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07.02.2016 14:19, Dow Jones

Entschädigung für US-Kunden von Volkswagen könnte sich verzögern

FRANKFURT (AFP)--Die weitere Entschädigung von US-Kunden des VW-Konzerns wegen des Abgas-Skandals könnte sich verzögern. So lange VW und die US-Behörden ihre Differenzen nicht überwänden, seien ihm "die Hände gebunden", sagte der vom Konzern beauftragte Anwalt Kenneth Feinberg der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Der ursprüngliche Zeitrahmen könnte sich daher verzögern." Zugleich versprach Feinberg "eine großzügige Lösung".

Wegen der Manipulation an Diesel-Autos hatte VW in den USA betroffenen Kunden bereits eine Prepaid-Kreditkarte, einen Gutschein zur Einlösung bei einem VW-Händler sowie Pannenhilfe für drei Jahre angeboten. Feinberg soll sich mit Schadenersatzforderungen auseinandersetzen und außergerichtliche Einigungen anstreben. So sollen langwierige und teure Prozesse vermieden werden.

Wie genau die "großzügige Lösung" aussehen soll, steht laut Feinberg noch nicht fest. Es stünden derzeit "alle Optionen" zur Diskussion, etwa Geldzahlungen, Rückkäufe von Autos, Reparaturen und die Bereitstellung von Ersatzautos. Bei seiner Berufung im Dezember hatte Feinberg von der Entwicklung eines Entschädigungsprogramms binnen 60 bis 90 Tagen gesprochen.

Volkswagen hat zugeben müssen, dass weltweit bei rund elf Millionen Dieselfahrzeugen mehrerer Marken eine Manipulations-Software eingesetzt wurde, die den Stickoxid-Ausstoß im Testbetrieb zu niedrig auswies. Besonders in den USA drohen dem Konzern hohe Strafzahlungen und Schadenersatzforderungen.

Kontakt zum Autor:unternehmen.de@dowjones.com

DJG/cbr

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February 07, 2016 08:19 ET (13:19 GMT)