24.11.2014 18:06, Dow Jones

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Japan blieben die Börsen wegen eines Ausgleichstages zum Arbeitsdanktag geschlossen.

+++++ MÄRKTE AKTUELL (18.02 Uhr) +++++

INDEX                 Stand      +-% 
Euro-Stoxx-50      3.211,70   +0,55% 
Stoxx-50           3.069,29   +0,00% 
DAX                9.785,54   +0,54% 
FTSE               6.729,79   -0,31% 
CAC                4.368,44   +0,49% 
DJIA              17.811,94   +0,01% 
S&P-500            2.067,42   +0,19% 
Nasdaq-Comp.       4.743,91   +0,66% 
Nasdaq-100         4.278,19   +0,63% 
EUREX                 Stand  +-Ticks 
Bund-Future          151,9%      -11 

+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Japan blieben die Börsen wegen eines Ausgleichstages zum Arbeitsdanktag geschlossen.

+++++ MÄRKTE AKTUELL (18.02 Uhr) +++++

INDEX                 Stand      +-% 
Euro-Stoxx-50      3.211,70   +0,55% 
Stoxx-50           3.069,29   +0,00% 
DAX                9.785,54   +0,54% 
FTSE               6.729,79   -0,31% 
CAC                4.368,44   +0,49% 
DJIA              17.811,94   +0,01% 
S&P-500            2.067,42   +0,19% 
Nasdaq-Comp.       4.743,91   +0,66% 
Nasdaq-100         4.278,19   +0,63% 
EUREX                 Stand  +-Ticks 
Bund-Future          151,9%      -11 

 

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Der Schwung aus der Vorwoche hält an der Wall Street am Montag noch etwas an. Vor allem die Notenbankpolitik in Übersee sorgt für eine anhaltende Kauflaune. Am Freitag hatte die chinesische Notenbank zur Überraschung und Freude der Börsianer den Leitzins gesenkt und EZB-Präsident Mario Draghi einmal mehr seine Bereitschaft zur Stimulierung der Märkte kundgetan. Auch der überraschende Anstieg des deutschen Ifo-Geschäftsklimaindex stützt die Stimmung an der Wall Street. Dieser war entgegen der Erwartung eines neuerlichen Rückgangs erstmals seit sechs Monaten wieder gestiegen. Keinen Einfluss hat der etwas schwächere Chicago Fed National Activity Index. "Die Oktoberdaten sind eher alt, die Veränderung ist zu minimal", sagt ein Händler. Insgesamt dürfte der Handel in der verkürzten Woche in ruhigen Bahnen verlaufen. Am Donnerstag bleiben die Märkte wegen "Thanksgiving" geschlossen, am Freitag findet nur ein verkürzter Handel statt. Im Wochenverlauf stehen allerdings noch eine Reihe wichtiger Konjunkturdaten auf der Agenda. Unterdessen setzt sich die jüngste Serie an Fusionen und Übernahmen fort. Der Rückversicherer Renaissance Holdings will Platinum Underwriters für Aktien und Bargeld im Wert von insgesamt 1,9 Milliarden Dollar übernehmen. Damit bietet Renaissance einen Aufschlag von 24 Prozent zum Freitagsschlusskurs von Platinum. Für Renaissance geht es abwärts, die Aktien von Platinum schießen nach oben. Der Pharmakonzern BioMarin Pharmaceutical wird bis zu 840 Millionen Dollar für die niederländische Biotech-Firma Prosensa auf den Tisch legen. Biomarin-Papiere fallen zurück. Der Ölpreis zeigt sich nur wenig verändert. Teilnehmer warten weiter auf die Opec-Sitzung Ende November. Es herrsche Unklarheit, ob sich das Kartell zu einer Produktionskürzung durchringen kann. Wenig Bewegung zeigt sich beim Goldpreis. Der Preis für die Feinunze notiert knapp unter dem Niveau vom Freitag. Mit einem leichten Abschlag zeigen sich die US-Anleihen. Die Rendite zehnjähriger Papiere gewinnt einen Basispunkt auf 2,32 Prozent.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Es stehen keine wichtigen Termine auf der Agenda.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Es stehen keine wichtigen Termine auf der Agenda.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Weiter aufwärts ging es zu Wochenbeginn an Europas Aktienmärkten. Ein besser als erwartet ausgefallener Ifo-Index aus Deutschland weckte neue Konjunkturhoffnungen. Bereits am Freitag hatten die überraschende Zinssenkung in China und Signale einer baldigen weiteren Lockerung der EZB-Geldpolitik für eine Kursrally gesorgt. Der Anstieg des Ifo-Index überraschte den Markt. Er legte auf 104,7 im November nach 103,2 im Vormonat zu. "Wegen sinkender Aufträge und schwacher Exporte hatte man schlechtere Daten erwartet", sagte ein Händler. Nach den jüngsten Einkaufsmanager-Indizes für Deutschland und die Eurozone hatte man mit einer fallenden Aktivität gerechnet. Der Euro erholt sich von einem kurzen "Ifo-Schreck" und kletterte wieder deutlicher über die Marke von 1,24 Dollar. gesucht waren zyklische Sektoren: Der Banken-Index stieg um 0,8 Prozent, Auto-Werte gewannen 1,3 Prozent. Im DAX legten Deutsche Bank und der Commerzbank deutlich zu. Hier trieb die Erwartung eines baldigen Anleihekaufprogramms durch die EZB. Bei den Autowerten sorgt der starke Kursgewinn von 3,7 Prozent bei Peugeot-Citroen für Käufe. Der französische Auto-Konzern profitierte weiter von der Ankündigung von Restrukturierungsmaßnahmen. Die Aktien des britischen Versicherers Aviva fielen nach dem Kauf von Friends Life um 5,4 Prozent. Die Transaktion hat ein Volumen von 5,6 Milliarden Pfund und erwischte die Anleger auf dem falschen Fuß. Jefferies spricht sogar von einem "Schock". Die Akquisition stehe im Widerspruch zu den Verschlankungen der Unternehmensstruktur bei Aviva. Friends Life stiegen dagegen kräftig.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN  zuletzt   +/- %  Mo, 8.50 Uhr  Fr, 17.39 Uhr 
EUR/USD   1,2426   0,18%        1,2403         1,2405 
EUR/JPY   147,12   0,64%        146,19         145,91 
EUR/CHF   1,2024  -0,03%        1,2027         1,2018 
USD/JPY   118,41   0,45%        117,88         117,60 
GBP/USD   1,5695   0,19%        1,5665         1,5675 

 

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Der chinesische Paukenschlag mit der überraschenden Leitzinssenkung hat an den ostasiatischen Börsen am Montag für Kauflaune gesorgt. Die chinesische Zentralbank hatte am vergangenen Freitag überraschend ihre Leitzinsen gesenkt und damit auf eine Reihe schwacher Wirtschaftsdaten reagiert. zudem erhielten Geschäftsbanken eine größere Flexibilität bei der Festlegung der Zinssätze für Bankeinlagen. Im Handel wurde als zusätzlicher Kurstreiber aber auch auf die Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi verwiesen, der zum Wochenschluss ein entschlossenes Vorgehen gegen die Deflationsgefahr angekündigt hatte. Die Börsen in China zogen stark an, zumal in Japan wegen eines Ausgleichsfeiertags nicht gehandelt wurde. Die Leitindizes in Hongkong und Schanghai gewannen jeweils knapp zwei Prozent. Auch die bislang mäßigen Handelsvolumen zwischen den beiden Handelsplätzen Hongkong und Schanghai nach der jüngst umgesetzten Verzahnung beider Börsen dürften nun Fahrt aufnehmen, hieß es im Handel. Die Aufschläge in China waren breit gestreut, doch besonders ausgeprägt im Sektor Immobilien. Auch Versorgerwerte und Titel von Wertpapierhandelshäusern liefen überdurchschnittlich gut. In Sydney wurden die Aufschläge von über einem Prozent für den S&P/ASX-200 von der Rally im Bergbausektor getrieben, womit eine zweiwöchige Durststrecke vorläufig endete. China ist für Australien der wichtigste Rohstoffabsatzmarkt. BHP Billiton und Rio Tinto gewannen jeweils über drei Prozent.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

Frontier Airlines bestellt neun Airbus A321ceo

Frontier Airlines hat bei Airbus neun Flugzeuge des Typs A321ceo fest in Auftrag gegeben. Es sei die erste Bestellung der US-Fluglinie für das größte Mitglied der Airbus A320-Familie, teilte der Boeing-Wettbewerber mit. Angaben zum Auftragswert wurden nicht gemacht.

Wechsel an der Spitze von United Technologies

United Technologies bekommt einen neuen Chef. CEO Louis Chenevert habe seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung angekündigt. Die Nachfolge tritt CFO Gregory Hayes an, wie das Unternehmen mitteilte. Der Amtswechsel kommt zu einer Zeit, da der Industriekonzern aus Hartford mit mauem Auftragswachstum und enttäuschenden Margen kämpft.

Rückversicherer RenaissanceRe kauft für 1,9 Mrd Dollar Wettbewerber

Der Rückversicherer RenaissanceRe kauft den Konkurrenten Platinum Underwriters für mehr als 1,9 Milliarden US-Dollar. Der Konzern zahlt knapp 1,2 Milliarden Dollar in bar, der Rest wird in Aktien beglichen. Bei einem vereinbarten Preis je Aktie von 76 Dollar nimmt Renaissance einen knapp 25-prozentigen Aufschlag auf den Platinum-Schlusskurs vom Freitag in Kauf.

GM gesteht Verantwortung an besonders tragischem Unfall ein

Der US-Autobauer General Motors hat für den tragischen Unfalltod eines jungen Mannes aus Texas Verantwortung eingeräumt. In dem Fall hatte die Verlobte des Unfallopfers die fahrlässige Tötung ihres Freundes eingestanden. Doch inzwischen wird das tragische Unglück mit den fehlerhaften Zündschlössern von GM in Verbindung gebracht.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com 

DJG/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 24, 2014 12:06 ET (17:06 GMT)