APPLE INC.BIOGEN IDEC INC. DL-,0005BOEING CO.           DL 5DOW CHEM.         DL 2,50Dow Jones IndexMICROSOFT    DL-,00000625NASDAQ 100 INDEXDow Jones Industrial Average 2 Minute
23.07.2014 17:41, Dow Jones

MÄRKTE USA/Berichtsperiode treibt S&P-500 abermals auf Rekordhoch

Von Florian Faust

An der Wall Street herrscht am Mittwoch keine klare Tendenz. Gleichwohl markiert der marktbreite S&P-500 wie schon am Vortag ein weiteres Allzeithoch. Auf der einen Seite macht die insgesamt freundliche Berichtssaison Investoren mutig. PepsiCo, Dow Chemical, Boeing, Apple und Microsoft haben ihre Zahlenwerke präsentiert - und überwiegend positiv überrascht. Andererseits bleiben die politischen Krisenherde in der Ostukraine und im Gazastreifen weiter präsent. Die prorussischen Separatisten schießen weiter auf alles, was sich am Himmel bewegt. Diesmal wurden zwei ukrainische Militärmaschinen abgeschossen.

An der Wall Street herrscht am Mittwoch keine klare Tendenz. Gleichwohl markiert der marktbreite S&P-500 wie schon am Vortag ein weiteres Allzeithoch. Auf der einen Seite macht die insgesamt freundliche Berichtssaison Investoren mutig. PepsiCo, Dow Chemical, Boeing, Apple und Microsoft haben ihre Zahlenwerke präsentiert - und überwiegend positiv überrascht. Andererseits bleiben die politischen Krisenherde in der Ostukraine und im Gazastreifen weiter präsent. Die prorussischen Separatisten schießen weiter auf alles, was sich am Himmel bewegt. Diesmal wurden zwei ukrainische Militärmaschinen abgeschossen.

Der Dow-Jones-Index verliert 0,1 Prozent auf 17.104 Punkte - vor allem gebremst durch die Schwäche von Boeing. Der S&P-500 gewinnt dagegen 0,3 Prozent und handelt nur hauchdünn unter seinem neuen Rekordhoch von 1.989 Punkten. Gestützt von Aufschlägen bei Apple geht es für den Nasdaq-Composite um 0,5 Prozent nach oben. Apple hat zwar die Erwartungen übertroffen, doch unmittelbar nach dem Zahlenausweis war die Aktie am Vorabend nachbörslich wegen mäßiger iPhone-Verkaufszahlen gefallen. Doch am Mittwoch zeigen sich Anleger versöhnt mit dem Geschäftsausweis des Technologieriesen, das Papier gewinnt 3,1 Prozent.

Nach einer Reihe positiver Geschäftsausweise im Biotechnologiebereich legt der Biotechnologieindex der Nasdaq um 2 Prozent zu. Damit erholen sich die Branchenwerte von ihrer jüngsten Delle, nachdem die US-Notenbank von einer möglichen Überbewertung gesprochen hatte. Nach jeweils Ergebnissen über Markterwartung schnellen die Titel des Medizintechnikanbieters Intuitive Surgical bzw. die des Biopharmakonzerns Biogen um 13,4 bzw. 10,3 Prozent nach oben. "Einige teure Aktien könnten schon bald gar nicht mehr so überbewertet sein, sollten die Unternehmen in ihre Bewertung hineinwachsen", sagt Marktstratege Dan Veru von Palisade Capital Management.

Mit Microsoft rückt eine weitere Aktie aus dem Technologiebereich vor - um 1,1 Prozent. Der Gewinn blieb zwar unter den Erwartungen, doch bei den Erlösen überraschte der Softwaregigant positiv. Dow Chemical steigen um 2,1 Prozent. Die Börsianer begrüßen die operative Entwicklung, bei der das Unternehmen im abgelaufenen Quartal dank verbesserter Produktivität und höherer Nachfrage weiter vorankam. Auch PepsiCo erfreut die Investoren, denn der Gewinn übertraf die Prognosen und der Konzern schraubte die Ziele für das Gesamtjahr nach oben. Die Aktie läuft um 2,9 Prozent nach oben. Nicht überzeugt zeigen sich Marktteilnehmer von Boeing. Der Flugzeughersteller hat zwar von der brummenden Nachfrage nach Passagierflugzeugen profitiert, doch auch von Steuereffekten. Auch der klar gesunkene Barmittelfluss verschreckt Anleger, die sich auch von der angehobenen Prognose nicht besänftigen lassen. Das Papier verliert als Dow-Schlusslicht 2,3 Prozent.

Am Rentenmarkt scheinen die globalen Krisenherde weiter Thema zu sein, die Notierungen der US-Staatsanleihen steigen. Die Rendite zehnjähriger US-Titel fällt um einen Basispunkt auf 2,46 Prozent. "Die US-Anleihen spiegeln die geopolitische Nervosität wider", sagt Rentenhändler Anthony Cronin von der Societe Generale. Der Goldpreis tendiert mit 1.306 Dollar je Feinunze aber kaum verändert. Der Euro bleibt auf dem niedrigen Niveau, das er am Vortag nach den US-Inflationsdaten erreicht hatte. Mit 1,3466 Dollar bewegt er sich in der Nähe seines Jahrestiefs.

Überraschend stark gefallene US-Lagerbestände treiben derweil den Ölpreis. Ein Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI klettert auf 103,24 US-Dollar und damit um rund 0,8 Prozent gegenüber Vortagesschluss. In der vergangenen Woche sanken die US-Vorräte um 4 Millionen Barrel, während der Markt mit einem Rückgang um lediglich 2,6 Millionen Fass gerechnet hatte.

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INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          17.102,95  -0,06   -10,59 
S&P-500        1.988,71   0,26     5,18 
Nasdaq-Comp.   4.476,87   0,47    20,85 
Nasdaq-100     3.986,75   0,63    25,13 
 
DEVISEN  zuletzt   +/- %  Mi, 8.35 Uhr  Di, 17.25 Uhr 
EUR/USD   1,3468   0,02%        1,3465         1,3470 
EUR/JPY   136,69   0,09%        136,57         136,76 
EUR/CHF   1,2149   0,00%        1,2150         1,2153 
USD/JPY   101,50   0,07%        101,43         101,52 
GBP/USD   1,7042  -0,12%        1,7063         1,7053 
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Kontakt zum Autor: florian.faust@wsj.com

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July 23, 2014 11:41 ET (15:41 GMT)