Alle Analysen Jens Chrzanowski EURUSD
GLD

XAUUSD – EURCAD – USDCNH Die Handelsideen für den 19. Oktober 2018 by Tickmill

WBS

WTI – DAX – AUDUSD Die Handelsideen für den 18. Oktober 2018 by Tickmill

USDJPY

USDJPY – ASX200 – USDCZK Die Handelsideen für den 17. Oktober 2018 by Tickmill

CHFJPY

CHFJPY – EURNOK – MIB Die Handelsideen für den 16. Oktober 2018 by Tickmill

Gold mit Befreiungsschlag

DAX

DAX: Die 11.700 sind das Kernlevel der nächsten Tage

EURUSD

EURUSD – GOLD – NIKKEI Die Handelsideen für den 15. Oktober 2018 by Tickmill

EURUSD

EUR/USD im Wochenverlauf fester und setzt Konsolidierung fort

DAX

DAX-Future erreicht Vorjahrestief

GLD

Goldpreis erreicht 10-Wochen-Hoch

DAX

DAX: Crash oder nur Korrektur?

GBPJPY

GBPJPY – BTCUSD – EURJPY Die Handelsideen für den 12. Oktober 2018 by Tickmill

EURGBP

AUDNZD – EURCAD – EURGBP Die Handelsideen für den 11. Oktober 2018 by Tickmill

EURUSD

EUR/USD: Harter Widerstand Voraus

EURUSD

EURUSD – XAUUSD – USDZAR Die Handelsideen für den 10. Oktober 2018 by Tickmill

WBS

WTI-Future wiederholt am Widerstandsbollwerk

USDJPY

Nikkei – WTI – USDJPY Die Handelsideen für den 08. Oktober 2018 by Tickmill

DAX

DAX – MIB – CADCHF Die Handelsideen für den 09. Oktober 2018 by Tickmill

DAX

DAX: Die Bären schieben

EURUSD

Standortbestimmung für den 01.10.2018

TDXP

Hohe Gewinn-Wahrscheinlichkeit im TecDAX

CC

Kakao: Bricht nächsten Support – Ziel bei 1870 US-Dollar

SLV

S&P500 – XAGUSD – USDCHF Die Handelsideen für den 05. Oktober 2018 by Tickmill

GBPJPY

WTI – GBPJPY – Stoxx50 Die Handelsideen für den 04. Oktober 2018 by Tickmill

EURUSD

EURUSD – FTSE100 – EURGBP Die Handelsideen für den 02. Oktober 2018 by Tickmill

13.06.2018
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EURUSD-Analyse: Kehrtwende für den EURUSD?

Donald Trumps Absage zur Abschlusserklärung mit den anderen G7-Staaten während des Gipfels und die vorzeitige Abreise sorgten wieder einmal für Verstimmung zwischen Trumps USA und den restlichen Gipfel-Staaten. Trotz der Krisenstimmung erholt sich der Kurs des EURUSD jedoch in den letzten Wochen. Eine mögliche Trendumkehr ist absehbar – vorausgesetzt es kommt nicht wieder zu unerwarteten Zwischenfällen in der Politik.

Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

Unterschrift

Rückblick (06.06.2018 - 12.06.2018)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1722 und damit deutlich über dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR markierte bereits am Mittwochmorgen das Tief im Betrachtungszeitraum. Er stieg von Mittwochvormittag dann ohne größere Rücksetzer, bis Donnerstagnachmittag, direkt an das Hoch der Betrachtungsperiode. Es gelang ihm aber nicht, sich über der 1,1800 zu etablieren. Bereits am Freitag ging es wieder unter dieses Level. Der Wochenschluss wurde bei 1,1768 formatiert. Zu Beginn der Handelswoche ging es abwartend seitwärts. Der EUR schwankte überwiegend in einer engen Box, ohne wesentlich unter die 1,1750 zu fallen und ohne wesentlich über die 1,1810 zu kommen.
Das Hoch in den letzten fünf Handelstagen lag deutlich über dem Level der Vorperiode. Der EUR konnte wieder ein Hoch über der 1,1800 formatieren. Dieses Hoch lag knapp 100 Pips über dem Level des letzten Betrachtungszeitraums. Das Tief lag mehr als deutlich über dem Level der Vorperiode. Die Range war mit 124 Pips sehr klein. Sie lag unter dem Level des letzten Betrachtungszeitraums und auch unter dem Jahresdurchschnitt.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1824/26 weiter bis an die 1,1841/43 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde um 2 Pips verpasst. Das Setup hat damit aber gut gegriffen. Die Rücksetzer gingen nicht unter die 1,1710, unsere unteren Anlaufbereiche wurden damit nicht angelaufen.

Wochenhoch*: 1,1839 Vorwoche 1,1745
Wochentief*: 1,1715 Vorwoche 1,1550
Wochenschluss: 1,1768 Vorwoche 1,1658
Wochen-Range*: 124 Pips Vorwoche 195 Pips

Wie könnte es weitergehen?

EUR/USD-WS: 1,1789.....1,1821/84.....1,1947....1,2014/46/80.....1,2138/86
EUR/USD-US: 1,1697/57/04.....1,1567/35.....1,1488.....1,1331.....1,1241.....1,1163.....1,1088

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden

Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

• Box-Bereich: 1,3039 bis 1,0504
• Tagesschlusskurs-Marken: 1,2046 und 1,1535
• Intraday-Marken: 1,1881 und 1,1697
• Die Range: 1,3479 bis 0,9631

Ausblick für die kommenden fünf Handelstage:

Chartcheck:

Viel hat sich charttechnisch in den letzten fünf Handelstagen nicht getan. Im Daily konnte sich der EUR zwar wieder über die EMA20 schieben, es ist ihm aber nicht gelungen, sich signifikant von dieser Linie zu entfernen. im 4h Chart ist der EUR wieder unter die EMA20 gefallen. Er wird aktuell auf dieser Zeitebene von der EMA50 gestützt. (1,1740) Er befindet sich damit erneut in keiner einfachen Lage. Er hat es nicht geschafft, sich deutlich nach Norden abzusetzen. Sollte er jetzt zwei rote Kerzen unter der EMA50 im 4h Chart ausbilden, so könnte es wieder größere Rücksetzer geben. Ein Tagesschluss unter der 1,1740 mit einer Bestätigung am Folgetag könnte ein Hinweis darauf sein, dass der EUR Ziele um 1,1550/1,15000 anlaufen könnte. Bei ausgeprägter Abwärtsdynamik könnte er auch weiter bis an die 1,1350/00 und dann weiter bis an die 1,1000 laufen. Entspannen würde sich das Ganze erst mit einem Tagesschluss über der 1,1830 mit Bestätigung am Folgetag. Dann hätte der EUR wieder Platz an die 1,2000/1,2150. Die Kursmuster könnten so interpretiert werden, dass die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Abtauchens höher sind als ein Ausbruch in Richtung Norden. In den letzten beiden Handelswochen hat es eindeutig an Aufwärtsdynamik gefehlt.
Fazit: Der EUR bewegt sich weiterhin in einer engen Box. Erst über der 1,1830 oder unter der 1,1740 auf Tagesschlussbasis könnten sich die weiteren Richtungen ergeben. Auf der Oberseite hat er mit Überschreiten der 1,1830 Perspektiven in Richtung der 1,20000, mit einem Unterschreiten der 1,1740 könnte es bis an die 1,1550/1,15000 gehen.

Rahmenbedingungen:

In dieser Woche tagen sowohl die FED (Mittwoch) als auch die EZB (Donnerstag) Beide Ereignisse könnten einen kursbestimmenden Einfluss auf den EUR haben. Die FED könnte sich bereits in dieser Woche für einen Zinsschritt entscheiden - so die Meinung der Analysten. Wir gehen davon aus, dass sich dies erst im nächsten Quartal einstellen wird. Die Konjunktur läuft auf Volldampf, allerdings ist die Inflation noch nicht nachhaltig angestiegen. Da jeder Zinsschritt auch die US Refinanzierung verteuert und damit die Zinsbelastung erhöht, könnte diese Überlegung dazu führen, dass von einem weiteren Zinsschritt aktuell abgesehen wird. Sollte es aber dazu kommen, könnte der EUR erneut unter Druck kommen.

Die EZB wird nichts an der Zinsschraube machen. Sie wird sich aber einlassen, wie sie mit dem Aufkaufprogramm umgehen möchte. Dieses soll Ende September ja auslaufen. Vorstellbar ist durchaus, dass die EZB diesen Termin verlängern könnte, das Volumen aber reduziert. Die Zentralbank hat in den letzten Jahren immer eine offensive Position eingenommen. Die neue Regierung in Italien könnte auch dazu beitragen, dass die EZB auch in den nächsten Monaten die moderate Grundhaltung beibehält.

Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen:

Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1740 zu etablieren. Gelingt dies so könnte der EUR versuchen, zunächst die 1,1757/59 und dann die 1,1772/74 zu erreichen. Bereits hier könnten sich erneute Rücksetzer einstellen, bzw. der EUR könnte Probleme haben, sich über dieses Level zu schieben. Wird der Bereich aber mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte der EUR die 1,1792/94, die 1,1806/08 und dann die 1,1821/23 anlaufen. Auch im Bereich der 1,1821/23 könnte es nicht weitergehen. Denkbar ist, dass die Aufwärtsbewegung spätestens hier zum Erliegen kommt. Schafft es der EUR aber, sich über die 1,1821/23 zu schieben, so wären die nächsten Anlaufziele bei 1,1831/33, bei 1,1843/45, bei 1,1852/54 und dann bei 1,1865/67 bzw. bei 1,1880/82 zu suchen. Über der 1,1880/82 könnte der EUR bei ausgeprägter Dynamik auch noch die 1,1896/98, die 1,1907/09 und die 1,1921/23 erreichen.

Kann sich der EUR nicht über der 1,1740 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst an die 1,1729/27, bzw. an die 1,1725/23 gehen. Bereits hier hat der EUR die Möglichkeit der Stabilisierung und der Erholung. Gelingt dies aber nicht, so könnte er dann die 1,1715/13, die 1,1705/03 und dann die 1,1695/93 anlaufen. Rutscht der EUR unter die 1,1695/03, so wären die nächsten Anlaufziele bei 1,1680/78, bei 1,1667/65, bei 1,1651/49 bzw. bei 1,1640/38 zu suchen. Unter der 1,1640/38 kämen dann die 1,1624/22, die 1,1611/09, die 1,1604/02 und dann die 1,1590/88 als weitere Anlaufziele in Betracht. Bei ausgeprägter Abwärtsdynamik könnte der EUR auch die 1,1578/76, die 1,1566/64, die 1,1555/53 und dann die 1,15536/34 erreichen.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/ abwärts

Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

• 14.06.2018: EUR – EZB-Zinsratenentscheidung
• 14.06.2018: USA – Einzelhandelsverkäufe
• 20.06.2018: USA – Hausverkäufe

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Im Namen von Admiral Markets wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!
Unterschrift
Ihr Jens Chrzanowski
Admiral Markets Group AS, Member of the Management Board, Co-CEO

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