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06.01.2017 14:42, Dow Jones

US-Jobwachstum schwächer, aber Löhne ziehen kräftig an

Von Eric Morath

WASHINGTON (Dow Jones)--Das Stellenwachstum in den USA hat sich im Dezember abgeschwächt, doch die Löhne stiegen mit der höchsten Jahresrate seit 2009. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 156.000, während von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte einen Stellenzuwachs um 183.000 erwartet hatten. Zugleich wurden die Angaben für die beiden Vormonate sowohl nach oben als auch nach unten revidiert, netto ergab sich daraus ein Zuwachs um 19.000 Jobs für November und Oktober.

WASHINGTON (Dow Jones)--Das Stellenwachstum in den USA hat sich im Dezember abgeschwächt, doch die Löhne stiegen mit der höchsten Jahresrate seit 2009. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 156.000, während von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte einen Stellenzuwachs um 183.000 erwartet hatten. Zugleich wurden die Angaben für die beiden Vormonate sowohl nach oben als auch nach unten revidiert, netto ergab sich daraus ein Zuwachs um 19.000 Jobs für November und Oktober.

Die separat erhobene Arbeitslosenquote stieg im Dezember auf 4,7 von 4,6 Prozent, wie von Ökonomen erwartet. Für diese Statistik werden private Haushalte befragt, für die Beschäftigtenzahl hingegen Unternehmen und Behörden.

Die sogenannte Beschäftigungsquote - also der Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtheit der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter - stieg von 62,6 auf 62,7 Prozent.

Die US-Stundenlöhne stiegen um 0,4 Prozent oder 0,10 Dollar auf 26,00 Dollar. Ökonomen hatten ein Plus von 0,3 Prozent erwartet. Im Jahresvergleich lagen die Löhne um 2,9 Prozent höher, die höchste Rate seit über sieben Jahren.

Die Dynamik des Stellenaufbaus in den USA hat im Trend der letzten Quartale zwar leicht an Dynamik eingebüßt, was bei der hohen Auslastung des Arbeitsmarktes aber nicht weiter verwunderlich ist. Bei der US-Notenbank und damit auch an den Kapitalmärkten dürfte die Entwicklung der Stundenlöhne große Beachtung finden, meinen die Ökonomen von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Steigende Löhne bilden die Basis für einen nachhaltigen Inflationsanstieg.

Mitarbeit: Andreas Plecko

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/apo/smh

(END) Dow Jones Newswires

January 06, 2017 08:42 ET (13:42 GMT)