28.07.2012
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Werden die DAX-Bären vor den Ratssitzungen der kommenden Woche nervös?

Die vergangene Handelswoche begann genau so, wie in der Analyse für die vergangenen Woche erwartet. Der Bruch der wichtigen Unterstützungsregion zwischen 6.530 / 40 Punkten bzw. der Bruch des Aufwärtstrendkanals nach unten sorgte für einen Test des Juli-Tiefs bei 6.347 Punkten, welches gar unterschritten werden konnte. Allerdings konnten die Bullen diesen Bereich verteidigen und mit den Aussagen am Donnerstag von EZB-Ratspräsident Draghi, dass die Europäische Zentralbank innerhalb ihres Mandats bereit sei, alles Erforderliche zu tun, um den Euro zu erhalten, kam es zu einem satten Bull Run. Die Fortsetzung dieses am Freitag infolge weiterer Pro-Euro-Äußerungen seitens Merkel und Hollande sorgte dann sogar dafür, dass der DAX bullish bei 6.784 Punkten aus dem Handel ging.
Durch die Anpassung des Aufwärtstrendkanals im Tageschart wird ersichtlich, dass ein nachhaltiges Überwinden des Juli-Hochs bei 6.778 Punkten vor dem Hintergrund der aktuell optimistischen Stimmung der Marktteilnehmer wohl äußerst realistisch scheint. Die kommende Woche hält eine Fülle an richtungsweisenden Daten bereit, die den DAX gar in Richtung des Hochs aus dem Monat Mai bei 6.875 Punkten befördern könnten. Besonders die Zinsentscheidung der EZB und Äußerungen im Bezug auf das weitere Verfahren im Bezug auf die Euro-Schuldenkrise am Donnerstag könnte Short-positionierten die Schweißperlen auf die Stirn treiben und erneut anziehende Kurse begünstigen. Bei Erreichen der 6.875er Marke dürfte in diesem Bereich auch ungefähr die obere Aufwärtstrendkanalbegrenzung verlaufen.
Das Chartbild für den DAX trübt sich erst mit dem Unterschreiten des Vorwochentiefs bei 6.316 Punkten ein. Ein schwer vorzustellendes Szenario nach den Vorkommnissen am Donnerstag und Freitag vergangene Woche.

Wichtige Marken (30.07. – 03.08.2012):

Support:
6.316

Resist: 6.875 | 6.778

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