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14.07.2017 14:46, Dow Jones

Fed von flauer US-Inflation ausgebremst

Von Jeffrey Sparshott

WASHINGTON (Dow Jones)--Der Preisauftrieb in den USA ist im Juni verhalten geblieben. Die niedrige Inflation ist der Hauptgrund, warum die Federal Reserve zögert, die Zinsen weiter zu erhöhen. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, stagnierten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten im Vorfeld mit einem Anstieg von 0,1 Prozent gerechnet. Die für den Mai gemeldete Preisentwicklung von minus 0,1 Prozent wurde bestätigt.

WASHINGTON (Dow Jones)--Der Preisauftrieb in den USA ist im Juni verhalten geblieben. Die niedrige Inflation ist der Hauptgrund, warum die Federal Reserve zögert, die Zinsen weiter zu erhöhen. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, stagnierten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten im Vorfeld mit einem Anstieg von 0,1 Prozent gerechnet. Die für den Mai gemeldete Preisentwicklung von minus 0,1 Prozent wurde bestätigt.

Dadurch ergab sich eine Jahresteuerung von 1,6 (Vormonat: 1,9) Prozent. Damit ist die Jahresinflation den vierten Monat in Folge zurückgegangen. Die Federal Reserve peilt eine Inflationsrate von rund 2 Prozent an. In der Kernrate, die die besonders volatilen Preise für Energie und Lebensmittel außen vor lässt, ergab sich eine unveränderte Jahresrate von 1,7 Prozent.

Im Monatsvergleich stieg die Kernteuerung um 0,1 Prozent. Volkswirte hatten eine Rate von 0,2 Prozent erwartet. Schon im Mai war eine Zunahme der Kernrate um 0,1 Prozent verzeichnet worden.

Im Juni wurde die Teuerung von fallenden Energiepreisen gebremst. Die Benzinpreise sanken um 2,8 Prozent, die Preise für Lebensmittel blieben stabil. Die Kosten für Wohnraum - die rund ein Drittel des Gesamtindex ausmachen - kletterten um 0,2 Prozent.

Fed-Chefin Janet Yellen hat sich bei ihrer Kongressanhörung besorgt über den geringen Preisdruck in den USA gezeigt. "Es ist unsicher, wann und wie stark die Inflation auf die steigende Auslastung der Kapazitäten reagieren wird", erklärte Yellen. Sie gab sich aber zuversichtlich, dass die dämpfenden Effekte nur vorübergehender Natur sind.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/apo/smh

(END) Dow Jones Newswires

July 14, 2017 08:46 ET (12:46 GMT)