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11.07.2017
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MSCI Emerging Markets (Wochenchart): Durchbruch oder Absturz?

Es ist ein schmaler Grat, den der MSCI Emerging Markets derzeit beschreitet. Doch der Reihe nach: Seit Mai „hängt“ das Emerging Markets-Aktienbarometer im Dunstkreis des wichtigen Kreuzwiderstands bei gut 1.000 Punkten fest. Auf diesem Niveau fällt der seit dem Jahr 2007 dominierende Baissetrend (akt. bei 1.007 Punkten), mit dem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (1.002 bzw. 1.011 Punkte) sowie dem ehemaligen Aufwärtstrend seit Herbst 2011 (akt. bei 1.016 Punkten) zusammen (siehe Chart). Per Saldo befindet sich der Aktienindex deshalb in einer klassischen „make or break“-Situation. Während bei einem Anstieg über die letzten beiden Verlaufshochs bei 1.022/23 Punkten der beschriebene Kreuzwiderstand endgültig „geknackt“ sein dürfte und die Hochs der letzten Jahre bei rund 1.100 Punkten auf die Agenda rücken, ließe ein Rebreak der Marke von 1.000 Punkten ein Scheitern an den o. g. Schlüsselbarrieren offen zu Tage treten. Bei einer negativen Weichenstellung definiert die Kombination aus dem Erholungstrend seit Januar 2016 (akt. bei 941 Punkten) und der 38-Wochen-Linie (akt. bei 935 Punkten) den nächsten Haltebereich. Da sich die Entwicklung bereits seit sechs Wochen zuspitzt, dürfte eine Entscheidung nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.
MSCI Emerging Markets (Wochenchart): Durchbruch oder Absturz?
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