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02.09.2015 20:30, Dow Jones

UPDATE/Fed sieht starken US-Arbeitsmarkt und steigende Löhne

Von Josh Mitchell und Jeffrey Sparshott

WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Konjunktur ist nach einer Erhebung der Federal Reserve zufolge von Juli bis Mitte August moderat gewachsen. Manche Bereiche, wie beispielsweise der Arbeits- der Immobilienmarkt, seien relativ stark gewesen, heißt es im aktuellen Konjunkturbericht "Beige Book". Zudem gebe es eine zunehmende Knappheit auf dem Arbeitsmarkt, weshalb das Lohnniveau steige. Gleichzeitig werden aber auch wachsende Sorgen genannt, wie der starke US-Dollar oder das sich abkühlende Wachstum in China.

WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Konjunktur ist nach einer Erhebung der Federal Reserve zufolge von Juli bis Mitte August moderat gewachsen. Manche Bereiche, wie beispielsweise der Arbeits- der Immobilienmarkt, seien relativ stark gewesen, heißt es im aktuellen Konjunkturbericht "Beige Book". Zudem gebe es eine zunehmende Knappheit auf dem Arbeitsmarkt, weshalb das Lohnniveau steige. Gleichzeitig werden aber auch wachsende Sorgen genannt, wie der starke US-Dollar oder das sich abkühlende Wachstum in China.

In einigen Regionen gebe es Druck auf die Löhne, was auf eine sinkende Arbeitslosigkeit und stetige Neueinstellungen zurückzuführen sei, heißt es im Konjunkturbericht weiter. In den meisten Bezirken und Sektoren ziehe die Wirtschaftsaktivität zudem weiter an. In elf der zwölf Bezirke sei das Wachstum moderat. Lediglich in Cleveland sei die Lage weniger optimistisch.

Der Bericht basiert auf Umfragen in allen zwölf Fed-Distrikten. Die Ergebnisse dienen der Vorbereitung auf die nächste Zinsentscheidung am 16. und 17. September. Vor geldpolitischen Entscheidungen führen die regionalen Dependancen breit angelegte Umfragen unter den Wirtschaftsakteuren des Landes durch, um ein Bild von der Konjunkturentwicklung zu erhalten.

In den USA rückt der Zeitpunkt für eine Zinserhöhung immer näher. Derzeit sind die Marktteilnehmer gespalten, ob ein solcher Schritt bereits bei der Ratssitzung im September oder doch erst bei jener im Dezember kommen wird.

In ihrem jüngsten geldpolitischen Kommunique hatte die Fed erklärt, eine erste Zinserhöhung nach der globalen Finanzkrise sei angemessen, wenn es "weitere Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt gibt" und die Fed-Mitglieder "recht zuversichtlich sind", dass die Inflation auf das Fed-Ziel von 2 Prozent einschwenkt.

Die Fed hält den Leitzins seit Ende 2008 bei fast null. Zuletzt hatte wegen der konjunkturellen Abschwächung in China und den Auswirkungen daraus auf Weltkonjunktur sowie internationale Finanzmärkte die Einschätzung an Gewicht gewonnen, die Fed könnte mit der Zinswende eventuell noch bis zur Sitzung im Dezember warten.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/kla/flf

(END) Dow Jones Newswires

September 02, 2015 14:30 ET (18:30 GMT)