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26.04.2017 07:38, Dow Jones

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Basispunkte auf 2,34 Prozent.

+++++ DEVISENMARKT +++++

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Di, 17.34 Uhr 
EUR/USD   1,0945  +0,2%    1,0928         1,0934 
EUR/JPY   121,89  +0,4%    121,40         121,29 
EUR/CHF   1,0862  +0,0%    1,0858         1,0851 
GBP/EUR   1,1727  -0,0%    1,1744         1,1744 
USD/JPY   111,38  +0,3%    111,09         110,94 
GBP/USD   1,2834  -0,0%    1,2835         1,2841 
 

Der Euro kann im frühen europäischen Handel die jüngsten Gewinne behaupten. Gestützt wird die Gemeinschaftswährung vor allem von der Zuversicht über einen Wahlsieg von Emmanuel Macron gegen Marine Le Pen bei der französischen Präsidentschaftswahl. Rund 68 Prozent der Franzosen würden die Eurozone laut einer Umfrage unterstützen, was dem europafreundlichen Macron in die Karten spiele, heißt es. Vor diesem Hintergrund dürfte es mit dem Euro auf kurzse Sicht weiter nach oben gehen, sagt Osao Iizuka, Leiter des Devisenhandels bei der Sumitomo Mitsui Trust Bank.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL      zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex    49,53      49,56  -0,1%    -0,03  -12,3% 
Brent/ICE    52,07       52,1  -0,1%    -0,03  -10,8% 
 

Beim Ölpreis kam es nach dem jüngsten Preisrutsch zu einer Erholung, gestützt auch vom schwächeren Dollar. Seit dem Hoch am 11. April hat der WTI-Preis rund 8 Prozent nachgegeben. Am Dienstag legte US-Leichtöl im späten Geschäft um 1 Prozent zu auf 49,75 Dollar, Brentöl rückte noch etwas stärker vor. Der Markt bleibe zwar geprägt von der Furcht vor Überversorgung, doch hofften Teilnehmer auf sinkende Lagerbestände in Amerika, sagten Händler. Die Daten werden am Mittwoch veröffentlicht.

METALLE

METALLE         zuletzt    Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.263,25  1.262,50  +0,1%    +0,75   +9,7% 
Silber (Spot)     17,61     17,59  +0,1%    +0,02  +10,6% 
Platin (Spot)    954,40    956,00  -0,2%    -1,60   +5,6% 
Kupfer-Future      2,59      2,58  +0,3%    +0,01   +3,0% 
 

Angesichts der erkennbar gestiegenen Risikoneigung blieb auch der Goldpreis unter Druck. Trotz der Schwäche des Greenbacks, der Gold für Anleger außerhalb des Dollarraums billiger macht, fiel der Preis für die Feinunze des Edelmetalls nochmals um 1,2 Prozent auf 1.264 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

USA

Mit seinem harten Kurs in der Einwanderungspolitik hat US-Präsident Donald Trump eine weitere Niederlage einstecken müssen. Ein Richter am Bundesgericht von San Francisco stoppte am Dienstag ein Dekret des Präsidenten, durch das jenen Städten die Bundeshilfen gestrichen werden könnten, die illegalen Einwanderern Zuflucht bieten.

HANDELSSTREIT USA/KANADA

Der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada schaukelt sich hoch. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau drohte am Dienstag mit einer harten Reaktion auf Strafzölle für kanadisches Holz, die das US-Finanzministerium am Vortag verhängt hatte. Streit gibt es auch um neue kanadische Restriktionen für den Export von US-Milchprodukten in das Nachbarland.

BHP BILLITON

Ein längerer Streik in einer Kohlenmine in Chile und Sturmschäden an Eisenbahnlinien im Osten Australiens haben BHP Billiton im vergangenen Quartal belastet. Der Minenkonzern musste seine Produktionsziele für Kokskohle und Kupfer senken. Den Ausblick für die Eisenerzproduktion grenzte BHP nach dem für diese Jahreszeit ungewöhnlich feuchten Wetter ein, hielt aber an seiner Prognose für Energiekohle und Erdöl fest.

UNIBAIL-RODAMCO

Unibail-Rodamco ist im ersten Quartal auch dank Zukäufen gewachsen. Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Umsatz um 1,5 Prozent auf 528,6 Millionen Euro. Einem höheren Umsatz mit Einkaufszentren standen dabei deutlich rückläufige Erlöse mit Bürogebäuden gegenüber.

SCHAEFFLER

Die Ratingagentur Fitch hat dem Autozulieferer Schaeffler eine solide Bonitätsbewertung zuerkannt. Wie die Agentur mitteilte, stuft sie das Emittentenausfallrating (IDR) des Konzerns mit BBB- ein, was in die Kategorie des sogenannten Investmentgrade-Ratings fällt. Der Ausblick ist stabil.

KLÖCKNER

Höhere Preise sowie Erfolge bei der Restrukturierung lassen beim Stahlhändler Klöckner & Co SE die Kasse klingeln. Die Gesellschaft sieht sich denn auch "voll auf Kurs", die Jahresziele zu erreichen. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um 15,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Auch operativ lief es besser: Das operative Ergebnis (EBITDA) habe sich mehr als vervierfacht, auf 77 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. Es lag damit leicht über der Anfang März prognostizierten Spanne von 65 bis 75 Millionen Euro.

CTS-EVENTIM

Der Chef des Ticketvermarkters CTS Eventim verkauft einen Teil seiner Aktien. Die KPS Stiftung des Vorstandsvorsitzenden Klaus-Peter Schulenberg will bis zu 4,8 Millionen CTS-Aktien in einem beschleunigten Bookbuildingverfahren verkaufen, wie das Unternehmen mitteilte. Die Platzierung in den Aktien von CTS Eventim ging nach Aussage aus dem Handel schnell über die Bühne. Die Titel wurden demnach bei 36 Euro je Aktie platziert. Die Aktien haben damit einen Gegenwert von knapp 173 Millionen Euro.

GRAMMER

Grammer hat im Machtkampf mit einem Investor einen juristischen Sieg eingefahren. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat die Vollstreckung einer einstweiligen Verfügung gegen die Grammer AG einstweilig eingestellt, teilte das Unternehmen mit. Erwirkt hatte diese die Prevent DEV GmbH der Unternehmerfamilie Hastor. Sie wollte damit die Ausgabe von Aktien aus einer im Februar begebenen Pflichtwandelanleihe an den Grammer-Partner Ningbo Jifeng verhindern.

CREDIT SUISSE

Credit Suisse hat zum Jahresstart nach dem hohen Verlust zuletzt wieder einen Gewinn erzielt und eine Kapitalerhöhung angekündigt. Die Schweizer Großbank will das Kapital laut Mitteilung um 4 Milliarden Schweizer Franken erhöhen.

SAFRAN

Der Luftfahrtkonzern Safran hat seine Umsätze im ersten Quartal organisch um 5,5 Prozent gesteigert. Der bereinigte Umsatz erreichte 3,982 Milliarden Euro, wie die Franzosen mitteilten. Gestiegen seien vor allem die Einnahmen aus dem Verkauf von Ersatzteilen. Aber auch das Rüstungsgeschäft sei wieder gewachsen.

AT&T

Der US-Telekommunikationskonzern AT&T hat im ersten Quartal beim Umsatz die Erwartungen verfehlt, lag aber mit seinem Gewinn im Rahmen der Experten-Prognosen. Der Mobilfunkanbieter hob die "herausfordenden" Marktumstände hervor. Der Konzern erwartet nun für 2017 einen Gewinnanstieg je Aktie im mittleren einstelligen Prozent-Bereich; das ist etwas besser als die Analystenprognosen, die von 3 Prozent ausgehen.

VERIZON/AT&T

Der US-Telekomkonzern Verizon Communications hat im Bieterkrieg mit AT&T um eine kleine Gesellschaft offenbar wieder die Nase vorn. Für die Straight Path Communications will Verizon nun nach Angaben von informierten Kreisen 1,8 Milliarden Dollar aufwenden, nachdem AT&T 1,6 Milliarden Dollar geboten hatte. Straight Path Communications besitzt eine Reihe von Frequenzen, die für die nächste Netzwerk-Generation 5G als entscheidend angesehen werden.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/raz/ros

(END) Dow Jones Newswires

April 26, 2017 01:38 ET (05:38 GMT)