21.09.2014 18:05, Dow Jones

WOCHENENDÜBERBLICK/20. und 21. September 2014 -2-

Borussia Dortmund (BVB) will mittelfristig in Asien Erlöse von bis zu 20 Millionen Euro erzielen. "Natürlich sind wir noch ein gutes Stück von den großen Marken wie Manchester United, Real Madrid und FC Barcelona entfernt, auch der FC Bayern liegt da noch vor uns", sagte BVB-Geschaftsführer Hans-Joachim Watzke. Aber der Abstand sei nicht mehr so gewaltig. Im November wird die Borussia ihr erstes Auslandsbüro in Asien eröffnen. Der FC Bayern hatte jüngst angekündigt, eine Dependance in New York zu gründen.

Gabriel sichert sich SPD-Unterstützung für Handelsabkommen

Im Streit um das transatlantische Handelsabkommen TTIP hat sich SPD-Chef Sigmar Gabriel die Unterstützung seiner Partei gesichert. Bei sieben Gegenstimmen billigten die rund 200 Delegierten am Samstag in Berlin die von Gabriel befürwortete Fortsetzung der TTIP-Verhandlungen. Sie knüpften die Zustimmung der SPD zu dem Abkommen aber an Bedingungen. Die SPD-Linke konnte sich mit ihrer Forderung nach einem Abbruch der Verhandlungen nicht durchsetzen.

UPDATE: G20 bestätigen Wachstumsziel und gehen Steuerpraktiken an

Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer der Welt (G20) haben ihr Ziel bestätigt, bis 2018 mit Strukturmaßnahmen 2 Prozentpunkte an zusätzlichem Wachstum zu erreichen, und erste Maßnahmen vereinbart, um schädlichen Steuerpraktiken von Großkonzernen künftig einen Riegel vorzuschieben.

Ghani zum Sieger der Präsidentschaftswahl in Afghanistan erklärt

Nach monatelangem Streit wird Afghanistans früherer Finanzminister Aschraf Ghani neuer Präsident des Landes und Nachfolger des scheidenden Staatschefs Hamid Karsai. Die unabhängige Wahlkommission erklärte Ghani am Sonntag zum Sieger der Stichwahl vom 14. Juni. Sie machte dabei aber zunächst weder Angaben zum Stimmenvorsprung gegenüber dem Rivalen Abdullah Abdullah noch zur offiziellen Wahlbeteiligung.

ThyssenKrupp will Tochter VDM verkaufen

Thyssen-Krupp unternimmt einen neuen Anlauf zum Verkauf seiner Edelstahltochter VDM Metals. Derzeit würden potenzielle Interessenten für das Unternehmen angesprochen, ob sie sich eine Übernahme vorstellen könnten, berichtet das Handelsblatt mit Verweis auf Finanz- und Konzernkreise. Neben Unternehmen aus der Branche seien vor allem Finanzinvestoren an VDM interessiert. Dazu zählten Lindsay Goldberg, Triton, KPS Capital und Advent.

DJG/mpt -0-

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September 21, 2014 12:05 ET (16:05 GMT)