25.10.2014 17:30, Dow Jones

SAMSTAGSÜBERBLICK/25. Oktober 2014

Thyssen dementiert bevorstehende TKMS-Übernahme durch Rheinmetall

ThyssenKrupp steht nicht kurz vor dem Verkauf seiner Marine-Sparte an den Rüstungskonzern Rheinmetall. "Wir führen derzeit keine Gespräche", sagte ein Sprecher des Stahl- und Technologiekonzerns und wies damit einen anderslautenden Magazinbericht zurück. Zuvor hatte die WirtschaftsWoche berichtet, die Übernahme von ThyssenKrupps Militärsparte TKMS durch Rheinmetall stehe kurz vor dem Abschluss.

Hochrangiger Deutsche-Bank-Anwalt nimmt sich in New York das Leben

Ein Anwalt der Deutschen Bank hat sich offenbar das Leben genommen. Wie Polizeivertreter der Stadt New York und andere mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten, war Calogero Gambino am Morgen des 20. Oktober von seiner Frau erhängt an einem Treppengeländer in New York aufgefunden worden. Der 41-Jährige war Chefsyndikus, geschäftsführender Direktor und seit elf Jahren für die Deutsche Bank tätig.

Toyota trennt sich teilweise von Beteiligung an E-Autobauer Tesla

Neben Daimler hat sich auch der japanische Autobauer Toyota von Anteilen am US-Elektroautohersteller Tesla getrennt. Die Toyota Motor Corp teilte mit, nach einer routinemäßigen Überprüfung ihres Beteiligungsportfolios einen Teil ihrer Tesla-Beteiligung verkauft zu haben. Toyota ließ allerdings offen, wie viele Tesla-Aktien genau veräußert wurden.

Fitch bestätigt Länderratings von Italien und Spanien

Italien und Spanien behalten ihre Bonitätsbewertung durch die Ratingagentur Fitch. Fitch bewertet beide südeuropäischen Länder damit unverändert mit "BBB+". Zudem versah Fitch Ratings beide Länderratings mit einem positiven Ausblick.

Verfassungsschutz beobachtet starkes Ansteigen der Salafistenszene

Die radikalislamische Salafistenszene in Deutschland wächst nach Erkenntnissen des Bundesverfassungsschutzes stark an. Inzwischen zählten 6.300 Menschen zu diesen Gruppen, sagte Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen am Samstag im RBB-Inforadio. Am Ende des Jahres könnten es schon 7.000 sein. Vor wenigen Jahren seien es noch 2.300 gewesen. Maaßen bezeichnete die Entwicklung als "besorgniserregend".

New York und New Jersey ordnen Quarantäne-Regeln wegen Ebola an

Nach der Ebola-Erkrankung eines Arztes in den USA haben die Bundesstaaten New York und New Jersey ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Wer in Westafrika mit Ebola-Patienten in Kontakt gekommen sei, müsse bei der Wiedereinreise in die USA künftig für bis zu 21 Tage in Quarantäne, teilten die Bundesstaaten mit. In Mali starb unterdessen ein zweijähriges Mädchen, das als erster Ebola-Fall in dem Land galt.

Ägypten verhängt Ausnahmezustand über Teile des Sinai

Nach dem schweren Bombenanschlag auf ägyptische Soldaten auf der Halbinsel Sinai hat Kairo für Teile der Region den Ausnahmezustand verhängt. Dieser gelte ab Samstag für zunächst drei Monate und betreffe den Norden und das Zentrum der Halbinsel, erklärte die ägyptische Präsidentschaft in der Nacht. Demnach entschieden die Behörden außerdem, den Übergang Rafah an der Grenze zum Gazastreifen zu schließen.

DJG/brb

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