Alle Analysen Cord Uebermuth DAX
GOLDUSD-23905332

Gold und die unüberwindbare Hürde

DAX

DAX: Trump, FED und Iran

DAX

DAX – Abwarten im Dreieck

EURUSD

Standortbestimmung für den 17.06.2019

GLD

Goldpreis erreicht neues Jahreshoch, kann aber Kursgewinne zum Wochenschluss nicht halten

DAX

DAX-Future vor Trendwechsel?

EURUSD

EUR/USD zum Wochenschluss stark unter Druck

EURUSD

EURUSD - GBPUSD - DOW – Die Handelsideen für den 17.06.2019 by Tickmill

GBPJPY

GBPJPY - AUDUSD - EURDKK – Die Handelsideen für den 14.06.2019 by Tickmill

GBPAUD

GBPAUD - USDZAR - EURNZD – Die Handelsideen für den 13.06.2019 by Tickmill

EURUSD

EURUSD Analyse: Zinspolitische Entscheidungen als Kurstreiber?

DAX

DAX – Negatives Szenario?

AUDCAD

AUDCAD - EURHUF - IBEX – Die Handelsideen für den 12.06.2019 by Tickmill

EURUSD

Euro/USD: Trend läuft an!

DAX

DAX vor holprigem Sommer?

DAX

DAX – Abwärtstrend wird getestet

DAX

DAX: Eine Etablierung über 12.100 bietet weiteres Poential

SPXS/US/NV

SP500 – USDCAD - WTI – Die Handelsideen für den 11.06.2019 by Tickmill

GLD

Goldpreis setzt Kursanstieg fort und erreicht neues Jahreshoch

DAX

DAX-Future kann Vorwochenverlust ausgleichen und notiert wieder über 12.000 Punkten

EURUSD

EUR/USD meldet sich zurück und erreicht 2-Monatshoch

SLV

Silber: Jetzt billig kaufen?

DAX

DAX – US-Arbeitsmarktdaten im Fokus

USDJPY

USDJPY - WTI - MIB – Die Handelsideen für den 07.06.2019 by Tickmill

DAX

DAX – Unsicherheit bleibt

19.10.2015
Wie bewerten Sie diesen Artikel?

DAX Handelsmarken für KW 43 2015

Der DAX osszillierte in der zurückliegenden Handelswoche zwischen 9885 Indexpunkten auf der Unterseite und 10187 Indexpunkten auf der Oberseite und schloss die Woche in etwa auf Niveau des Eröffnungskurses vom letzten Montag bei 10105 Indexpunkten. Im späten Handel ging der FDAX in der Folge eines festeren Schlusskurses an der Wallstreet mit 10116 aus dem Handel.

Da die 9300 Punktemarke per Wochen- und Monatsschluss im letzten Monat nicht unterschritten wurde, nutzten die Bullen in der Folgezeit ihre Chance und konnten den DAX inzwischen zeitweise fast 10 Prozent in die Höhe hieven. Gleichwohl bewegt sich der DAX weiterhin unterhalb seiner Minimumreaktion seit der laufenden Abwärtsbewegung, welche im April diesen Jahres beim Allzeithoch ihren Ausgang nahm. Ein 50/200 MDA Bearish cross over mahnt zu dem weiter zur Vorsicht und allzu großem Optimismus. Solange dies der Fall ist kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu erneuten Kursverlusten im deutschen Leitindex kommt. Eine Vielzahl an Faktoren wird in der kommenden Woche und der Folgezeit den Markt zu dem bewegen.

Solange der DAX per Wochenschluss unterhalb der Minimumreaktion bei 10502 Indexpunkten notiert und unter dem unbestätigten Widerstand bei 10524 Indexpunkten zusammen mit dem Horizontalwiderstand bei 10652 Indexpunkten per Wochenschluss verhaart und diesen auch nicht per Monatsschluss aus dem Markt nimmt und somit die derzeit grundlegende negative Bias nicht zu Gunsten der Bullen dreht, bleibt der Markt weiterhin absturzgefährdet.

Daher wird es in der kommenden Woche sicherlich elementar sein, für die Bullen die 10000´er Marke im DAX zu verteidigen. Dabei sollte der DAX per Tagesschlusskurs nicht mehr unter 9950 Indexpunkte rutschen, andernfalls droht ein gap close Szenario der Kurslücke aus dem Vormant bei 9552 Indexpunkten.

Oberhalb der Unterstützungszone von 9890/9950 Indexpunkten besteht prinzipiell die Chance für weitere Kurszugewinne, gleichwohl bleibt auch dies abzuwarten, da oberhalb von 10200 Indexpunkten mit einer Reihe von Positionsschieflagen zu rechnen ist. Als besonderen Belastungsfaktor könnte die zunehmende Eskalation der Masseneinwanderung die Stimmung der Marktteilnehmer strukturell nachhaltig beeinflussen und eintrüben lassen.

Zwar arbeitet der DAX gerade daran einen mehr als symbolträchtigen Gravestone Doji im Jahreschart zu neutralisieren, aber angesichts des eskalierenden und politisch offenbar von höchster Stelle aus gewollten ungebremsten Flüchtlingsproblematik sind langfristig nachhaltig negative Folgen für die Wirtschafts- und Sozialsysteme im Generationsübergreifenden Kontext als wahrscheinlich anzunehmen, die nicht nur die wirtschaftliche Stabilität in Europa und in Deutschland im speziellen gefährden, sondern Anlass für eine mehr als kritische Wertung der Handlungen der politisch Verantwortlichen sein sollte.

Die fehlende Befestigung der Aussengrenzen der EU und der deutschen Grenze und damit des deutschen Staatsgebietes, die den massenhaften illegalen Grenzübertritt von rund 10000 Flüchtlingen pro Tag derzeit zulässt, lassen erhebliche Zweifel an der Kompetenz und Handlungsfähigkeit der politischen Akteure auf höchster Ebene aufkommen, da die mit der ungezügelten Einwanderung verbundenen Risiken für den sozialen Frieden in Deutschland und Europa mit jedem Tag weiter zunehmen werden. Angesichts der mangelenden Bereitschaft der Bundesregierung das deutsche Hoheitsgebiet vor der Masseninvasion aus dem nahen Osten zu schützen, stellt sich die Frage, inwieweit hier der Schutz des Souveräns im eigenen Land noch Priorität geniesst.

Ohne Sicherung und Befestigung der Aussengrenzen der EU und der deutschen Grenzen, sollten die Marktteilnehmer ein langfristiges strukturell ausgelöstes Katastrophenszenario für die europäischen Aktienmärkte und den DAX im speziellen als alternative Möglichkeit zu einem bullischen Marktszenario meines Erachtens ernsthaft inzwischen in Betracht ziehen. Dies gilt auch mit Blick auf die jüngsten Bemühungen der EU die Türkei offenbar in die EU zu integrieren. Sollte dies passieren, dann wird es nach meinem Dafürhalten nur ein Frage von zwei bis maximal drei Generationen sein, bis wir in Europa Zustände haben, wie derzeit im Nahen Osten.

Helmut Schmidt warnte bereits vor mehr als 10 Jahren vor den Folgen einer Massenimmigration. Mehr dazu auch unter folgendem Link:

http://indextrader24.blogspot.de/2015/09/helmut-schmidt-uber-die-gefahren-der.html

Auch wenn die EZB ihre Geldschleusen im Rahmen einer unerlaubten Staatsfinanzierung unter dem Vorwand der Flüchtlingskrise möglicherweise am Donnerstag weiter öffnen sollte, so sind solche Massnahmen mit nicht unerheblichen Stabilitätsrisiken für die Finanzmärkte und die Gesellschaftssysteme in Europa verbunden. Die Verfassungsmässigkeit der EZB-Massnahmen ist bereits heute Anlass für eine Verfassungsklage gegen die deutsche Bundesregierung, die keinen Widerspruch gegen diese unerlaubte Staatsfinanzierung von anderen EU-Mitgliedsstaaten einlegt und diese billigend in Kauf zunehemen scheint, was als Enteignung der Sparer gewertet werden kann und somit einen elementaren Verstoss gegen das Grundgesetz darstellen dürfte.

http://www.buergerklage.de/

Es muss nach meinem dafürhalten davon ausgegangen werden, dass die Unterlassung der Befestigung der EU-Aussengrenzen und der nationalen Grenzen bei fortgesetzer illegaler Massenimigration zu einem Bürgerkrieg im mittel- und langfristigen Kontext in Europa führen wird und der Wirtschaft und den Ökonomien über Europa hinaus massiven wirtschaftlichen Schaden zufügen wird. Die Ausbildung von Parallelgesellschaften mit autonomen Rechtsvorschriften dürfte dann im weiteren Verlauf langfristig zur Auflösung der europäischen Rechtssysteme führen.

Die politisch Verantwortlichen für diesen Massenexodus und die Masseninvasion nach Deutschland, müssen sich vor dem Risiko solcher Szenarien zurecht fragen lassen, ob sie die grundgesetzlich geschützten Eigentumsrechte und in den vergangenen Jahrhunderten von den europäischen Völkern mühsam mit Millionen von Toten erkämpften Freiheiten und Rechte einfach kurzerhand der selbstzerstörerischen Ideologie einzelner Parteien und Parteiinteressen opfern wollen.

Die Handlungsweisen der Regierungsparteien, wie auch des Parlaments, weisen auf zunehmende Auflösungserscheinungen der Staatsorgane hin. Denn ein Staat der es unterlässt millionenfachen illegalen Übertritt der Grenzen des eigenen Hoheitsgebietes zu unterbinden handelt grob fahrlässig und gefährdet vorsätzlich die innere Sicherheit des Landes und damit die vom einzelenen an den Staat übergebene elementare Fürsorgepflicht dem Souverän gegenüber.

Als besonders bedenklich muss hierbei die mangelnde Trennung zwischen Staat und Kirche gewertet werden, da es offenbar der Bundeskanzlerin nicht gelingt die hoheitlichen elementaren Aufgaben des Staates zum Schutz der eigenen Bevölkerung in Form von Befestigung und Sicherung der deutschen Aussengrenzen zu vollziehen, ja mehr noch mit Verweis auf religiös motivierte Weltanschauungen diese vorsätzlich unterlässt und damit im langfristigen Kontext die freiheitlich demokratische Grundordnung Deutschlands und damit auch Europas nachhaltig in Frage stellt, ja am beseitigen ist. Eine in meinen Augen mehr als nur gefährliche Entwicklung.

Hierbei geht es vor allem um die zukünftige Sicherung des sozialen Friedens in Deutschland und Europa der unabdingbare Voraussetzung für einen Fortbestand der friedlichen Koexistenz der einzelen Gesellschaftsgruppen in Europa ist und damit auch für die Sicherung der Rahmenbedingungen der Ökonomien.

Auch die Öffnung der EU zur Türkei ist mehr als kritisch zu werten. Interkulturelle Konflikte sind damit in Europa bereits heute vorprogrammiert, wenn diese Pläne tatsächlich umgesetzt werden, die am Ende im langfristigen Kontext auch in einem Szenario der Christenverfolgung innerhalb der derzeitigen Grenzen Europas enden können. Wer solche Szenarien bei seinen politischen Entscheidungen nicht in Betracht zieht und angesichts der Masseninvasion aus dem nahen Osten berücksichtigt, verletzt die vom Souverän an die entsprechenden Staatsorgane übertragen Fürsorgepflicht zum Schutz des eigenen Volkes in elementarster Weise und schaufelt somit sprichwörtlich nicht nur Deutschland, sondern auch Europa das eigene Grab.

Insofern kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt meines Erachtens nicht mehr ausgeschlossen werden, dass wenn die Sicherung und Befestigung der EU-Grenzen und ggf. der nationalen Grenzen nach spanischem Vorbild wie in Gibraltar unterbleibt, dass die Märkte zum Jahresende doch noch den Grabstein über dem DAX herausholen werden - sprich die wirtschafltiche Zukunft Deutschland anfangen werden in negativer Hinsicht einzupreisen.

Kurzum - ein wesentlicher Faktor für die weitere Entwicklung des DAX und der europäischen Aktienmärkte wird meines Erachtens die Sicherung und Befestigung der EU-Aussengrenzen darstellen. Bleibt diese weiterhin aus und wird sie weiter vorsätzlich seitens der Regierungen unterlassen, dann ist auch ein Crashszenario im langfristigen Kontext als zunehmend wahrscheinlich anzusehen. Vor diesem Hintergrund sollten die Anleger in der kommenden Woche das Marktverhalten des DAX im Bereich der folgenden Handelsmarken genauestens verfolgen.

OT = 10255 Indexpunkte
GWK = 10072 Indexpunkte
UT = 9955 Indexpunkte


Innerhalb von 9955 Indexpunkten auf der Unterseite und 10255 Indexpunkten auf der Oberseite ist der DAX diese Woche als neutral einzustufen. Ein Bruch der Bereichsbegrenzungen löst enstprechende Kauf- oder Verkaufssignale aus.

Mit freundlichen Grüssen.

Cord Uebermuth.

Wichtiger Hinweis:

Die gemachten Angaben spiegeln lediglich die Einschätzung des Autors wieder und dienen zur Information. Sie stellen keine Handelsaufforderung dar. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Ausführungen kann keine Gewähr übernommen werden. Aktien können steigen oder fallen. Der Einsatz von Derivaten und anderen Finanzinstrumenten kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko. Für Vermögensschäden wird keine Haftung übernommen. Der Autor behält sich vor die abgegebene Einschätzung zum betreffenden Underlying zu ändern, sofern es die Marktentwicklung erfordert.

Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person nicht im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten nicht an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Es besteht kein Interessenskonflikt.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Hinsichtlich der Weiterleitung der Analysten-Meinungen unterliegt die Tradesignal GmbH der Aufsicht der BaFin. Alle Analysen sowie die mit den verfügbaren Darstellungs- und Analysewerkzeugen erstellten und angezeigten Ergebnisse dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigungen, Bearbeitungen sowie sonstige unberechtigte Nutzungen werden zivil- und strafrechtlich verfolgt.