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08.11.2017
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Euro/USD: Euro wahrt die Chance auf eine goldene Zukunft!

Ausblick:

Der Euro befindet sich in Welle (E) eines Triangles (A-B-C-D-E), welches sich als übergeordnete Welle (B) ausformt. Wie Sie es dem Chart entnehmen können,
liegt der Ursprung dieser Formation über 30 Jahre zurück, in den 80er Jahren. Anmerken möchte ich noch, daß der Chart halblogarithmisch skaliert ist und dadurch ein leicht verzerrtes Bild liefert.
Besonders positiv ist der ausgebliebene Schlußkurs unterhalb des 1.00 Retracements (1.0408 $) hervorzuheben. Dadurch wurde dem Euro der Boden für die aktuell noch laufende Rallye geebnet.
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Deren Zielbereich liegt, wie im Chart dargestellt, auf dem 0.62 Retracement, bei ca 1.52 $. Die regeltechnische Bestätigung hierfür wird indes erst durch einen nachhaltigen Schlußkurs über
der 0.76-Linie bei 1.3029 $, erbracht. Bis dahin bleibt die Situation vakant, wenngleich ein Sprung über die 0.50-Linie bei 1.2029 $, ein sehr positives Signal und dadurch eine gewisse Entspannung
mit sich bringen würde.

Das unterhalb liegende Zeitlineal gibt als frühesten Termin, für den Abschluß der wahrscheinlich fünfteiligen (1-2-3-4-5) Welle (E), Anfang 2022 an. Damit ist klar, daß diese Welle eine sehr ausgeprägte
interne Struktur ausbilden und sich somit nicht im Wesentlichen von den anderen Trianglewellen unterscheiden wird. Die ersten ernst zu nehmenden Widerstände liegen mit den beiden 0.50 und
0.76 Retracements (1.2029 / 1.3029 $) bereits, aus größerer Höhe betrachtet, in greifbarer Nähe. Gefahren für dieses Szenario entstehen sofort, sollte das Währungspaar das eingangs erwähnte
1.00 Retracement (1.0408 $) auf Schlusskursbasis brechen.
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Kurzfristig betrachtet bildet der Euro aktuell noch Welle (1) von (E) aus. An den kommenden Wochen wird die Gemeinschaftswährung das 0.50 Retracement bei 1.2029 $ überwinden und damit Welle (1)
regeltechnisch bestätigen. Die darauffolgende (2) wird noch einmal für leichte aber unbegründete Unruhe sorgen. Denn maximal kann sich (2) bis zur Unterstützung bei aktuell 1.0697 $ erstrecken und
damit schon für etwas Nervosität einstehen.

Ganz so dramatisch sehe die anberaumte Korrektur dann aber doch nicht. Häufig läuft eine „2“ lediglich bis zum 0.62 Retracement, hier bei 1.0925 $. Der Startschuß für diese Bewegung fällt indes erst
mit Unterschreiten des 0.24 Retracements bei aktuell 1.1543 $. Welle (2) dürfte sich ähnlich dynamisch entfalten wie (1), sodaß, besonders in der ersten Phase, von einem sehr hohen Verkaufsdruck
auszugehen ist.
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Solange sich das Währungspaar oberhalb (auf Schlusskursbasis) des 0.76 Retracements (1.0697 $) aufhält, besteht für das im Chart dargestellte Szenario keine Gefahr. Gesetzt den Fall, daß diese Unterstützung
bricht, ist auch der Bruch der existenziell wichtigen 1.00-Linie (1.0408 $) zu erwarten. Meiner Lesart folgend ist das Eintreten dieser Variante nicht allzu wahrscheinlich. Die sich anschließende Welle (3) wird
schlussendlich durch das hohe zur Verfügung stehende Potenzial reichlich Entschädigung bieten.

Fazit:

Noch ist es zu früh um Entwarnung zu geben, noch fehlt, speziell für den langfristigen Horizont, die charttechnische Bestätigung über die Nachhaltigkeit der Bodenbildung. Doch bin ich angesichts der sehr
dynamischen Performance sowie weiterer Indikationen, sehr optimistisch für den weiteren Chartverlauf.
Der Euro befindet sich gegenüber dem USD am Fuße eines sehr langen Aufwärtstrends. Für den langfristigen Anlagehorizont wird oberhalb von 1.2029 $ (0.50 Retracement) ein entsprechendes Signal generiert.
Das sich öffnende Potenzial reicht zunächst bis 1.30 $ und weiterführend bis in den 1.50 $-Bereich hinein.
Diese Bewegung ist der finale Teil einer seit über 30 Jahren währenden Korrektur (B), welche sich, wie im Text beschrieben, als Triangle (A-B-C-D-E) ausformt. Übergreifend auf alle Zeitebenen sollte das 0.76,
spätestens aber das 1.00 Retracement (1.0697/1.0408 $) zur Absicherung herangezogen werden. Kurzfristige Positionen können hierfür auf die Unterstützung bei aktuell 1.1543 $ (0.24 Retracement) zurückgreifen.

Henrik Becker

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