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19.09.2014 17:16, Dow Jones

Sulzer-Großaktionär Renova beteiligt sich auch an Dresser-Rand

Von Eyk Henning

Die russische Beteiligungsgesellschaft und Sulzer-Großaktionärin Renova hat sich mit knapp 5 Prozent an dem US-Ölindustrieausrüster Dresser-Rand beteiligt. Zugleich hält das Investmentvehikel des russischen Oligarchen Wiktor Wekselberg bereits knapp 33,2 Prozent an dem schweizerischen Pumpenhersteller Sulzer, der laut Medienberichten an einem Zusammenschluss mit Dresser-Rand interessiert sein soll.

Die russische Beteiligungsgesellschaft und Sulzer-Großaktionärin Renova hat sich mit knapp 5 Prozent an dem US-Ölindustrieausrüster Dresser-Rand beteiligt. Zugleich hält das Investmentvehikel des russischen Oligarchen Wiktor Wekselberg bereits knapp 33,2 Prozent an dem schweizerischen Pumpenhersteller Sulzer, der laut Medienberichten an einem Zusammenschluss mit Dresser-Rand interessiert sein soll.

Wie das Wall Street Journal zuvor unter Berufung auf informierte Personen berichtet hatte, ist auch der Münchener Industriekonzern Siemens an Dresser-Rand interessiert. Mit einer Offerte könnte Siemens Sulzer einen Strich durch die Rechnung machen, da ein Angebot von Siemens über mehr als 6 Milliarden US-Dollar, oder mehr als 80 Dollar je Aktie, attraktiver für das Unternehmen aus Houston wäre als das von Sulzer, sagten die Informanten.

Der Pumpenhersteller Sulzer, bei dem der früherer Siemens-Chef Peter Löscher Verwaltungsratspräsident ist, hatte in dieser Woche bekannt gegeben, sich in "nicht-exklusiven Gespräche mit Dresser-Rand über eine mögliche Transaktion" zu befinden. Darüber hinaus wollte sich Sulzer nicht äußern.

Renova hatte im Februar mitgeteilt hatte, der gebürtige Österreicher Löscher solle im März als Vorstandschef zu der neu gegründeten Renova Management AG (RMAG) in Zürich stoßen. Die RMAG sollte sich nach damaligen Angaben vorrangig auf die Verwaltung der internationalen Beteiligungen von Wekselbergs Beteiligungsgesellschaft konzentrieren - darunter eben auch die an Sulzer.

Löscher hatte im Sommer 2013 nach mehrfach verfehlten Prognosen seinen Posten beim deutschen Technologieriesen Siemens räumen müssen. Zu seinem Nachfolger wurde der unter Löscher als Finanzvorstand agierende Joe Kaeser bestellt.

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September 19, 2014 11:16 ET (15:16 GMT)