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23.07.2014 07:13, Dow Jones

KORREKTUR: Eisenerzförderung bei BHP über Plan

(In der um 6.41 Uhr gesendeten Meldung "Eisenerzförderung bei BHP über Plan" muss es im 2. Satz des 3. Absatzes korrekt Angebotsüberhang heißen und nicht Nachfrageüberhang. Es folgt die korrigierte Fassung.)

Eisenerzförderung bei BHP über Plan

Von Rhiannon Hoyle

SYDNEY--Die vorzeitige Inbetriebnahme einer Mine sowie Verbesserungen in der Lieferkette haben BHP Billiton im Geschäftsjahr 2013/14 (Ende Juni) zu einem Rekord in der Eisenerzerzeugung verholfen. Sie stieg nach Angaben vom Mittwoch um ein Fünftel auf 225 Millionen Tonnen. Die gute Entwicklung hatte sich bereits im Frühjahr abgezeichnet. Im April hatte die Gesellschaft aus Melbourne eine Förderung von 217 Millionen Tonnen in Aussicht gestellt und die Prognose damit zum zweiten Mal nach oben korrigiert.

In den vergangenen Jahren hat BHP vor allem in resourcenreichen Gebieten wie Pilbara kräftig expandiert. Nun konzentriert sich der Wettbewerber von Rio Tinto darauf, mehr aus seinen Minen herauszuholen. Zur Produktionssteigerung trug die früher als geplante Aufnahme der Förderung in der neuen Mine Jimblebar bei, auch sie liegt in der Region Pilbara in Western Australia. Zudem gab es weniger Behinderungen durch widrige Wetterverhältnisse als im Vorjahr.

Minenbetreiber wie BHP und Rio Tinto haben ihre Eisenerzproduktion zuletzt stark ausgebaut. Einige Investoren kritisieren, dass die Expansion zu schnell vorangetrieben wurde. Sie befürchten daher einen Angebotsüberhang. BHP hat inzwischen einige Projekte auf Eis gelegt.

Früher im Jahr hat der Konzern angekündigt, im Zuge der Konzentration auf Eisenerz und Erdöl eine Reihe von Aktiva verkaufen zu wollen. Die beiden Rohstoffe liefern den Großteil der Gewinne. Auch die Kohleförderung nahm im abgelaufenen Jahr zu. Die Erzeugung von Kohle für die Stahlindustrie kletterte um ein Fünftel. Die Produktion von Kraftwerkkohle hingegen stagnierte. Die Ölförderung stieg um 4 Prozent auf 246 Millionen Barrel Öläquivalent.

BHP kündigte zudem an, dass sie im zweiten Halbjahr eine Belastung von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar unter anderem für Abschreibungen verbucht habe.

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July 23, 2014 01:13 ET (05:13 GMT)