FRESEN.MED.CARE KGAA O.N.FRESENIUS MD.CARE ADR 1/2
29.07.2015 23:23, Dow Jones

Dialysekonzern FMC bestätigt Jahresprognosen

Von Heide Oberhauser-Aslan

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) hat im zweiten Quartal dank hohem organischen Wachstum seine Erlöse deutlich gesteigert. Ungünstige Wechselkurseinflüsse konnte das Unternehmen auch dank positiver Effekte aus Zukäufen mehr als ausgleichen. Das operative Ergebnis (EBIT) ging dagegen leicht zurück, es leidet weiter unter den Kürzungen bei der Dialysevergütung am wichtigen US-Markt. Mit einem Sparprogramm steuert die Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius aber inzwischen gegen. Die Jahresprognosen wurden bestätigt.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) hat im zweiten Quartal dank hohem organischen Wachstum seine Erlöse deutlich gesteigert. Ungünstige Wechselkurseinflüsse konnte das Unternehmen auch dank positiver Effekte aus Zukäufen mehr als ausgleichen. Das operative Ergebnis (EBIT) ging dagegen leicht zurück, es leidet weiter unter den Kürzungen bei der Dialysevergütung am wichtigen US-Markt. Mit einem Sparprogramm steuert die Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius aber inzwischen gegen. Die Jahresprognosen wurden bestätigt.

In den Monaten April bis Juni kletterten die Erlöse um 9 Prozent auf 4,2 Milliarden US-Dollar. Das EBIT fiel um 2 Prozent auf 547 Millionen Dollar leicht zurück. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 241 Millionen Dollar noch 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit den Zahlen lag der FMC im Ganzen im Rahmen der Analystenerwartungen.

Der Konzern bleibt bei seinen Jahresprognosen. Erwartet wird weiter ein Erlösanstieg von 5 bis 7 Prozent, was währungsbereinigt einer Zunahme um 10 bis 12 Prozent entspricht. Das Konzernergebnis soll um bis zu 5 Prozent zulegen.

Ein stärkeres Wachstum stellt FMC weiter für das Folgejahr in Aussicht. Den Umsatzanstieg 2016 sieht der Konzern aber nur noch bei etwa 7 bis 10 Prozent statt 9 bis 12 Prozent. Grund für die leichte Anpassung ist, dass Projekte im Bereich Versorgungsmangement etwas später als ursprünglich geplant umgesetzt werden sollen. Das Konzernergebnis soll unverändert um 15 bis 20 Prozent wachsen.

Kontakt zum Autor: heide.oberhauser@wsj.com

DJG/hoa/sha

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July 29, 2015 17:23 ET (21:23 GMT)