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20.09.2017 07:27, Dow Jones

Stahl ragt am Tag der US-Notenbank heraus

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Stahlaktien dürften am Mittwoch in einem ansonsten ruhigen europäischen Aktienmarkt herausragen. Thyssen und Tata Steel wollen ihre europäischen Stahlaktivitäten in einem Gemeinschaftsunternehmen bündeln. Daraus erwarten die beiden Konzerne Synergieeffekte von 400 bis 600 Millionen Euro jährlich. "Von der Branchenkonsolidierung dürften auch Konkurrenten wie Arcelor und Salzgitter profitieren", sagt ein Marktteilnehmer. Thyssen selbst könnten in Zukunft eher wie ein Technologiekonzern bewertet werden statt wie ein Stahlunternehmen.

FRANKFURT (Dow Jones)--Stahlaktien dürften am Mittwoch in einem ansonsten ruhigen europäischen Aktienmarkt herausragen. Thyssen und Tata Steel wollen ihre europäischen Stahlaktivitäten in einem Gemeinschaftsunternehmen bündeln. Daraus erwarten die beiden Konzerne Synergieeffekte von 400 bis 600 Millionen Euro jährlich. "Von der Branchenkonsolidierung dürften auch Konkurrenten wie Arcelor und Salzgitter profitieren", sagt ein Marktteilnehmer. Thyssen selbst könnten in Zukunft eher wie ein Technologiekonzern bewertet werden statt wie ein Stahlunternehmen.

Daneben prägt voraussichtlich die Sitzung der US-Notenbank zur Wochenmitte die Märkte. DAX und Euro-Stoxx-50 werden am Morgen fast unverändert gestellt. Ergebnisse der Sitzung werden zwar erst nach Börsenschluss in Europa erwartet. "Im Vorfeld wird sich aber kein Anleger aus dem Fenster lehnen", sagt ein Händler. Das gelte ganz besonders für den deutschen Markt, an dem die Anleger auch auf die Bundestagswahl warteten.

Aus technischer Sicht gilt der DAX im Bereich um 12.320 Punkten als unterstützt. Bei 12.615 und 12.670 Punkten lauern laut Marktanalysten Widerstände.

 
   Euro wieder über 1,20 Dollar 
 

Der Euro zieht am Morgen etwas an und steht wieder knapp über der Marke von 1,20 Dollar. Auftrieb bekommt er von den Szenarien der so genannten geldpolitischen Tauben, die meinen, die US-Notenbank werde die Zinserwartungen herunternehmen. Bisher geht sie von mehreren Zinserhöhungen bis Ende 2018 aus, darunter einer in diesem Dezember. Der Markt rechnet dagegen eher Richtung März kommenden Jahres mit einer Zinserhöhung, weil die Inflation immer noch unter dem Notenbank-Ziel von 2 Prozent steht und auch die Hurrikane zu einer Verschiebung führen könnten.

Daneben steht die mögliche Verkürzung der US-Notenbankbilanz im Blick. Aufgrund der Anleihenkäufe in den Phasen des Quantitative Easing hat sie Assets für mehr als 4 Billionen Dollar in den Büchern. "Die Frage ist, wie vorsichtig und marktschonend sie die Bilanz verkürzt", sagt ein Händler. "Immerhin betritt die Notenbank damit Neuland."

 
   Ölbranche mit guten Perspektiven - T-Aktie je nach US-Entwicklung 
 

Neben den Stahlwerten stehen auch die Ölaktien im Blick. Die Ölpreise ziehen am Morgen weiter an. Am Markt heißt es, die prall gefüllten Öllager in den USA dürften sich nun langsam leeren. Davon sollten die Aktien der Branche profitieren.

Deutsche Telekom dürften ihre Kursgewinne ausbauen, nachdem Sprint und T Mobile US im späteren New Yorker Handel weiter zugelegt haben. Eine Fusion der beiden US-Provider würde in der T-Aktie deutliches Kurspotenzial heben, heißt es in einer Einschätzung des Broker-Hauses Bernstein.

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Brent/ICE              55,32          55,14  +0,3%     0,18   -5,8% 
 
METALLE              zuletzt         Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)         1.312,89       1.310,95  +0,1%    +1,94  +14,0% 
Silber (Spot)          17,32          17,32  -0,0%    -0,00   +8,7% 
Platin (Spot)         956,25         954,00  +0,2%    +2,25   +5,8% 
Kupfer-Future           2,96           2,95  +0,4%    +0,01  +17,4% 
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September 20, 2017 01:27 ET (05:27 GMT)