verschlechtert. Speziell Notierungen klar unter der psychologisch und technisch wichtigen Unterstützung bei 11.000 dürften daher eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung bis zur nächsttieferen Unterstützung von rund 10.500 initiieren. Bei Kursen darunter ist ein Test der nächsten runden Zahl um 10.000 nicht mehr unwahrscheinlich.

Aufgrund der verschlechterten technischen Verfassung dürften Erholungen trotz der positiven saisonalen Phase nur temporären Charakter aufweisen. Frühestens bei Kursen über 11.900 sollte die defensive Haltung gelockert werden.

Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Hinsichtlich der Weiterleitung der Analysten-Meinungen unterliegt die Tradesignal GmbH der Aufsicht der BaFin. Alle Analysen sowie die mit den verfügbaren Darstellungs- und Analysewerkzeugen erstellten und angezeigten Ergebnisse dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigungen, Bearbeitungen sowie sonstige unberechtigte Nutzungen werden zivil- und strafrechtlich verfolgt.