24.07.2012
Wie bewerten Sie diesen Artikel?

EUR/USD: Wohin taumelt der Euro noch?

Nun ist sie zurück die Eurokrise. In der Presse wird spekuliert – wieder einmal, muss man sagen – dass Griechenland die Eurozone verlässt. Der IWF habe angeblich keine Lust mehr, Geld in das Fass ohne Boden zu kippen. Der IWF hat das zwar dementiert, aber sollten die Geldgeber erneut keine Reformfortschritte feststellen, dann könnte Griechenland im September insolvent sein. In Spanien brodelt es auch weiter, die Anleiherenditen stiegen auf ein neues Rekordhoch. Dazu kommen die Rezession in einigen Teilen Europas und die insgesamt schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone.

Der Euro wird zur Leihewährung für Carry Trades
Mit dem Euro kann es da doch nur weiter abwärts gehen, oder? Für immer mehr Experten ist daher der Euro jedenfalls die Leihewährung Nummer eins, um in höher verzinste Währungen wie den Mexikanischen Peso oder andere zu investieren. Das nennt man Carry Trades. Früher war dies der US-Dollar und davor der Yen. Aber so einfach ist es natürlich nicht. Der Euro kann auch rasch wieder deutlich zulegen, sollte sich eine Entspannung der Eurokrise anzeichnen – und auch das ist ja möglich. Allerdings wird der Wechselkurs EUR/USD aller Wahrscheinlichkeit nach die Unterstützung bei 1,2000 USD ins Visier nehmen, denn diese Marke wollen wohl viele Trader sehen. Es ist das Tief von Anfang 2010, als die erste Welle der Eurokrise über die Märkte schwappte. Nach einem Test dieser Marke ist aber eine kräftige Gegenbewegung möglich – aller negativen Berichterstattung zum Euro zum Trotz.

Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht

Ihre
Devisen-Trader Redaktion
http://www.devisen-trader.de

Der Devisen-Trader ist Deutschlands großer Devisen-Börsenbrief und liefert konkrete Empfehlungen für Optionsscheine, Hebelzertifikate und Forex-Trades.
Jetzt TESTEN: http://www.devisen-trader.de/abo.html

Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person nicht im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten nicht an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Es besteht kein Interessenskonflikt.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Hinsichtlich der Weiterleitung der Analysten-Meinungen unterliegt die Tradesignal GmbH der Aufsicht der BaFin. Alle Analysen sowie die mit den verfügbaren Darstellungs- und Analysewerkzeugen erstellten und angezeigten Ergebnisse dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigungen, Bearbeitungen sowie sonstige unberechtigte Nutzungen werden zivil- und strafrechtlich verfolgt.